Gaskunden zahlen: Knapp 60 Millionen Euro für Notfallmaßnahme | Nr. 8906

Shownotes

Die deutschen Gasspeicher sind nur noch zu gut 20 Prozent gefüllt. Aufgrund sinkender Tendenz hat ein zentraler Akteur des Gasmarktes kürzlich zusätzliche Leistungen an Regelenergie beschafft. Jetzt liegt die Rechnung für diese Notfallmaßnahme vor.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Sicherheitspuffer wegen niedriger Füllstände.

00:00:05: Gaskunden zahlen knapp sechzig Millionen Euro für Notfallmaßnahme, einer Zickel von Maurice Vorgeng vom sächsenswanzigsten Februar zwanzig-sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: die deutschen Garspeicher sind nur noch zu gut zwanzich Prozent gefüllt.

00:00:21: Aufgrund sinkender Tendenz hat ein zentraler Akteur des Gasmarktes kürzlich zusätzliche Leistungen an Regelnergie beschafft.

00:00:28: Jetzt liegt die Rechnung für diese Notfallmaßnahme vor.

00:00:32: Angesichts sich leeren der Deutsche Garspeicher, hat der sogenannte Marktgebietsverantwortlicher das Unternehmen Trading Hub Europe THE Anfang Februar eine Notfall-Maßnahme in die Wege geleitet.

00:00:44: Zwei Sonderausschreibungen sollten zusätzliche Gasmengen an sogenannte Regelenergie für den Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte März bereitstellen.

00:00:53: Mittlerweile sind die Kosten für diesen kurzfristig eingeleiteten Sicherheitspuffer an die Öffentlichkeit gelangt.

00:00:58: Eine THE-Sprecherin teilte dem Wirtschaftsmagazin Capital mit.

00:01:03: In Summe überlaufen sich die Leistungspreise für die Sonderausschreibung auf knapp neunundfünfzig-kommer eins Millionen Euro.

00:01:10: Die gesamten ausgeschriebenen Bedarfe konnten kontrahiert werden, dementsprechend sind wir mit den Ausschreibungsergebnissen

00:01:16: zufrieden.".

00:01:37: Die Händler, die bei dieser Auktion den Zuschlag erhalten haben müssen das Gas an Speicher liefern unter anderem in Bayern.

00:01:44: In den süddeutschen Bundesländern sind die Gasspeichervüllstände deutlich niedriger als in

00:01:49: Norddeutschland.".

00:01:50: Die Ausschreibung ist mit dem BMWE wie üblich abgesprochen, teilte eine Pressesprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – BMWE der Epoch Times.

00:02:01: Doch die Ausschreibung soll sichergestellt werden, dass auch in Hochlast-Szenarien lokale Regelenergiebedarfe gedeckt werden

00:02:07: können.".

00:02:09: Sie betonte allerdings, dass das BMW E die Ausschreibung nicht den Auftrag gegeben habe.

00:02:13: Zitat es handelt sich hier nicht um eine Maßnahme gemäß Gasspeichergesetz Paragraf-Fünfunddresig AFFENWG zur Absicherung von Gasmengen.

00:02:23: Zittat Ende Die Regelenergie dient der Netzstabilität.

00:02:27: Die Sonderausschreibungen seien dabei zitat eine rein präventive Maßnahme gewesen um lokale Regelnergiebedarfe sicherstellen zu können.

00:02:36: Rechnung auf anderem Weg.

00:02:38: Vor rund zwei Wochen teilte das BMW-E der Epoch Times bezüglich dieser Sonderausschreibungen mit, dass ein eingreifen durch die THE mit einer Befüllung auf staatliche Anweisung zusätzliche Kosten für Gaskunden bzw.

00:02:50: die deutschen Steuerzahler bedeute – Zitat!

00:02:53: Denn bei jedem eingreifend durch die ThE müsste erneut der Steuerzahl einspringen.

00:02:58: wir wollen aber entlasten und nicht belasten so das Ministerium.

00:03:02: Die Sonderausschreibungen hat, wie erwähnt das BMWE offiziell nicht den Auftrag gegeben.

00:03:07: Somit tragen weder der Staat noch der Steuerzahler die Kosten.

00:03:10: Allerdings landet die Rechnung für die Notfallmaßnahme letztlich bei den Gaskunden – wie im folgenden dargestellt wird.

00:03:17: Die Neunundfünfzig Komma Eins Millionen Euro bedeuten bei Vierundzwanzig Komma Ein Millionen Haushalten, die mit Gas heizen und drei Kommasieben Millionen Unternehmen rund zwei Euro zwölf pro Gaskunde.

