Neues Führungstrio, Proteste, verstärkte Angriffe: Tag zwei des neuen Iran-Krieges | Nr. 8930
Shownotes
Israel mobilisiert 100.000 Reservisten, der Iran greift strategische und zivile Ziele in der Golfregion an, Deutschland erhöht seine Sicherheitsmaßnahmen. Der neue Krieg im Nahen Osten ging am zweiten Tag weiter.
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00:00:00: Willkommen zum Epochthams Podcast mit dem Thema Ein Überblick über die Lage.
00:00:04: Neues Führungstriego, Proteste verstärkte Angriffe Tag zwei des neuen Iran Krieges.
00:00:11: Ein Artikel von Diablo, Katrin Sumpf und Jackie Trap vom ersten März.
00:00:15: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:19: Israel mobilisiert hunderttausend Reservisten.
00:00:22: der Iran greift strategische und zivile Ziele in der Golfregion an.
00:00:26: Deutschland erhöht seine Sicherheitsmaßnahmen.
00:00:28: Der neue Krieg im Nahen Osten ging am zweiten Tag weiter.
00:00:32: Die USA und Israel haben am Samstagmorgen mit schweren Luftangriffen auf den Iran begonnen, dabei wurde das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei getötet.
00:00:40: – als Reaktion griff der Iran, Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an.
00:00:46: ein Überblick über die Lage am zweiten tag des Konflikts.
00:00:49: Netanyahu kündigte verstärkte Angriffe auf Tehran an.
00:00:53: Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu kündigt im Sonntag, erster März eine Verstärkung der Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran an.
00:01:00: Zitat unsere Truppen greifen das Herzteeherans mit enormer Kraft an und dies wird in den kommenden Tagen noch zunehmen", sagte er in einer Videoansprache.
00:01:09: Die israelischen Armee verkündete die Mobilisierung von fast hunderttausend Reservisten für den Militäreinsatz gegen den Erzfeind Iran.
00:01:16: Die iranischen Revolutionsgarten hatten ihrerseits Israel- und US-Stützpunkten in der Region mit ihrer größten Offensivoperation aller Zeiten gedroht.
00:01:25: Zitat, ihr habt unsere rote Linie überschritten und müsst den Preis dafür zahlen", sagt die Iranes Parlamentspräsident Mohammed Bakher Kalibaf am Sonntag an einer Fernsehansprache.
00:01:36: US-Präsident Donald Trump reagierte auf die Drohungen und Warnte vor einer weiteren Eskalation.
00:01:41: Der Iran hat gerade erklärt, dass er heute sehr hart zuschlagen wird – härt als je zuvor, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
00:01:48: Das sollten Sie besser nicht tun!
00:01:50: Wenn doch werden wir mit einer Kraft reagieren wie man sie noch nie gesehen
00:01:53: hat.".
00:01:57: Israel sowie Qatar, Jordanien die Vereinigten Arabischen Emirate Bahrain und Kuwait meldeten am Sonntag Angriffe aus dem Iran.
00:02:05: dabei gab es mehrere Todesopfer.
00:02:07: In ganz Israel wurde Alarm ausgelöst und die Menschen wurden aufgefordert Schutzräume aufzusuchen.
00:02:12: Mehrere Städte in der Golfregion wurden am sonntagmorgen von Explosionen erschüttert.
00:02:17: über der katarischen Hauptstadt Doha stieg dichter schwarzer Rauch auf.
00:02:21: auch in Dubai und den Bahrains Hauptstadt Manama waren Detonation zu hören.
00:02:25: Der Iran greift jedoch nicht nur US-Stützpunkte an.
00:02:28: Die Vereinigten Staaten veröffentlichten eine Liste der Orte, die der Iran angegriffen habe.
00:02:32: Zuvor hat der Tehran betont, nur US Vermögenswerte und Stützpunkt ins Besier genommen zu haben.
00:02:38: Zu den angegriffenen Orten gehören laut dem US-Kommando für den Nahen Osten SENTCOM... das Burj Al-Arab Hotel in Dubai, das Crown Plaza Hotel in Bahrain der Hafen von Dubai die Haifa Oil Refinery und Wohngebiete in Israel, Bahrain & Qatar.
