Wettlauf um die Herrschaft im All: Neue Waffen, neue Risiken | Nr. 8916
Shownotes
Im Jahr 1969 landeten die Amerikaner erstmals auf dem Mond. Dies bedeutete damals den Sieg der USA über die Sowjetunion im Wettrennen um das All. Seit Jahrzehnten gibt es ein neues Wettrüsten im All, hauptsächlich zwischen China und den USA. Doch auch Russland drängt mit Waffensystemen ins All – und Deutschland ebenso. Der Weltraum droht zum Kriegsgebiet zu werden. Was bedeutet das für unseren Alltag?
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Weltraum als Kriegsgebiet.
00:00:05: Wettlauf um die Herrschaft im All, neue Waffen, neue Risiken.
00:00:10: Ein Artikel von Tom Göller vom XXS Februar, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Im Jahr neunundsechzig landeten die Amerikaner erstmals auf den Mond – dies bedeutete damals der Sieg der USA über die Sowjetunion im Wettrennen um das All.
00:00:26: Seit Jahrzehnten gibt es ein neues Wettrösten im All hauptsächlich zwischen China und den USA.
00:00:31: Doch auch Russland drängt mit Waffensystemen ins All und Deutschland ebenso.
00:00:35: Der Weltraum droht zum Kriegsgebiet zu werden!
00:00:38: Was bedeutet das für unseren Alltag?
00:00:42: Anfang April soll erstmals seit über fünfzig Jahren wieder ein bemanter Flug zum Mond starten, er wird nicht mehr Apollo sondern Artemis II heißen.
00:00:50: Bereits am siebten Februar dieses Jahres wurde die vierte chinesische Shenlong Geheimission ins All geschickt.
00:00:56: Am einundzwanzigsten April zwanzigfünfundzwanzi starteten die USA zuvor das Boeing-Raumflugzeug X-XB zu seinem achten Flug.
00:01:04: In allen drei Fällen weiß keiner genau, wozu diese Weltraumflüge dienen.
00:01:12: Das US-Weltraumkommando teilte lediglich in diplomatisch verklausulierten Worten auf seiner Website mit, dass diese Weltraummission in Kooperation mit dem Privatunternehmen SpaceX von Elon Musk durchgeführt wird.
00:01:24: Der dafür zuständige Oberst Brian Jetman sagte außerdem die X-Mission dienen der Stärkung unserer Widerstandsfähigkeit und der Verbesserung unserer Fähigkeit uns schnell an die Herausforderungen im Weltraum von heute und morgen
00:01:38: anzupassen.".
00:01:41: China Stürme auf die Erde bringen?
00:01:44: Das chinesische Raumflugzeug trägt den Namen Shenlong, ein Rückgriff auf die chinesischen Mythologie in der ein Drache gleichen Namens als Herrscher über Regen und Gewitter auftritt.
00:01:54: Er kann das Wetter kontrollieren und Stürmer auf die Herde bringen.
00:01:57: Mit dieser Namensgebung ist schon viel über das Chinesische Raumfahrtsprogramm ausgesagt.
00:02:02: Shenlong symbolisiert den Machtanspruch Chinas, den Weltraum zu erobern und zu beherrschen.
00:02:07: Doch selbst Insider ist über das Projekt der Führung in Peking wenig bekannt.
00:02:12: Dass auf den Weltraum spezialisierte britische Nachrichtenportal Orbit Today wisskürzt sich darauf hin, dass weder der Zweck noch die Fähigkeiten des Raumschiffs seitens Peking bekannt gegeben worden seien.
00:02:24: Nach Erkenntnissen der Briten wurden zwischen twenty-twanzig und zwanzigvierzwanzig drei erfolgreiche Orbitalmissionen durchgeführt – zwei davon mit einer Rekorddauer von twohundertsechsundsiebzig beziehungsweise zweihundert achtundsechzig Tagen!
00:02:37: Die Technik von Shenlong ist laut zugänglichen Quellen nicht bekannt.
