Zwischen Straßenprotest und Weltpolitik: Der Zusammenbruch des islamischen Regimes im Iran | Nr. 8881

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema zwischen Straßenprotest und Weltpolitik.

00:00:05: Der Zusammenbruch des islamischen Regimes im Iran Ein Meinungsartikel von Julian Spencer Churchill vom XXI Februar, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:18: Der Iran stellt einen Schlüsselfaktor für die Machtbalance zwischen den Großmächten dar.

00:00:23: Für China und Russland ist der Islamische Republik von strategischer und taktischer Bedeutung.

00:00:28: Welche einzigartige Chance ergibt sich für die USA?

00:00:33: Die landesweiten Proteste im Iran, die am achtundzwanzigsten September begannen sind mehr als nur eine Phase politischer und wirtschaftlicher Unruhen.

00:00:40: Sie spiegeln ein tieferes Problem wieder – die wachsende Kluft zwischen dem Staat und einer Bevölkerung, die diese Regierung als ihrer Kultur- und Zivilisation fremd empfindet Und auch eine Bevölkerung ,die glaubt dass ihr Land eines Schlüsselpositionen in der globalen Geopolitik einnimmt.

00:00:57: Die islamische Republik verfügt nach wie vor über ausgeprägte Fähigkeiten zur Unterdrückung und laut einigen Medienberichten wurden innerhalb weniger Tage mehr als fünfunddreißigtausend Menschen getötet.

00:01:09: Für die USA wirft dies eine Frage auf, die über Menschenrechte oder ethische Bedenken hinausgeht.

00:01:15: Könnte der Zusammenbruch des islamischen Regimes im Iran eine geopolitische Chance bieten das Machtgleichgewicht gegenüber China und Russland neu zu gestalten?

00:01:29: Online-Plattformen ermöglichen es Augenzeug und Bürgern, Berichte aus erster Hand und Berichte von der Straße zu teilen stimmen welche die offizielle Darstellung infrage stellen und das Verständnis der Weltöffentlichkeit für Ereignisse erweitern können.

00:01:43: Diktatorische Regierungen scheinen diese Realität sehr gut zu verstehen.

00:01:47: sie haben konsequent versucht das vorherrschende Narrativ zu kontrollieren.

00:01:51: Für solche Regime ist das Internet zu einer ernsthaften Bedrohung geworden, weil sie die Wahrheit nicht länger unterdrücken oder ihre eigene Version als einzige Realität präsentieren können.

00:02:03: Ein deutliches Beispiel lässt sich an den jüngsten Protesten im Iran beobachten bei denen eine der ersten Maßnahmen der Regierung darin bestand wiederholt alle Zugänge zum Internet landesweit zu sperren.

00:02:14: In den Jahren zwanzig neunzehn und zwanzich zweienzwanzig sowie während des Zwölftage dauernden Krieges zwanzi, fünfundzwanzih.

00:02:20: Und nun während der Proteste im Januar zwanzix sechsenzwanzigh verhängte die islamische Republik vollständige landesweite Internetsperren.

00:02:29: Während der jüngsten Proteste dauerten die vollständigen Abschaltung achtzehn Tage und Störungen halten bis heute an.

00:02:35: Da die heutige Wirklichkeit oft durch das Fenster der Medien betrachtet wird wurden viele der mutmaßlichen Verbrechen des Regimes nie nach außen getragen.

00:02:44: Genau das, was die Behörden beabsichtigten.

00:02:46: Dennoch versuchten Bürger die Wahrheit aufzudecken indem sie persönliche Erfahrungsberichte mit persischsprachigen Medien teilten Berichte, die viele Außestehende kaum glauben können.

00:02:57: In den Nächten vom achten und neunten Januar nach einem öffentlichen Aufruf von Prinz Reza Pahlawi auf die Straße zu gehen kapte die Regierung berichten zufolge im gesamten Land den Internetzugang.

