Blaupause für Lenin: Wie die Pariser Kommune das kommunistische Jahrhundert vorwegnahm | Nr. 8891
Shownotes
Obwohl die Pariser Kommune während der Französischen Revolution nur wenige Monate Bestand hatte, diente sie als frühe Blaupause für spätere kommunistische Regime des 20. Jahrhunderts.
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Lektionen der Geschichte.
00:00:04: Blaubhause für Lenin, wie die Parise Kommune das kommunistische Jahrhundert vor Wegnamen.
00:00:11: Ein Artikel von Walker Larsen vom Zweiundzwanzigsten Februar zwanzig sechsundzwantig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:19: Obwohl die Pariser Kommune während der französischen Revolution nur wenige Monate Bestand hatte diente sie als früher Blaupause für spätere kommunistischer Regime des Zwanzigste Jahrhunders.
00:00:31: Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht exakt, enthält aber Zyklen, Muster, Vorzeichen und Parallelen.
00:00:38: So kann die kurzliebige Parise Kommune von Achtzehn-Einund-Siebzig als Echo der extremen Tendenzen der französischen Revolution gesehen werden.
00:00:46: Sie kann aber auch als Vorbote der militanten artheistischen kommunistischen Staaten betrachtet werden, die im zwanzigsten Jahrhundert entstanden – aus dem Krieg geboren!
00:00:58: Die dem Unbegang geweihte Pariser Kommune, eines der radikalsten Experimente der europäischen Politik entstand als Drama innerhalb eines Dramas.
00:01:06: Das größere Drama war der deutsch-französische Krieg – der unkluge Versuch des französischen Kaisers Napoleon
00:01:13: III.,
00:01:13: die wachsende Macht des präußischen Kanzlers Otto von Bismarck zu kontrollieren, welche die Vereinigung der verschiedenen deutschen Staaten zu einer Nation anstrebte.
00:01:23: Überhebliche französische Generäle erklärten Napoleon, die neu organisierte französische Armee seit den deutschen Streitkräften überlegen.
00:01:31: Insbesondere wegen ihres neuen Hinterladegewirs und einer frühen Form des Maschinengewirs.
00:01:36: Ein sicherer Sieg über Preußen würde Napoleons sinkende Popularität widersteigern, so die Generäre.
00:01:43: In Wirklichkeit war Frankreich erbärmlich unvorbereitet auf dem Ansturm eines besser ausgebildeten streng organisierten und zahlenmäßig überliegenen preußischen Militärs.
00:01:53: Der Krieg dauerte weniger als ein Jahr und gipfelte in der demütigenden Niederlage Frankreichs, in das Schlacht von Cédan bei der Napoleon III.
00:02:01: selbst von den Preusten gefangen genommen wurde.
00:02:05: Im Mai, eighteenundsebzig war Napoleon schließlich gezwungen Friedensbedingungen zu akzeptieren die für Frankreich katastrophal waren und den Zusammenbruch des zweiten Kaiserreichs markierten.
00:02:15: Frankreich trat die Provinzen Elsaus und Lothringen ab, und musste eine Entschädigung von fünf Milliarden Frauen zahlen.
00:02:22: Deutsche Truppen besetzten das Land bis die Zahlung abgeschlossen war.
00:02:26: Darüber hinaus ging Deutschland als geeinter Nationalstaat und Hauptakteur der europäischen Politik aus dem Krieg hervor – genau wie Bismarck es geplant hatte.
00:02:36: Die Menschen in Paris litten während der deutschen Belagerung am Ende des deutsch-französischen Krieges furchtbar.
00:02:42: Um zu überleben aßen die Pariser Zoo Tiere Katzen, Hunde und Ratten.
00:02:47: Nach Kriegsende besetzten präußische Truppen Teile der Stadt.
00:02:50: Napoleon wurde abgesetzt und seine Frau Kaiserin Eugini Floh verkleidet und mithilfe eines amerikanischen Zahnarztes aus Frankreich.
00:03:00: Der Aufstieg der Kommune Nach dem Sturz der Regierung Napoleons III.
00:03:05: wurde Adolf Thiers Chef der provisorischen französischen Regierung.
00:03:09: Die im Februar, eighteen-einundsebzig gewählte französische Nationalversammlung bestand aus einer konservativen sogar royalistischen Mehrheit.