00:02:41: Auf Fotos aus dem Jahr zwanzig-vierundzwanzig erscheinen Shenlong wie eine kleinere Version des amerikanischen Raumfahrzeugs Space Shuttle.
00:02:49: Während dieser zwanzich-drehenzwanzigt durchgeführten Shenlong Missionen offiziell rein zivilen Zwecken dienten, wird unter Raumfahrtexperten weltweit gemutmaßt dass neben Aufklärungsgeräten zur Überwachung der Erde auch Waffen zu Zerstörung feindlicher Satelliten getestet würden.
00:03:04: Die Expertenplattform DailyGalaxy stellt die Frage, Zitat ob Chinas Strategie von nationalen Sicherheitsbedenken oder einfach nur vom Wunsch getrieben ist einen Wettbewerbsvorteil in der Weltraumtechnologie zu behalten.
00:03:17: In jedem Fall sei das Shenlong-Programm ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Weltraumpläne Chinas.
00:03:23: Peking rügt Berlin.
00:03:25: Die englischsprachige Tageszeitung Global Times, die zum Organ Renmin Ribao der kommunistischen Partei Chinas gehört, empört es sich Anfang Februar über die Aussage eines deutschen Generals.
00:03:35: Dieser hat in einem Reuters Interview von einer zunehmenden Bedrohung durch Russland und China im Orbit gesprochen.
00:03:41: Das kommunistische Blatt beklagte eine klassische Doppelmoral und Mentalität des Kalten Krieges, da sich der Bundeswehr-General – Zitat auf unbegründete Behauptungen über eine Bedrohung durch China stützt.
00:03:52: Und dabei ignoriere das die USA der Haupttreiber der Militarisierung des Weltraums
00:03:57: sein.".
00:03:58: Außerdem wurde Deutschland in dem Beitrag vorgeworfen es plane eine militärische Weltraumoffensive im Wert von thirty-fünf Milliarden Euro darunter Spionagesatelliten Raumflugzeuge und Offensivlaser.
00:04:10: Richtig ist, dass Generalmajor zwei Sterne Michael Traut, Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr all dies in einem Reuters-Interview am Rande eines Luftfahrtkongresses in Singapur am zweiten Februar gesagt hat.
00:04:22: Nur das staatliche chinesische Blatt vermied es auf die Argumentation Trauts einzugehen.
00:04:28: Vielmehr zitiert er es den chinesischen Militärexperten Song Chung Ping dem zufolge die Startkapazitäten Deutschlands völlig unzureichend sein.
00:04:36: Sollte Deutschland für seine Weltraumeinsätze auf SpaceX zurückgreifen, würde dies den Status Deutschlands als Unreifer- und Abhängigerakteur im Weltraum bestätigen.
00:04:46: Bundesregierung investiert in Weltraumwaffen Deutschland werde in den nächsten Jahren mehr als hundert Satelliten aufbauen, bekannt als SATCOM Stage Four.
00:04:55: Gab General Traut ebenfalls gegenüber Reuters bekannt.
00:04:58: Die Investitionen in militärische Weltraumtechnik seien laut Traut eine Auswirkung der russischen Invasion in der Ukraine.
00:05:04: Deutschland und seine europäischen Verbündeten müssten ihre Abschreckungshaltung stärken indem sie in Fähigkeiten investieren die feindliche Weltraumsysteme behindern oder aus Gefecht setzen könnten.
00:05:16: Der Auftrag für das Weltraumkommando der Bundeswehr stammt aus der nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung unter dem ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz, SPD aus dem Jahr zwanzig vierundzwanzig und wurde unter Bundeskantler Friedrich Merz CDU offenbar nicht geändert.
00:05:29: Dort heißt es auf Seite sixty-two unverändert Eine wachsende Bedeutung für unsere Sicherheit kommt seit einigen Jahren auch den Weltraum zu.
00:05:37: Zitat Ende.
00:05:38: Weiter heißt es dort Die militärische Nutzung des Weltraums für moderne Streitkräfte habe eine erhebliche Bedeutung gewonnen.