00:03:08: Schätzungen verschiedener Quellen zufolge wurden allein in diesen beiden Nächten etwa thirty-sechtausend fünfhundert Menschen getötet.

00:03:15: Obwohl der Autor aufgrund von Gesprächen davon ausgeht, dass die tatsächliche Zahl sogar noch höher sein könnte.

00:03:22: Berichte von Organisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch beschreiben mutmaßliche geheime nächtliche Bestattungen und von Behörden angelegte Massengräber.

00:03:31: Viele Familien sollen die Leichen ihrer Angehörigen aus Angst vor Schikanen und Vergeltungsmaßnahmen durch die Behörden in ihren eigenen Gärten beerdigt haben, sodass diese Todesfälle nie offiziell registriert wurden.

00:03:43: Vor der Freigabe viele Leichnahme sollen die Behöden den trauernden Familien mehrere Bedingungen auferlegt haben.

00:03:49: Erstens – Die Zahlung einer Kugelgebühr zwischen eins-und drei Milliarden Thomann an die Regierung – eine Milliarde Thomann entspricht etwa fünfzig bis sechzig Monatsgeheltern eines durchschnittlichen Arbeitnehmers.

00:04:01: Zweitens eine schriftliche Verpflichtung, nicht mit in- oder ausländischen Medien zu sprechen.

00:04:07: Und drittens eine schriftliche Erklärung, in der fälschlicherweise angegeben wird das der verstorbene Mitglied der islamischen Revolutionsgarden IRGC oder der Basis Schmilitz gewesen und von Randallieren getötet worden

00:04:19: sei.".

00:04:20: Zu den erschütternsten Vorfällen gehörten Berichte über die Tötung von rund sechshundachtzig Kinder unter achtzehn Jahren, darunter ein dreijähriges Kind in Kermanschar.

00:04:29: Ereignisse, die die Gesellschaft zutiefst schockierten.

00:04:33: Zahlreiche Berichte wiesen daraufhin, dass Leichenhallen von der Anzahl der Toten regelrecht überschwemmt waren und es sogar an Grundausstattungen wie Leichensecken mangelte.

00:04:42: Einige Augenzeugenberichte behaupteten, das manche in den Leichenahlen noch atmeten oder gerade noch am Leben waren.

00:04:48: In offizielle Berichte deuterten daraufhin, dass die Verantwortlichen nicht immer sicher waren ob alle Beerdigten tatsächlich tot waren.

00:04:55: Einige Familien, die Leichenhallen aufsuchten um ihre Angehörigen zu identifizieren berichteten das viele Körper so stark verletzt war ,dass eine Identifizierung anhand des Gesichts unmöglich war.

00:05:07: sie erkannten ihre Verwandte nur an Tätowierungen oder anderen körperlichem Merkmalen.

00:05:12: Viele Leichen bleiben unidentifiziert da wiederholte Verletzungen ihre Gesichter bis zur Unkenntlichkeit entstellt haben.

00:05:19: Berichten zufolge erherben die Behörden den nicht identifizierten Leichen Nummern gegeben.

00:05:23: Ein jüngstes Beispiel, die Nummer elftausend siebhundert achtzig löste starke Reaktionen unter den Iranen aus.

00:05:30: In der Stadt Gorghan behaupteten Zeugen Sicherheitskräfte hätten auf dem Boden liegende Leichen verstömmelt und in demütigenden Posen fotografiert.

00:05:39: Andere Berichte behauptete einige verwundete Demonstranten seien in Leichenhallen mit sogenannten Knahtenschüssen hingerichtet worden.

00:05:46: Einige Opfer wurden berichten zufolge enthauptet.

00:05:49: Taten, die Beobachter mit der Brutalität des IS vergleichen.

00:05:54: Anderen sollen mit Messern oder scharfen Gegenständen die Kehlen durchgeschnitten worden sein.

