Coronavirus-Ursprung: Virologe Drosten im Rechtsstreit mit Physiker Wiesendanger | Nr. 8910
Shownotes
Der Physiker Roland Wiesendanger wirft dem Virologen Christian Drosten Täuschung vor. Es geht um den Ursprung von Corona. Dies führte zu einem jahrelangen Rechtsstreit. Jetzt steht die Hauptverhandlung zwischen den beiden Wissenschaftlern an.
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Prozess am Hamburger Landgericht.
00:00:04: Corona-Virus Ursprung Virologe Drosten im Rechtsstreit mit Physiker Wiesendanger.
00:00:11: Einer Titel von Eric Rusch vom XXS Februar, ein Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:18: Der Physiker Roland Wiesndanger wirft den Virologen Christian Drosten Täuschung vor.
00:00:23: Es geht um den Ursprungen von Corona.
00:00:26: Dies führte zu einem jahrelangen Rechtsstreit, jetzt steht die Hauptverhandlung zwischen den beiden Wissenschaftlern an.
00:00:33: Die Frage ob das Coronavirus aus dem Labor kommt oder natürlichen Ursprungs ist schwebelt schon seit über sechs Jahren.
00:00:40: Im Zusammenhang mit dieser Frage entscheidet nun ein Hamburger Gericht über die Grenzen der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit.
00:00:47: Im äusserungsrechtlichen Streit zwischen dem Pirologen Christian Drosten und dem Physiker Roland Wiesendanger steht am Freitag, den mündliche Hauptverhandlungen am Landgericht Hamburg an.
00:00:58: Der Begriff des Hauptsache-Verfahrens basiert auf einem Interview im Magazin Zizero vom zweiten Februar, zog sich seit über eineinhalb Jahren hin da der Verhandlungstermin durch das Gericht viermal verlegt wurde.
00:01:11: Im Kern geht es um Vorwürfe, die Wiesendanger in dem Interview gegen Drostens Verhalten während der Corona-Zeit erhob.
00:01:20: Darin warf der Physiker dem Virologen eine Verschleierung des Ursprungs von SARS-CoV II vor.
00:01:26: Daraufhin ging Drosten mit einem Eilverfahren gerichtlich gegen Wiesentanger vor – Mit einer Unterlassungsklage versuchte er mehrere Aussagen des Hamburger Wissenschaftlers per einstweilige Verfügung verbieten zu lassen.
00:01:38: Ein Großteil von Wiesendanges Aussagen wurde doch eine einstweilige Verfügung im März, und einer erste mündliche Verhandlung des Landesgerichts Hamburg im Mai, so bei einem Beschluss des Hanseatischen Oberlandesgerichts im Dezember, zugelassen.
00:01:55: Dazu gehörten unter anderem die Behauptungen Drosten sei an einer Vertuschung in Zusammenhang mit der Laborthese beteiligt gewesen und habe ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage die Zoonose Theorie eines natürlichen Ursprungs von SARS-CoV II vertreten.
00:02:10: Auch die Aussage, Drosten habe ein allerhöchstes Interesse daran das Verdachtsmoment nicht Richtung Laborursprung zu lenken hielten die Richter für Legitimen.
00:02:20: In der mündlichen Hauptverhandlung am siebundzwanzigsten Februar geht es um noch zwei verbleibende Aussagen, die Wiesendange nach Abschluss des Eilverfahrens vorerst gerichtlich verboten
00:02:30: wurden.".
00:02:31: Christian Drosten hat die Öffentlichkeit gezielt getäuscht.
00:02:34: Und?
00:02:35: Die Bewegung Scientists for Science zu deren Mitbegründern Christian Drossen zählte, hat zum Ziel gehabt, die virologische Forschung frei von Beschränkungen zu halten.
00:02:45: Telefonkonferenz mit Fauci im Februar.
00:02:49: Wiesendanger begründete gegenüber Epoch Times diese Aussagen damit, dass Trosten über seine Teilnahme an einer Telefonkonferenz vom ersten Februar, gemeinsam mit den bekannten US-Imonologen Anthony Fauci und dem britischen Infektionsforscher Jeremy Farer gewusst haben müsste, das das Virus zumindest möglicherweise im Labor entstanden sein könnte.
