EU fordert von USA Einhaltung von Handelsabkommen – Weißes Haus: Kein Handelspartner zieht sich zurück | Nr. 8890

Shownotes

Die Europäische Kommission fordert die USA nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs auf, ihre Handelsverpflichtungen einzuhalten. US-Handelsvertreter Greer betont, dass Handelspartner weiterhin an die vereinbarten Abkommen gebunden sind, unabhängig von der gerichtlichen Entscheidung. Er bestätigt, dass Handelspartner keine Rückzieher planen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Europäische Kommission fordert die USA nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs auf ihre Handelsverpflichtungen einzuhalten.

00:00:27: US-Handelsvertreter Greer betont, dass Handelspartner weiterhin an die vereinbarten Abkommen gebunden sind unabhängig von der gerichtlichen Entscheidung – er bestätigt das Handelsparter keine Rückzieherplanen.

00:00:40: Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, der letzte Woche den Großteil der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle aufgehoben hat, forderte die Europäische Kommission voller Klarheit von der Trump-Regierung.

00:00:52: Zitat – Ein Abkommen ist ein Abkommen, heißt es in der Erklärung der EU-Kommission am XXI.

00:00:57: Februar.

00:00:58: Die Kommission betonte das die aktuelle Situation nicht förderlich für fairen, ausgewogenen und für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Handel und Investitionensei wie sie die EU und die USA im gemeinsamen Statement vom August twentyfünfundzwanzig vereinbart haben.

00:01:15: Kernpunkte des EU-US-Handelsabkommens Das im Juli letzten Jahres erzielte Abkommen sieht vor, dass die Vereinigten Staaten die Zölle auf die meisten EU-Importe – darunter Autos, Pharmazeutiker, Heilbleiter und Holz – auf maximal fünfzehn Prozent begrenzen.

00:01:31: Im Gegenzug stimmte die EU zu, Zöller auf alle US-Industriegüter abzuschaffen.

00:01:36: US-amerikanischen Meeresfrüchten und landwirtschaftlichen Exporten bevorzugten Marktzugang zu gewähren.

00:01:42: Den Kauf von Militär- und Verteidigungsausrüstung aus den USA zu erhöhen!

00:01:47: Die Kommission unterstricht, dass EU-Produkte weiterhin die wettbewerbsfähigste Behandlung erhalten müssen ohne das Zölle über das zuvor vereinbarte Höchstmaß hinaus steigen.

00:01:57: EU-Handelskommissar Marosz Shevkovic sprach am einundzwanzigsten Februar mit US-Handelvertreter Jameson Greer und Handelsminister Howard Lutnick.

00:02:06: Die Kommission erklärte Zitat, wir werden weiterhin daran arbeiten die Zölle zu senken wie im gemeinsamen Statement vorgesehen.

00:02:13: Die Priorität der EU ist es, ein stabiles und vorhersehbares transatlantisches Handelsumfeld zu erhalten und gleichzeitig als globale Anker für regelbasierten Handel zu

00:02:22: agieren.".

00:02:25: Handelspartner halten Abkommen ein.

00:02:28: Greer bestätigte in einem Interview mit FaceTheNation von CBS News am Zweiundzwanzigsten Februar, dass keiner der Handels-Partner die mit der Trump-Regierung Abkommen geschlossen haben einen Rücktrittsinteresse signalisiert habe.

00:02:39: Er habe über das Wochenende mit seinen EU-Amtskollegen sowie Vertretern anderer Länder gesprochen.

00:02:45: Die Abkommen basierten nicht darauf, ob die Notfallzollstreitigkeiten gewonnen oder verloren würden, sagte Greer und weiter – egal wie das Urteil ausfiel – die Zollpolitik des Präsidenten wird fortgesetzt.

00:02:57: Deshalb haben sie dieses Abkommen unterzeichnet selbst während der Verfahren noch

00:03:01: lief.".

00:03:03: Hintergrund zu Trumps Zöllen und laufenden Maßnahmen Trump hat im vergangenen Jahr umfassende Basis und Reziproke Zölle auf fast alle Handelspartner verhängt, in einigen Fällen über hundert Prozent – etwa während eines Zollkonflikts mit China.

00:03:18: Viele Handels-Partner verhandelten niedrigere Zöller aus.

00:03:21: Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs verhängte Trump zunächst einen temporären zehnprozentigen globalen Zoll auf Basis wirtschaftlicher Notstandsgesetze und leitete neue Untersuchungen ein, die zusätzliche Zöllen auf viele Handelsparter nach sich ziehen

00:03:34: könnten.".

00:03:35: Am nächsten Tag erhöhte er den Zoll auf fünfzehn Prozent, den gesetzlich maximal zulässigen Satz.

00:03:41: Greer betonte, zittat, angesichts der Schwere des Problems enorme Ungerechtigkeit, massive Disparität, großes Ungleichgewicht zwischen den USA und ihren Handelspartnern verlangt die Dringlichkeit der Lage, dass der Präsident seine volle Befugnis nutzt.

00:03:55: – zittart Ende.

00:03:57: Grear fügte hinzu das Washington weiterhin an seinen Vereinbarungen mit den Handelspatern festhalten werde.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.