00:05:58: Ein besonders schockierender Vorfall betraf die Brandstiftung in Bazaar von Rast bekannt als Bazaah Holocaust durch Regierungskräfte.

00:06:06: Mehr als dreihundert Geschäfte wurden niedig gebrannt und Sicherheitskräfte sollen auf Menschen geschossen haben, die es sich bereits ergeben hatten.

00:06:13: Straßen wurden abgesperrt, Feuerwehrleute am Betreten des Geländes gehindert und viele Zivilisten von Zeugen auf fast tausend geschätzt wurden bei lebendigem Leib verbrannt.

00:06:23: Schätzungen zufolge wurden allein in diesen beiden Nächten zwischen zweitausend und dreitausender Menschen in Rašt getötet.

00:06:31: In den ersten Tagen der Proteste war die Unterdrückung berichten zur Folge so weit verbreitet dass Sicherheitskräfte auf alle Personen auf den Straßenschossen einschließlich unbeteiligter Passanten.

00:06:41: Selbst einige staatlich kontrollierte inländische Medien räumten ein, dass Menschen die Proteste von Dächern aus beobachteten beschossen wurden.

00:06:49: Viele Zeugen behaupteten, die Regierung habe ausländischen Milizen eingesetzt um die Demonstranten zu unterdrücken darunter Pakistan's Zaynabiyon Brigade Afghanistan's Fatemihon Division Irakische Volksmobilisierungskräfte und Hisbollahkämpfer.

00:07:03: Einige Nachrichtenagenturen berichteten, dass im Zuge der Proteste etwa fünftausend irakische Milizen in den Iran eingereist seien.

00:07:10: Einige Sicherheitskräfte seien Staatsangehörige gewesen, die untereinander Arabisch sprachen.

00:07:16: In den ersten Nächten der Protester seien sowohl Festnetz als auch Mobilfunknetze landesweit abgeschaltet worden.

00:07:22: Sicherheitskäfte warnten Krankenhäuser angeblich ihm voraus davor verletzte Demonstranten aufzunehmen.

00:07:28: Zahlreiche Ärzte und medizinisches Personal sagten aus, das Sicherheitskröfte-Krankenhäuse stürmten Verwundete entführten und in einigen Fällen hinrichteten.

00:07:37: In Provinzen wie Isfahan, Schahamahal und Bakhtiari sagten Zeugen aus dass Sicherheitskräfte Leichen aus Krankenhäusern wegbrachten und nachts heimlich in Massengrebern beigesetzt hätten.

00:07:49: Einige berichtet euten daraufhin das die Behörden verwundeten demonstranten Organe darunter Nieren- und Herzen entnommen haben sollen bevor sie die Körper an ihre Familien zurückgaben.

00:07:59: Viele Ärztebehandelten verwundete Demonstranten heimlich in ihren Wohnungen.

00:08:03: Sicherheitskräfte sollen diese Häuser gestürmt und die Ärzter verhaftet

00:08:06: haben.".

00:08:07: Die Verhaftung von medizinischen Fachkräften, denen vorgeworfen wird, verletzte Demonstraten behandelt zu haben, dauert seit hier an….

00:08:15: Der Iran und seine geopolitische Lage.

00:08:18: Im Gegensatz zu den Protesten der Jahre-Zw-i-N-N, ZW-II oder ZW–IX ist die aktuelle Protestwelle nicht nur eine Reaktion auf eine bestimmte Politik – oder eine wirtschaftliche Krise.

00:08:29: Sie spiegelt einen tieferen Zusammenbruch wieder.

00:08:32: Die politische Übereinstimmung zwischen Regierenden und Regierten ist endgültig zerbrochen.

00:08:37: Heute steht Irans Regierung einer Gesellschaft gegenüber, die sie nicht mehr als in der Lage ansieht Reformen durchzuführen Konflikte zu lösen oder gar das Volk zu repräsentieren.