00:03:11: Trotz dieses Wissens habe Drosten gegenüber der Öffentlichkeits damals behauptet, dass es feststehe, das das Coronavirus nicht im Labor entstanden sein könnte wirft der Wissenschaftler der Universität Hamburg dem Virologen vor.
00:03:24: Obwohl die Telefonkonferenz an der mindestens elf Wissenschaftlerteilnahmen vertraulich war wurden Teile daraus durch die Veröffentlichung von E-Mails und Aussagen Farrers in seinem zwanzig-einundzwanzig erschienen Buch Spike The Virus Versus the People bekannt.
00:03:40: Farah ist ehemaliger Direktor des Welcome Trust und war bis zu zwanzig-zwanzig Chefwissenschaftler der WHO.
00:03:46: Diese Materialen zeigen, dass es in der Telefonkonferenz auch um den Ursprung des Virus ging und die Wissenschaftler geteilter Meinung waren.
00:03:54: Einige hielten einen Laborursprung für wahrscheinlich oder möglich und zeigten sich besorgt.
00:04:00: Wiesendanger – Laborunfall höchstwahrscheinlich.
00:04:03: Wiesendanger erlangte Anfang twenty-einenundzwanzig mit seiner Studie zum Ursprung des Coronavirus internationale Aufmerksamkeit.
00:04:11: Darin stellte er die Hypothese auf, dass das Virus –mit hoher Wahrscheinlichkeit– aus dem für Gain-of-Functionforschung bekannten Hochsicherheitslabor im chinesischen Wuhan stammt und nicht über einen Tiermarkt in die Bevölkerung gelangte.
00:04:24: Nach wiesendangers Einschätzung deutet alles auf einen Laborunfall im Jahr zwanzigneunzehn hin.
00:04:29: Wiesendanger erhielt fachübergreifend zuerst aus der Wissenschaft positive Rückmeldungen für seine Arbeit.
00:04:35: Daraufhin äußerten einige Wissenschaftler, die Gain of Function Forschung betreiben oder befürworten darunter auch Drossten Kritik an seinen Aussagen.
00:04:43: Mehrere Medien folgten zudem mit heftiger Kritik in seiner Arbeit.
00:04:47: Dies schilderte ihr ja in einem Interview mit Epoch Times.
00:04:50: Wesendanger setzt sich aufgrund der potenziellen Risiken vehement für ein weltweites Verbot der Genofunction Forschung ein.
00:04:57: Ziel des Forschungsgebietes ist es, gezielt die Ansteckungsfähigkeit aber auch die krank machenden Eigenschaften von Erregern zu verstärken.
00:05:05: Dies soll helfen, die Wirkmechanismen von Eregern für den Entwicklung von Impfstoffen besser zu verstehen – es könnte aber auch für die Entwicklung von Bio-Waffen genutzt werden!
00:05:14: In einer E-Mail vom Dezember twentyfünfundzwanzig gegenüber Epoch Times beschreibt ihr die Wahrscheinlichkeit eines natürlichen Ursprungs als verschwindend gering, weit kleiner als ein zu einer Milliarde.
00:05:25: Während alle vorliegenden Indizien für den Labor an Vollsprechen würden.
00:05:30: Gain of Function Forschung an Berliner Charité.
00:05:32: Eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage vom Dezember zwanzigundzwanziger gab dass Gain of Function Experimente als wichtige Instrumente der biomedizinischen Forschung mindestens zu dem damaligen Zeitpunkt auch an der Berliner Charité stattfinden würden.
00:05:48: Drosten leitet seit März, das Institut für Biologie und übt dort eine Professur aus und führt Forschungsprogramme durch.
00:05:57: In der damaliger Erklärung zur Drostens Arbeitsaufnahme an der renommierten Einrichtung hieß es Erkenntnisse aus der Evolutions- und Infektionsforschung dazu beitragen sollen, gefährlicher Ereger zu erkennen – und auf kommende Epidemien vorbereitet zu sein.