00:03:18: Die neue Dritte Französische Republik wurde von der konservativem Landbevölkerung Frankreichs und der katholischen Kirche unterstützt.
00:03:25: Dies schürte bei den republikanisch gesinnten Bürgern von Paris Angst.
00:03:29: Viele von ihnen waren radikale Sozialisten, Anarchisten und Antimonarchisten – und glaubten die neue Regierung könne versuchen, die Monarchie wiederzubeleben!
00:03:39: Aus Sorge vor Feindseligkeiten der Pariser residierte Adolf Thiers mit seiner Regierung in Versailles.
00:03:45: Von dort aus ordnete er die Entwaffnung der Nationalgarde in Paris sowie die Beschlagnahmung ihrer Kanonen an.
00:03:51: Dies, zusammen mit Thiers Kapitulation vor den Deutschen, die den Parisern so viel Leid zugefügt hatten, erzählte die Arbeiter von Paris.
00:04:00: Der Funke der Revolution wurde zu einem gewaltigen Flächenbrand – sie weigerten sich ihre Waffen abzugeben!
00:04:06: Zudem nahmen die Revolutionäre in Paris zwei aus Versailles in sante Generäle gefangen und töteten sie.
00:04:13: Die Regierungstruppen zogen sich schließlich nach Versaille zurück, um sich neu zu gruppieren.
00:04:19: Am achttenten März, achtzehn-einundsebzig bildeten Nationalgardisten, Arbeiter, Aktivisten und Revolutionäre ihre eigene Regierung – die Parise Kommune.
00:04:29: Diese Revolutionäre wurden als Kommunarben bekannt.
00:04:32: Die Kommunaden waren ein bunter Haufen darunter viele Extremisten mit oft gegensätzlichen Perspektiven.
00:04:38: Geeint waren sie jedoch in ihrem Hass auf die Regierung, Tiers und alles was auch nur im Entferntesten an das ancien Regime erinnerte – die soziale politische und religiöse Ordnung, die durch die französische Revolution gestürzt worden war.
00:04:53: Unter den Mitgliedern der neuen Regierung befanden sich Jakobina, die extremste Partei der Ereignisse von siebzehnundachtzig bis siebzentneunundneinzig.
00:05:01: Die den berüchtigten Wohlfahrtsausschuss und die Terrorherrschaft Terror geleitet hatten.
00:05:07: Es gab auch Protonisten, die den sozialistisch-anarchistischen Lehren von Pierre-Joseph Proudhon folgten Und es gab Blankisten Bewunderer von Louis August Blanqui, die gewaltsam einen sozialistischen Staat herbeiführen wollten.
00:05:21: Trotz interner Konflikte einigten sich die Kommunaden auf ein Programm, das die Vorhaben von seventeinundneunzig widerspiegelte und darauf abzielte, die französische Gesellschaft grundlegend umzugestalten.
00:05:33: Die Kommunaden lehnten den Katholizismus als Staatsreligion ab.
00:05:38: Sie beschlagnahmten Kirchen-Eigentum für die Nation.
00:05:40: Viele Kirchen wurden geschlossen, verwüstet, geplündert und in Gefängnisse oder Versammlungsräume umgewandelt.
00:05:48: Die Kommune säkularisierte das Bildungswesen, begrenzte die Arbeitszeit, schaffte Kinderarbeit ab, führte Selbstverwaltung durch die Polizei ein, setzte Mieten aus und gab Arbeit an das Recht verlassene Fabriken zu übernehmen.
00:06:01: Einige Kommunardinnen setzten sich für Frauenrechte wie Ehescheidung, Bildung und Lohngleichheit ein – doch sie besaßen kein Wahlrecht und nicht alle ihre Ziele wurden erreicht!
00:06:14: Populäre Darstellungen der Kommunaden feiern sie oft als heroische Beispiele aufgeklärten Denkens.
00:06:20: Zeitgenössische Erzählungen konzentrieren sich häufig auf die Brutalität, mit der die Dritte Republik den Aufstand niederschlug.
00:06:26: Doch diese Darstellung beschönigt oft den Radikalismus der Revolutionäre und die Grausamkeit einiger ihrer eigenen Taten.
