ÖRR unter Druck: ZDF-KI-Skandal sorgt für hitzige Bundestagsdebatte | Nr. 8912
Shownotes
Der Skandal um KI-generierte Bilder im ZDF-Beitrag über die US-ICE-Behörde führte zu heftigen Debatten im Bundestag zwischen AfD und übrigen Fraktionen. CDU, SPD, Grüne und Linke verteidigten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, kritisierten jedoch interne Fehler und forderten klare Regeln für KI.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema manipulierte Beiträge, ÖRR unter Druck.
00:00:05: ZDFKI-Skandal sorgt für hitzige Bundestagsdebatte.
00:00:10: Ein Artikel von Patrick Reidler vom XXV Februar, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:17: Das Skandal um KI generierte Bilder im ZDFT-Beitrag über die US-ICI Behörde führte zu heftigen Debatten im Bundestag zwischen AfD und übrigen Fraktionen.
00:00:27: CDU, SPD, Grüne und Linke verteidigten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisierten jedoch interne Fehler – und forderten klare Regeln für KI.
00:00:37: Der Skandal um den ZDF-Beitrag über die Arbeit der USICI Behörde mit KI generierten Bildern beschäftigte er Mittwoch, feb.
00:00:46: auch das Plenum des Bundestages.
00:00:48: Dabei kam es zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen AfD und den übrigen Fraktionen.
00:00:53: In einer auf Antrag der AfD-Fraktion einberufenen Aktuellen Stunde zum Thema schwerwiegende Fehler bei der Berichterstattung durch den öffentlich rechtlichen Rundfunk kritisierten die medienpolitischen Experten der übrigen Fraktionen überwiegend die AfD und zeigten sich solidarisch mit dem ZDF.
00:01:10: CDU betont Rolle des ÖRR als Gegenpol zum Populismus Zitat.
00:01:15: Wir brauchen Qualitätsmedien in unserem Land, die ein starkes Spollwerk gegen Desinformationen sind den gesellschaftlichen Diskurs beleben und einen Gegenpol zum Populismus der Ränder bilden erklärte Othilia Klein CDU.
00:01:29: Qualitäten Medien zeigten ihrer Ansicht nach immer wieder warum die AfD eine Gefahr für unsere Demokratie und unser Land darstelle.
00:01:38: Gleichzeitig räumte die Berliner Christdemokratin ein, dass dem ZDF ein schwerer Fehler unterlaufen sei der sich nicht wiederholen dürfe und viel Vertrauen gekostet habe.
00:01:47: Das ZDL müsste sich daher auch Kritik darüber gefallen lassen das journalistische Standards verletzt wurden.
00:01:54: CDU fordert Reformen- und Fehlerkultur beim ÖRR.
00:01:58: Pascal Redig, CDU-Vorsitzender der jungen Gruppe der Unionsfraktion warf der AfD vor das Zitat Vertrauen in qualitativem Journalismus zu untergraben und unabhängige Medien zugunsten eigener Sendungen schwächen zu wollen.
00:02:12: Angesichts des aktuellen Desasters müsse das ZDF Zweifel an seiner politischen Unabhängigkeit ausräumen.
00:02:19: Redig forderte grundlegende Reformen und eine konsequente Fehlerkultur die auf einer Salami-Taktik verzichte.
00:02:26: Erinnern daran, dass das jüngste Reformpaket der sechzehn Bundesländer zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk erst am ersten Dezember zwanzig fünfundzwanzig entkraftgetreten war unter Strichrädig die Notwendigkeit fortlaufender Anpassungen.
00:02:40: SPD verteidigt den Öffentlich-Rechtlichen Rundenfunk.
00:02:43: Martin Rabanus, SPD bezeichnete die AfD-Abgeordneten als Feinde des Öffentlich rechtliche Rundfunks und der qualitätsvollen Nachrichtenberichterstattung.
00:02:53: Deren Generalangriff haben nicht lange auf sich warten lassen, obwohl das ZDF Transparenz gezeigt und sich entschuldigt habe.
00:02:59: Grundsätzlich erfülle das ZdF in aller Regel die Ansprüche – Zitat «die wir alle zurecht an den Sender stellen».