00:08:47: Die stellt den direkten Gegensatz zudem was einige linksgerichtet Analysten unter National Iranian American Council NIC dem westlichen Publikum zu vermitteln versuchen.

00:08:58: Diesen Unterschied zu begreifen ist entscheidend, nicht nur für Iraner sondern auch für das globale Verständnis der Ereignisse in dem Land.

00:09:06: Der Iran nimmt eine strategisch bedeutsame Lage ein – unabhängig von Ideologie oder Regierungsform verleiht ihm allein seine geografische Position strategische Relevanz.

00:09:16: Könnte ein interner Zusammenbruch des Iran zur wichtigsten strategischen Gelegenheit der USA im Wettbewerb der Großmächte werden?

00:09:25: Zwischen dem persischen Golf und den Grenzen zu Zentral- und Südasien gelegen, markiert der Iran die Nordflanke des Nahen Ostens.

00:09:32: Und das Land kontrolliert einen der wichtigsten Energieengpässe der Welt – die Straße von Hormuz.

00:09:37: Diese enge Passage ist für den globalen Öl- und Gasttransport von entscheidender Bedeutung, insbesondere für energieabhängige Nationen in

00:09:45: Ostasien.".

00:09:46: Heute nutzt das herrschende Regime im Iran dieses strategische Lage als Instrument der Instabilität, in dem es den Schiffsverkehr bedroht, Stellvertreterkriege führt und gezielte Störmanöver durchführt.

00:09:58: Zeitweise haben Regierungsvertreters sogar damit gedroht die Straße von Hormus zu sperren.

00:10:04: China und die Straße Von Hormos.

00:10:06: Für China dessen Wirtschaft stark auf einen ununterbrochernen Zugang zur externen Energiequellen angewiesen ist, ist die Stabilität wichtiger maritime Engpässe von entscheidender Bedeutung.

00:10:16: Die Straße von Hormuz betrifft nicht nur den Transit von Tankern und den Seehandel, sie ist eine der strategisch wichtigsten Passagen der Welt.

00:10:24: Ihre Verwundbarkeit stellt eine anhaltende Bedrohung da die Energieflüsse außerhalb der Kontrolle China stören könnte.

00:10:31: Als etwa der iranische Präsident Hassan Rouhani im Jahr zwanzig achtzehn die Möglichkeit einer Schließung der Straßenspielbrachte löste die starke chinesische Einbände aus.

00:10:41: Aus Sicht Washingtons geht es möglicherweise nicht darum, die Mehrengen zu kontrollieren sondern sie aus den Händen revisionistische Mächte zu erhalten.

00:10:49: Dies wird umso relevanter je mehr die Spannungen mit China zunehmen.

00:10:53: hier zeigt die Straße von Hormuz ihre entscheidende Rolle.

00:10:56: China bevorzugt eine Regierung in Teheran die die internationale Ordnung infrage stellt insbesondere in Opposition zu den USA.

00:11:04: Eine sich an Washington orientierende Regierung wäre für China hinterlich Russland und sein schwindender Einfluss im Iran.

00:11:12: Während China den Iran in erster Linie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, ist die Perspektive Russlands zu tiefst strategisch.

00:11:20: Das bedeutet nicht dass Russland eine enge strategische Partnerschaft mit Teheran hat oder eine solche anstrebt – vielmehr war Moskau's Ansatz gegenüber dem Iran stets taktisch.

00:11:29: Dennoch nutzt Russland den Iran als Brücke des Einfluses um seine strategischen Interessen zu sichern.

00:11:35: Tehran spielt eine Schlüsselrolle in Moskau's Bemühungen, dem Druck des Westens entgegenzuwirken durch die Umgehung von Sanktionen, die Lieferung militärischer Güter und die Schaffung geopolitischer Ablenkungsmanöver welche die Aufmerksamkeit der USA und Europas binden.