00:03:05: Neues Führungstrio des Iran steht.
00:03:08: Unterdessen hat ein provisorischer Rat nach dem Tod des Religionsführers Ayatollah Ali Khamenei die Führungen im Iran übernommen.
00:03:15: Ihm gehören Ayatolla Ali Reza Arafy, Präsident Masoud Pasekian und Justizhif Ghalom.
00:03:21: Hossein Mohseni Echeyan.
00:03:24: Laut US-Präsident Donald Trump signalisiere die neue iranische Führung Gesprächsbereitschaft.
00:03:29: Trump hat bei einem Gespräch zugestimmt und Plane mit den verbliebenen iranischen Führungspersonen zu sprechen, sagte er dem Magazin The Atlantic.
00:03:36: Nach Angaben Israels seien bei den jüngsten US-amerikanischen israelischen Luftangriffen Dutzende hochrangige iranischer Führungen getötet worden.
00:03:45: In einer Mitteilung der israelischen Streitkräfte auf Ex vom ersten März heißt es, in Teheran wurden sieben Mitglieder der iranischen Sicherheitsspitze und vierzig weitere Kommandeure gezielt angerufen worden.
00:03:56: Die vierzig Kommandeüre seien innerhalb eine Minute eliminiert worden, hieß es weiter – die Luftwaffe veröffentlichte außerdem Videomaterial das sie als Dokumentation der Zerstörung des Hauptquartiers des Regimes in Teeran bezeichnete.
00:04:08: Merz will USA und Israel nicht belehren.
00:04:11: Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU stellt sich hinter Israel und die USA.
00:04:15: Die innere Dynamik im Iran sei nur schwer zu durchschauen – die Bundesregierung ziehe aus der Aktion nüchterne Schlussfolgerungen für das eigene Handeln.
00:04:22: Er verurteilte die wahllosen Vergeltungsangriffe T-Herans auf Nachbarstaaten.
00:04:26: Zitat «Völkerrechtliche Einordnungen werden dabei relativ wenig bewirken», fügt er hinzu.
00:04:32: Das gilt umso mehr wenn sie weitgehend folgenlos bleiben.
00:04:35: Apelle aus Europa, auch aus Deutschland die Verurteilung iranischer Rechtsbrüche und selbst umfangreiche Sanktionspakete hätten über Jahre und Jahrzehnte hinweg nur wenig bewirkt.
00:04:45: Zitat das hat auch daran gelegen dass wir nicht bereit waren grundlegende Interessen notfalls mit militärische Gewalt durchzusetzen.
00:04:52: deshalb ist es jetzt nicht der Moment unsere Partnern Verbündeten zu belehren sagte der Kanzler.
00:04:57: Sorge um Anschlagsgefei in Deutschland durch iranische Schläferzellen.
00:05:01: Angesichts der aktuellen Eskalation im Nahen Osten will die Bundesregierung den Schutz jüdischer, israelischer und amerikanische Einrichtungen in Deutschland besonders in den Blick nehmen.
00:05:10: Auch die in Deutschland lebenden Iraner und deren Institutionen sollen geschützt werden.
00:05:14: «Es gebe im Augenblick allerdings keine Erkenntnisse, dass wir von einer sehr großen Gefährdung ausgehen müssten», sagte Merz am Sonntag nach der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats.
00:05:24: Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste Mark-Heinrichmann, CDU, mahnte zur Wachsamkeit.
00:05:30: Zitat – Vergeltungsmaßnahmen auch durch iranische Schläferzellen in Europa seien nicht auszuschließen, sagte er der Süddeutschen Zeitung.
00:05:38: Wo erforderlich müssten Schutzkonzepte weiter angepasst werden?
00:05:41: Wachsammkeit ist jetzt das Gebot der Stunde!
00:05:44: Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz warnte von möglichen Gefährdungen in Deutschland.
00:05:48: Für Einrichtungen, die Israel und den USA nahestehen, sehe die Behörde eine weiterhin hohe abstrakte Gefährdung.
00:05:54: Dazu zählten etwa diplomatische Vertretungen oder militärische Standorte.