00:03:29: Verrechnung über Umlagen.

00:03:31: Das BMW E bestätigte die Gesamtkosten in Höhe von rund neunundfünfzig Millionen Euro.

00:03:36: Diese sollen laut der Sprecherin über drei verschiedene Umlagen finanziert werden.

00:03:41: Einerseits nannte sie hierzu zwei Bilanzierungsumlagen für Standardlastprofile SLP und registrierende Leistungsmessung RLM.

00:03:50: Unter die Standardlastprofiere fallen meist Haushaltskunden und kleinere Gewerbebetriebe, bei denen der Verbrauch prognostiziert wird.

00:03:57: Die Leistungsmesse gilt für Großkunden wie aus der Industrie.

00:04:00: Die SLP und die RLM lagen laut der BMW-Ehe-Sprecherin bislang bei Null Euro pro Megawattstunde.

00:04:06: Hierüber fallen also keine Kosten für die Gaskunden an, anders sieht es jedoch bei der dritten Umlage aus.

00:04:13: Laut dem Ministerium ist das die Konvertierungsumlage – sie gilt seit dem ersten Oktober zwanzig fünfundzwanzig und beläuft sich auf null Euro achtzehn pro Megawattsstunde wie auch das Ministerium bestätigte.

00:04:24: Zitat zum Vergleich, die Garspeicherumlage lag vor ihrer Abschaffung – zum ersten ersten sechsundzwanzig bei zwei Euro neun und achtzig pro Megawattstunde.

00:04:33: Der Gaspreis selbst liegt an der Börse bei circa dreiunddreißig Euro pro Megawattsstunde", sagte sie.

00:04:39: Die Konvertierungsumlage ist keine staatliche Umlage.

00:04:42: Sie stammt von der THE.

00:04:44: Allerdings stellt die THE die Konvertierungsomlage den Energieversorgern und Großabnehmern in Rechnung.

00:04:50: Diese geben die Kosten an die Endverbraucher weiter.

00:04:53: Somit tragen die Kosten letztlich die Privathaushalte und Unternehmen indirekt über ihre Gasrechnung.

00:04:59: Letztlich berechnet die THE, wie es sich die neuen Sonderausschreibungen auf die Gaskunden auswirken – durch die Konvertierungsumlage schätzt das Ministerium die Kosten im Bereich von €, pro Megawattstunde.

00:05:13: Ausschreibung auch im Herbst Bei den Sondereusschrebungen handelte es sich um sogenannte Long-Term Options LTO.

00:05:20: Sie stehen der THE für die Wintervorsorge schon länger zur Verfügung.

00:05:23: Im Herbst hatte die THE bereits für den Monat Januar bis März Optionen über jeweils Riegel, die Kosten dafür lagen bei rund fünfzehn Millionen Euro.

00:05:34: Die kurzfristige Sonderausschreibung für weitere Leistungen von Mitte Februar bis Mitte März – von in Sommer dreißigtausend dreihundert Megawatt – werden Gasexperten als Zeichen für eine angespannte Situation im deutschen

00:05:45: Gassystem.".

00:05:47: Woher das Gas für die LTOs ursprünglich kommt, lässt sich im Nachhinein nicht feststellen", fügte die BMWE-Sprecherin hinzu.

00:05:54: Zitat – Das Gas bleibt jeweils im Februar zwanzig sechsundzwanzig und im März zwanzich sechsund zwanzi eingespeichert um der THI gegebenenfalls das Gas bei Bedarf zur Verfügung stellen zu

00:06:05: können.".

00:06:07: Füllstände niedrig aber stabil.

00:06:10: Der bundesweite durchschnittliche Füllstand lag laut dem europäischen Gasdatenportal AGSI am Montag, der Feb.

00:06:17: XXIII.,

00:06:17: bei ca.

00:06:17: von rund um zwei Prozent.

00:06:19: Im Vergleich zum Vortrag ist das ein leichter Rückgang um null Komma Null vier Prozentpunkte.

00:06:24: Meldetemperaturen in Deutschland und relativ viel Windstrom, der die Gasverstromung reduziert hat, sorgten dafür dass der Gasbedarf zuletzt gesunken ist.

00:06:33: Da auch in den kommenden Tagen die Temperaturen eher frühlingshaft werden sollen, dürfte sich der Füllstand vorerst weiterhin bei der zwanzig Prozentmark gehalten.

00:06:42: Weitere Abkühlungen und damit einer erneut stärker sinkender Füllstand bleiben im März noch möglich!

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