00:05:44: Die Bundesregierung werde dem Weltraum als strategischer Dimension daher verstärkte Aufmerksamkeit widmen und ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet ausbauen.
00:05:54: Auswirkungen auf den Alltag In dem Strategiepapier ist aber auch von einer sicheren Nutzungs- des Weltraums, insbesondere Satellitenkommunikationen sowie Erdbeobachtungsdaten die Rede.
00:06:05: Diese sei für viele zivile Lebensbereiche unerlässlich geworden.
00:06:08: Was heißt das genau für die Bevölkerung?
00:06:11: Klar ist, wer die vielen Kommunikationssatelliten im All nicht verteidigen kann liefert sich fremden Mächten aus.
00:06:17: Das fängt bei der Mobilfunk-Kommunikation an, die nur noch über Satelliten möglich ist – die wie Sendemasten funktionieren!
00:06:24: Aber auch dass GNSS Global Navigation Satellites System umgangssprachlich GPS genannt, kann ohne Schutz im All von Gegnern problemlos gestört werden, wie es sich im Jolli in Schweden und dem Baltikum herausgestellt hat….
00:06:37: Jeder kann sich weitere Konsequenzen für den Alltag ausmalen, wenn er darüber nachdenkt welche Techniken nur noch wir Satellit funktionieren.
00:06:46: Überblick nur ist im All möglich!
00:06:48: Jörn Spurmann von der Rocket Factory Augsburg, RFA erklärt in einem Interview mit A. einer weltweit tätigen Beratungsfirma für Unternehmen die Bedeutung der Weltraumtechnologie für den Standort Deutschland.
00:06:59: seiner Meinung nach sei nur aus dem All ein kompletter Überblick über das was auf der Erde passiert möglich seit dies beim Klima mit seinen globalen Folgen beim Wachstum der Megacities oder bei Umweltkatastrophen wie Ölteppichen auf den Meeren- oder Lexin Pipelines.
00:07:14: Selbst die Landwirtschaft in ihrer heutigen Form zähle bereits zu den größten Kunden von Satellitendaten, mit denen sie etwa die Vitalität der Kulturen, den Proteinwärts des Getreides oder den optimalen Erntezeitpunkt bestimmt.
00:07:26: So spur man.
00:07:27: Mit anderen Worten wer im Allentsprechende Satelliten ausschaltet ohne manipuliert kann in bestimmten Ländern missernten und damit Nahrungsknappheit hervorrufen.
00:07:37: Zitat Die Daten die wir hier erhalten sind wertvolle Ressourcen mit denen wir viele Probleme auf der Erde lösen können ist Spurmann überzeugt.
00:07:45: Durch diese Datensammlung und möglicherweise auch Datenmanipulation im All, ist inzwischen eine Abhängigkeit von der Weltraumtechnik im Alltag entstanden, der sich nicht jeder Verbraucher bewusst sein dürfte.
00:07:59: Während auf der Erde tatsächlich noch Kriege mit konventionellen Waffen wie Panzern- und Gewehren ausgefochten werden, zeichnet sich seit geraumer Zeit ab dass die Menschheit in einen neue Epoche eingetreten und ein neues Kriegsgebiet entdeckt hat.
00:08:12: Dort werden künftig zwar keine Menschen mehr direkt getötet, wohl aber indirekt in dem aus dem All Katastrophen ausgelöst werden können.
00:08:20: Der Nachweis wer daran Schuld ist dürfte künftig beträchtlich schwieriger sein als wenn man auf Erden sieht dass Soldaten eine Landesgrenze überschreiten.
00:08:28: Die Bedeutung des Weltraums als Kriegs- und Verteidigungsraum ist inzwischen bekannt.
00:08:33: so gibt es neben dem NATO Gipfel und ähnlichen Treffen auch einen Weltraumverteidigungskipfel.
00:08:38: Das nächste Treffen dieser Art ist für den fünften und sechzehnten September dieses Jahres in Paris angekündigt.
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