00:06:13: Denn Pandemie und Epidemin aufgrund von Virusinfektionen würden zunehmen, hieß es
00:06:17: dort.".
00:06:18: Drosten koordinierte laut der Institutswebseite zu einem nicht genannten Zeitpunkt von der Charité aus ein Forschungsprojekt über den Rapidverbund, wobei auch Gain-of-Function-Versuche zur Identifizierung von Wirtsfaktoren zum Einsatz gekommen sind.
00:06:33: So untersuchte ein Projekt anhand des Meerescoronavirus wie sich respiratorische zoonotische Viren zu pandemischen Erregern entwickeln.
00:06:42: Es geht aus den Angaben der Charität nicht hervor ob Drosten persönlich Gain auf Funktionforschung betrieben habe.
00:06:48: Drostens eidesstattliche Versicherung.
00:06:51: Im Rahmen der gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Hamburger Physiker hat Drosten am zweiten März, twenty-zwanzig eine eidesstadtliche Versicherung abgegeben die Epochthams vorliegt.
00:07:01: Darin erklärte der Virologe dass ihr keine Gain of Function Experimente betreiben würde.
00:07:06: Auch habe er keine Interesse daran, den Verdacht über den Ursprung des SARS-CoV-II Virus in eine bestimmte Richtung zu lenken und – Zitat kein persönliches Interesse die Labortese als Ursprungsvirus auszuschließen.
00:07:19: Gäbe es Anhaltspunkte für die Richtigkeit der Labortase würde er dies mit Nachdruck in der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion vertreten.
00:07:28: Drostens Anwalt, Gernot Lea versicherte im Mai twenty-zweiundzwanzig sein Mandant für diese Diskussion zum Ursprung des Coronavirus in aller
00:07:35: Breite.".
00:07:37: Es gab zu keinem Zeitpunkt einen Ausschluss der Laborthese.
00:07:40: Drosten habe nur mehr Punkte für die These vom natürlichen Ursprungen gesehen.
00:07:44: Wiesendanger bezeichnet es die eiderstattlichen Aussagen von Drosten als unwahr.
00:07:49: Epoch Times, Barzt Drosten und meine Stellungnahme ein Sprecher der Charité lehnte eine substanzielle Antwort innerhalb der Frist ab.
00:07:56: BND soll Kanzleramt informiert haben.
00:07:59: Laut Medienberichten soll der Deutsche Auslandsgeheimdienst, BND schon Jahrzehnte das Kanzleamt informierte, dass es zu achtzig bis fünfundneinzig Prozent wahrscheinlich sei, dass ein Laborunfall in Wuhan die Ursache der Corona-Pandemie gewesen sei.
00:08:13: Das Kanzlerin machte diese Information jedoch nicht öffentlich.
00:08:16: In der bereits erwähnten parlamentarischen Anfrage erklärte die Bundesregierung Ende zwanzig Einenzwanzig.
00:08:21: Zitat Die Bundesregierung unterstützt eine unabhängige Aufarbeitung der Ursprünge von COVID-IX und ersten Übertragungswegen auf den Menschen durch internationale Expertinnen und Experten unter Leitung der World Health Organization, WHO.
00:08:35: Diese dauert
00:08:36: an.".
00:08:38: In der Sitzung der Corona-Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag am fünften Dezember zwanzig fünfundzwanzig wurde Jens Spahn CDU über den Virusursprung gefragt.
00:08:47: So wollte das Enquete-Mitglied Christina Baum, AfD von dem ehemaligen Bundesgesundheitsminister wissen wann er vom BND zum Virusursprung informiert wurde.
00:08:57: Also ich kann mich an eine aktive Information durch den BND zu dieser Frage nicht erinnern weil es für meine Aufgabe als Bundesminister für Gesundheit ja auch gar nicht der springende Punkt war.
00:09:07: so sparen in der Anhörung.
00:09:10: Am Freitag wird voraussichtlich kein Urteil am Hamburger Gericht gesprochen.
00:09:14: Es wird aber erwartet, dass am Ende der Sitzung ein Termin zur Verkündung der Entscheidung bekannt gegeben wird.
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