00:03:06: Die Darstellung der AfD, die Parteien würden planvoll versuchen einen Manipulationsapparat öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Gang zu setzen, nannte Rabanus Quatsch für ihn seit der ÖRR vielmehr eine demokratische Infrastruktur.
00:03:21: Grüne fordern klare Regeln für KI-Nutzung.
00:03:23: Sven Lehmann, grüner Ausschussvorsitzender für Kultur und Medien lobte das ZDF dafür – dass es sich rasch entschuldigt – Fehler transparent gemacht und sehr schnell personelle Konsequenzen gezogen habe.
00:03:35: Ganz anders verhalte sich seiner Meinung nach die AfD.
00:03:38: Sie verbreite selbst immer wieder KI generierte Videos ohne diese deutlich als solche zu kennzeichnen.
00:03:44: Über das Zdf zu sprechen während man in eigener Sache satiere Vortäusche nannte Lehmmann begott!
00:03:51: Er forderte allgemein klare Regeln für die mediale Nutzung von KI, einschließlich einer verpflichtenden Kennzeichnung und der konsequenten Umsetzung des EU AI Acts.
00:04:01: Seine Ansicht nach bestehe hier noch erheblicher Nachholbedarf.
00:04:05: Linke kritisiert Clan-Mentalitäts der AfD.
00:04:09: David Schlesing – Linke stellt ihn für seine Fraktion klar.
00:04:12: Wir sagen Nein zu jeglicher Diffamierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks.
00:04:17: Der ÖRR schütze die Menschen vor den Fake-News der AfD und leist einen unverzichtbaren Beitrag zum publizistischen Wettbewerb.
00:04:24: Schließlich fügt er hinzu, es sei ein zitat schlechter Scherz das ausgerechnet diejenigen, die seit Jahren massenhaft mit KI generierten Videos und Fotos Hetze verbreiten – und denen journalistische Standards egal sind – sich als Kämpfer gegen Manipulation aufspielen.
00:04:40: Die AfD wollen nur von der Clan-Mentalität in ihren Reihen
00:04:43: ablenken.".
00:04:45: Die jüngsten Fehler des ZDF seien zwar inakzeptabel, die Aufarbeitung aber noch nicht abgeschlossen.
00:04:50: Schlesling forderte zudem klare Regeln, Zitat, die den zulässigen Einsatz generativer KI und die redaktionelle Verantwortung eindeutig
00:04:58: regeln.".
00:05:04: Zu Beginn der Debatte richtete AfD-Abgeordneter Götz Frömming den Fokus nicht nur auf das ZDF, sondern auch auf einen Bericht aus Berlinbeitrag vom XXII.
00:05:13: Februar.
00:05:13: Diese berichtete über die Wiederwahl von Friedrich Merz zum Parteivoresitzenden zeigte jedoch Altkanzlerin Angela Merkel als Applaudierende obwohl sie den Parteitag der CDU bereits verlassen hatte.
00:05:24: Die ARD räumte den Fehler kurz darauf ein und korrigierte das Video.
00:05:28: Für Frömming ist dies ein weiterer Beleg für den Meltdown, etwa Kernschmelze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der ihn an die aktuelle Kamera erinnere.
00:05:39: AfD fordert Abschaffung des Reloziossystems.
00:05:42: AfD-Abgeordneter Götz Frömming zitierte eine anonyme CTF-Mitarbeiterin, die nach Informationen des Nachrichtenpartals News am XXIII.
00:05:50: Februar während einer internen Betriebsversammlung von einem Reloziosmoment gesprochen hatte.
00:05:55: Damit spielte sie auf den Fall des früheren Spiegelreporters Klaas Relozius an der jahrelang Texte frei erfunden hatte und dann trotz vieler Auszeichnungen entlassen wurde.
00:06:05: Frömming erklärte, dass im beanstandeten ZDF-Beitrag über die US-Behörde ICE sogar ein ganzes Reloziossystem bei der Arbeit sichtbar gewesen sei und forderte dieses Relozio-System gehört abgeschafft.
00:06:18: Nach seinen Angaben seien sowohl die KI-Bilder als auch einen aus dem Zusammenhang gerissener Ausschnitt eines älteren Amoklaufvideos mit Absicht in den Beitrag eingebaut worden.
