Neue Atomgespräche zwischen Teheran und Washington – erneut Proteste im Iran | Nr. 8887

Shownotes

Die Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA sollen am Donnerstag in Genf fortgeführt werden. Derweil finden den dritten Tag in Folge erneute Proteste im Iran statt.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Iran-Konflikt.

00:00:04: Neue Atomgespräche zwischen Tehran und Washington, erneut Proteste im Iran.

00:00:09: Ein Artikel von Epocheim ist vom XXIII.

00:00:11: Februar, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Die Atommengesprächen zwischen dem Iran und den USA sollen am Donnerstag in Gen fortgeführt werden, derweil finden den dritten Tag in Folge Erneute Proteste statt.

00:00:25: Trotz massiver Spannungen zwischen dem Iran und den USA sollen die Atommengespräche zwischen beiden Ländern am Donnerstag in Genf fortgeführt werden.

00:00:33: Ein US-Behördenvertreter bestätigte den von Teheran zu vorangekündigten Terminen der Atomgespräche unter Vermittlung des Oman's am Montag gegenüber der Nachricht Dangentur AFP.

00:00:43: Zuvor hat der US-Präsident Donald Trump Erwägungen über einen begrenzten Angriff auf den Iran geäußert, wenn Teherán nicht zu einem Abkommen mit den USA bereit sei.

00:00:53: Tehran drohte daraufhin mit einer Reaktion in voller Härte.

00:00:57: Seit Wochen kündigt Trump einen militärischen Angriff auf den Iran an, sollte Tehrán keine Zugeständnisse bei einem neuen Atomabkommen machen.

00:01:05: Zugleich verstärkte die US-Armee ihre Präsenz in der Golfregion.

00:01:10: Tehrann kündig harte Reaktionen.

00:01:12: Nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten kündigte Tehran eine harte Reaktion an.

00:01:17: Tehrann wurde auch auf einen begrenzten Angriff der USA wie jeder andere Staat als Teil seines Rechts auf Selbstverteidigung mit voller Härte reagieren, sagte das Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Bakai am Montag vor Journalisten.

00:01:32: Zitat – So etwas wie ein begrenztes Angriff gibt es meines Erachtens nicht, sagte Bakai und weiter Ein Angriff ist ein Angriff.

00:01:41: Der iranische Vize-Ausminister Kasem Garibabadi warnte derweil vor einer regionalen Ausweitung des Konflikts, falls die USA tatsächlich angreifen sollten.

00:01:50: Zitat Die Folgen einer erneuten Aggression würden nicht auf ein Land beschränkt bleiben und die Verantwortung würde bei denen liegen, die solche Aktionen initiieren oder unterstützen, sagte Garibabaddi bei der Debatte der Abrüstungskonferenz in Genf.

00:02:04: Teheran setze weiterhin auf Diplomatie und Dialog als wirksamsten Weg zur Deeskalation.

00:02:10: Zitat Ende.

00:02:18: Die westlichen Staaten werfen dem Iran vor, eine Atombombe anzustreben – Tehran weist dies zurück.

00:02:37: Angesichts der jüngsten US-Drohungen rief unzahlreiche Länder ihre Bürger im Iran dazu auf, das Land zu verlassen – darunter Indien, Serbien, Schweden, Australien und Polen.

00:02:48: Für deutsche Staatsangehörige gilt bereits seit längerem eine Reisewarnung für den Iran und eine Aufforderung zur Ausreise.

00:02:55: Die USA zogen vor dem Hintergrund der Spannungen am Montag einen Großteil ihres Botschaftspersonals aus der libanesischen Hauptstadt Beirut ab.

00:03:03: Der Termin eines von US-Außenminister Marco Rubio in Israel geplanten Besuchs ist angesichts eines möglichen Angriffs ungewiss.

00:03:33: Am dritten Tag in Folge ging in Iraner gegen die Führung in Tehran auf die Straßen.

00:03:37: Studenten an einer Universität in der Hauptstadt verbranden eine Flagge der islamischen Republik, wie ihn Online-Diensten verbreiteter Videos zeigten.

00:03:45: Bereits am Wochenende hatte es regierungskritische Proteste an mehreren Universitäten in Teheran gegeben.

00:03:51: Bei Versammlungen am Samstag zum Gedenken, an die bei den Protesten getöteten, skandierten Menschen-Slogans wie Tod dem Diktator – wie unter anderem der im Ausland ansässige Fernsehsender Iran International berichtete.

00:04:04: Die Versammungen fanden demnach an mehrere Universitäten.

00:04:10: Am Sonntag veröffentlichte die amtliche Nachrichtenagentur FARS dann Videos von Kundgebungen, von Regierungsanhängern an Universitäten in Teheran bei denen dutzende Menschen iranische Flaggen schwenkten.

00:04:21: Sie standen demnach anderen Demonstranten gegenüber.

00:04:24: Die jüngste Protestwelle hatte sich im Dezember an der Wirtschaftskrise entzündet und dann zu Protesten gegen die Regierung im Allgemeinen ausgeweitet.

00:04:32: Laut der Organisation Human Rights Activists News Agency, HRANA mit Sitz in den USA kann man bei den Protesten sieben tausend Menschen ums Leben – die meisten von ihnen demonstranten.

00:04:43: Andere Menschenrechtsgruppen gehen von einer höheren Opferzahl aus!

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