00:06:34: Solenta Di schrieb für den National Catholic Register – Zitat Die schreckliche Welle der Repression, die auf diese Zeit des Aufstands folgte und als die gewalttätigste Episode der Landesgeschichte seit der französischen Revolution gilt, neigt dazu, die rücksichtslosen Übergriffe zu verdecken.
00:06:52: Die von den Kommunarden an jenen begangen wurde, die sie als ihre Feinde betrachteten – darunter viele
00:06:58: Geistliche.".
00:07:01: Die Parise Kommune war in der Tat heftig anti-klarikal.
00:07:05: Die oben genannten antireligiösen Gesetze bildeten nur eine Form dieses Antiklarikalismus, denn die Kommunaden zögerten nicht katholische Geistliche darunter den prominenten Erzbischof Georges d'Arbois, kaltblütig und ohne Gerichtsverfahren zu töten.
00:07:21: Einer der bekanntesten Vorfälle dieser Art war das Massaker in Der Rue Agso bei dem über fünfzig Geiseln ohne ein begangenes Verbrechen hingerichtet wurden.
00:07:30: Mit ihrem atheristischen Antagonismus gegenüber der Religion und ihrer Bereitschaft, sogenannte Unerwünschte ohne ordentliches Gerichtsverfahren zu beseitigen, nahm die Parise Kommune die atheristen kommunistischen Regime von Lenin, Stalin und Mao vorweg.
00:07:45: Die dasselbe in unvorstellbar größerem Ausmaß tun sollten.
00:07:50: Die Parise Kommune war – obwohl sie niemals das Niveau der Unmenschlichkeit dieser späteren Regime erreichte – in gewisser Weise eine Generalprobe für Sie!
00:07:59: Die Rücksichtslosigkeit der Kommune gegenüber dem menschlichen Leben lässt sich zumindest auf dem Papier gut durch ein von ihr erlassenes Dekret zusammenfassen.
00:08:09: Zitat, jede Hinrichtung eines Kriegsgefangenen oder eines Anhängers der regulären Regierung – der Kommone von Paris – wird sofort mit der Hinrichtungen der dreifachen Anzahl Angeiseln beantwortet, die durch das Los bestimmt
00:08:22: werden.".
00:08:24: Eine solch extreme Bestimmung entsetzte sogar einige der Kommunarden selbst.
00:08:31: Das Ende oder der Anfang Die Kommunaden bereiteten sich auf den unvermeidlichen Angriff aus Versailles vor und verschanzten sich hinter Straßenbarrikaden in der Stadt.
00:08:41: Der Angriff kam wie ein Blitzschlag, die Truppen der Dritten Republik stürmten die Stadt Und zerschlugen die Revolution Ende Mai, Achtzehn-Einund-Siebzig unter großem Blut vergießen.
00:08:52: Während der sogenannten blutigen Woche nahmen sie Tausende von Kommunaden und Verdächtigen gefangen, und richteten sie hin.
00:08:59: Schätzungen zufolge wurden zehntausend bis fünfundzwanzigtausend Kommunaden im Kampf getötet oder hingerichtet.
00:09:06: Obwohl die Pariser Kommune weitgehend gescheitert war, inspirierte sie dennoch weltweit Theoretiker und Revolutionäre an das Spitze sozialistischer- und kommunistischer Bewegungen.
00:09:16: Vladimir Lenin und Mao Zedung lesen sich beide von der Parise Kommune inspirieren.
00:09:22: Eine ihrer Flaggen wurde bei Lenins Tod auf dem roten Platz niedergelegt.
00:09:26: Karl Marx schrieb enthousiastisch über die Kommune und nannte sie den glorreichen Verboten einer neuen Gesellschaft, verwirklicht durch Arbeiter, die den Himmel stürmten.
00:09:37: Marx und Engels sahen in der Pariser Kommune das erste reale Beispiel für die Diktatur des Proletariats, sowie einen Hebel um die ökonomischen Grundlagen umzustürzen auf denen das Bestehen von Klassen und damit die Klassenherrschaft
00:09:51: rot.".
00:09:53: So hinterließ diese seltsame und grausame Episode der französischen Geschichte – obwohl sie nur zwei Monate dauerte – einen unausslöschlichen Abdruck in der Geschichte.
00:10:02: Insbesondere durch die erfolgreichen kommunistischen Revolutionen, die sie mit inspirierte.
00:10:08: Mit katastrophalen Folgen für Millionen armer Seelen!
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