00:06:28: Für Fröming handelte es sich dabei zitat nicht um eine Panne sondern um vorsätzlichen Betrug.
00:06:34: Zitat Ende.
00:06:38: Götz Frömming bezog sich auf eine Passage aus dem News-Artikel zur ZDF Betriebskonferenz, in der ZDf-Chefredakteurin Bettina Schausten eine Stellungnahme zur kürzlich abberufenen Leiterin der Zdf-Studios in New York Nikola Albrecht abgab.
00:06:53: Das ZD f schrieb die Verantwortung für den KI-Skandal bislang Premier Albrech zu.
00:07:04: Es war eine Szene, die KI generiert war, die an dieser Stelle eingeschnitten wurde und leider auch wissentlich eingeschnitte wurde.
00:07:11: Die Fehler seien fahrlässig passiert.
00:07:13: Albrecht habe jedoch selbst gesagt – ach das geht ja wenn ich es kennzeichne!
00:07:17: Sie wollte es nicht einmal verheimlichen dass es KI ist, das bitte hier anzuerkennen.
00:07:22: Dennoch betonte Schausten, dass ein solcher Umgang einfach nicht akzeptabel sei.
00:07:27: Mängel bei Überprüfung & Kommunikation im ZDF.
00:07:30: Bettina Schausten räumte ein, dass eine Überprüfung des Materials von Nikola Albrecht vor der Ausstrahlung im Heute-Journal am fünfzehnten Februar nicht noch mal stattgefunden habe.
00:07:39: Auch Moderatorin Dunja Hayali habe den überarbeiteten Beitrag vor der ausstrahlungen nicht geprüft.
00:07:45: Andernfalls wäre vermutlich aufgefallen das Albrech bekannte falsche Szenen aus dem Netz eingebaut hatte.
00:07:51: Schausten gestand außerdem gegenüber ihren Kollegen ein, dass die Chefredaktion zunächst auf der falschen Fährte gewesen sei als man die KI-Bilder nach außen mit dem Hinweis auf technische Probleme erklärte.
00:08:02: Tiffessen verteidigt Albrecht.
00:08:04: Die Realität wurde abgebildet.
00:08:06: Elmar Tiffesen, ZDF Washington Korrespondent stellte sich während der Konferenz schützend vor Nikola Albrechth.
00:08:12: er betonte das Zitat kein einziges Wort an den Beiträgen von Nikola falsch gewesen sei und kritisierte die Berichterstattung von News und anderen Zitat, ich finde es schade wenn im Grunde das Geraune übernommen wird obwohl wir in unserer Berichterstattung in dieser Sache wirklich nichts zu beanstanden haben sondern die Realität abbilden.
00:08:31: Ein anderer namentlich nicht genannter Mitarbeiter kritisierte die heutige Redaktion für frühere Weltbildbestätigungs-Sendungen die man etwa in der Berichterstattung über Donald Trump, Charlie Kirk oder die Korrektivstory von Potsdamer Geheimtreffen vermuten könne.
00:08:49: Der Skandal um die KI-Bilder im Heute-Channel fällt in die Endphase des laufenden Intendantenvertrags von Norbert Himmler.
00:08:56: Am vierzehnten März entscheidet der Sechzigköpfe GZDF Fernsehrat, ob Himmeler im Amt bleibt oder ein neuer Kandidat die Leitung auf dem Lärchenberg übernimmt.
00:09:05: Himmler äußert sich laut Welt, während eines Studiobesuchs in Magdeburg zum Umgang mit KI-generierten Videos.
00:09:11: Zitat Wir dürfen nur Bilder verwenden, deren Herkunft wir zweifelsfrei benennen können und wenn wir es nicht genau wissen müssen wir das sagen dann müssen wir es kennzeichnen oder am besten ganz darauf verzichten Soll dem betonte Himmler das Fehler als Lehre für die Zukunft betrachtet werden müssten.
00:09:27: Grundlage der ZDF-Arbeit bleibt es, unabhängig ausgewogen und transparent zu berichten – so dass die Bürger auf die Einhaltung dieser Standards vertrauen
00:09:35: könnten.".
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