00:05:59: März sagte mit Blick auf deutsche Reisen in der Region – Die Regierung habe Vorkehrungen getroffen um diese bestmöglich zu unterstützen.
00:06:06: Er sprach von mehreren tausend Urlaubern, die sich derzeit in der Region aufhielten.
00:06:10: Viele Staatsbürger lebten mittlerweile auch dauerhaft etwa in Dubai oder Abu Dhabi.
00:06:14: Hier stehe das auswärtige Amt mit Informationen bereit.
00:06:18: Pentagon, drei US-Soldaten getötet.
00:06:20: Fünf schwer
00:06:21: verletzt.".
00:06:22: Drei US Soldaten wurden bei den gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf den Iran getötete.
00:06:27: Fünft weitere wurden schwer verletsst wie das US Militär im ersten März mithalte.
00:06:31: Darüber hinaus erlitten mehrere andere Soldaten leichte Splitter-und Gehirnerschütterungsverletzungen.
00:06:36: Sie seien jedoch bereits auf dem Weg zurück in den Dienst erklärte das US-Zentralkommando Central Command auf X Die schweren Kampfhandlungen halten an, hieß es weiter Proteste.
00:06:48: Nach dem Tod von Ayatollah Khamenei feierten die Menschen im Iran auf den Straßen.
00:06:52: In Teheran trauerten am Sonntag Tausende Anhänger Khameneris um ihren Führer, die größtenteils schwarz gekleideten Teilnehmer der Kundgebung auf dem zentralen Engelabplatz, schwenkten iranische Flaggen und hielten Fotos von Khamernay hoch.
00:07:05: In Pakistan und im Irak kam es zu Protesten.
00:07:08: In der pakistanischen Stadt Karachi eskalierte ein Protest tödlich, fast fünfhundert schiitische Muslime versuchten das US-Konsular zu stürmen und riefen Parolen wie Tod Israel und Tod Amerika – die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein um die Menge zu stoppen.
00:07:24: Dabei kamen mindestens neun Menschen ums Leben, vierunddreißig weitere wurden verletzt.
00:07:28: Auch in Baghdad gingen vor der US-Botschaft hunderte Menschen auf die Straße, um ihre Unterstützung für den Iran zu zeigen.
00:07:35: Der Iran sperrt wichtige Ölroute.
00:07:37: Der Iran hat den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz vorerst gestoppt, die mehr Enge ist die einzige Seeverbindung zwischen dem persischen Golf und dem offenen Meer und somit der Zugang der wichtigen Öländer am Golf zum Welthandel.
00:07:50: Die Folgen einer dauerhaften Blockade dieser Verkehrsroute könnten daher weitreichend sein.
00:07:54: Ökonomen gingen bereits kurzfristig von einem weiteren deutlichen Anstieg des Ölpreises aus.
00:08:00: Der Iran müsste sich allerdings auf massive diplomatische Verwerfungen mit seinen Nachbarländern einstellen und auch die Beziehungen zu wichtigen Kunden allen voran China würden leiden.
00:08:09: Achtzig Prozent des durch die mehr enge transportierten Öls und Gases sind für die asiatischen Märkte bestimmt, China ist mit mehr als neunzig Prozent der bei weitem wichtigste Abnehmer iranischen Öls Menschen an Flughäfen gestrandet.
00:08:23: Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten kommt der Luftverkehr in großen Teilen der Region weitgehend zu mal liegen.
00:08:29: Zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, tausende Reisinnen saßen fest oder mussten umgeleitet werden.
00:08:35: Nach Angaben der Plattform Flightradar-Twenty Four wurden an sieben großen Flughäfen darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha mehr als dreitausend Fiehnetflüge gestrichen.
00:08:44: Zahlreiche Verspätungen betrafen auch Flughafen in ganz Asien, darunter Malaysia, China, Indien, Thailand und Vietnam.
00:08:52: Neben dem Flugverkehr geriet auch der Schiffsverkehr in der Golfregion in Stocken.
00:08:56: Das Kreuzfahrtschiff MSC Orribia mit mehr als sechstausend Passagieren-Lagberichten zufolge in Dubai fest und eine geplante Orientkreuzfahrt wurde abgesagt.
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