00:11:51: Für Moskauer ist Tehrán kein Verbündeter sondern eine strategische Ressource.

00:11:55: Seit dem Einmarsch in die Ukraine ist diese Verbindung unverzichtbar geworden, da der Iran Drohungen diplomatische Rückendeckung und alternative Kanäle zur Umgehung westlichen Drucks bereitstellt.

00:12:06: Ein pro-westlicher Iran könnte daher für Russland eine weitaus größere Bedrohung darstellen als ein Iran mit nuklearnt Fähigkeiten.

00:12:14: Russische Vertreter äußerten während der Atomverhandlungen mit dem Iran ihre Frustration und russische Anonysten stellen fest, dass ein westlich orientierte Iran für Russland weitaus gefährlicher wäre als einen Iran mit Atomwaffen.

00:12:27: Sollte die islamische Republik fallen würden die Folgen von Russland weit über den Nahen Osten hinausreichen.

00:12:33: Bestehende Netzwerke werden destabilisiert – Die Zusammenarbeit im Rüstungsbereich erschwert und Moskos Einflussmöglichkeiten geschwächt, insbesondere im anhaltenden Krieg in der Ukraine.

00:12:44: Ein gesichts der anhaltenden Kompromisslosigkeit Russlands würde der Wegfall des Iranes als strategische Ressource eine empfindliche Schwächung bedeuten.

00:12:53: Natürlich ist die Annahme, dass ein Fall der islamischen Republik automatisch den Interessen Washingtons entsprechen würde übermäßig optimistisch.

00:13:01: Die Realitäten der Innenpolitik zu ignorieren birgt die Gefahr, die Fehler zu wiederholen, die in Afghanistan zu beobachten waren – wo externe Akteure ihren Einfluss auf die Ordnung nach dem Kollaps überschätzt haben.

00:13:12: Die größte Gefahr für den USA besteht in der irrigen Annahme, die Nachwirkungen steuern zu können.

00:13:18: Jedes Arroschmauer müsste vorübergehend und interessenbasiert sein statt auf erzwungener Gefolgschaft zu beruhen was für die Legitimität einer zukünftigen Regierung im Iran von entscheidender Bedeutung

00:13:29: ist.".

00:13:31: die Illusion strategischer Neutralität.

00:13:33: Während sich im Iran ohne Ruhen entfalten, verfolgt die US-Außenpolitik einen zurückhaltenden Ansatz.

00:13:39: Obwohl nachvollziehbar bericht dies das Risiko eine Illusion strategischer Neutralität zu erzeugen.

00:13:46: Strategische Untätigkeit hat ihren Preis da sie gegen ein Handlungsspielraum verschafft.

00:13:51: Sollten die USA die geopolitische Bedeutung eines möglichen Zusammenbruchs der islamischen Republik verkennen werden China und Russland diese Gelegenheit voraussichtlich ausnutzen.

00:14:01: Gleichzeitig untergräbt die Zurückhaltung des Westens etwa die Verzögerung der Einstufung der IRGC als terroristische Organisation weiter die Glaubwürdigkeit.

00:14:10: Die Kluft zwischen den Worten und Taten der USA hat bei den Akteuren in der Region bereits wertvolles Ansehen gekostet.

00:14:17: Die islamische Republik ist so schwach wie nie zuvor, in den vergangenen siebenundvierzig Jahren – ein plötzlicher und entschlossener Schlag könnte das Regime stürzen!

00:14:27: In einer möglichen Konfrontation zwischen den USA und China würde eine pro-westliche Regierung im Iran die strategische Position Washingtons stärken.

00:14:35: Anders als bei vielen Umbrüchen, die in einem Machtvakuum enden verfügte Iran über eine etablierte Opposition im Ausland, die sowohl von großen Teilen der inländischen Bevölkerung also auch von westlichen Hauptstädten als glaubwürdiger Gesprächspartner anerkannt wird.

00:14:51: Diese Vorhersiebbarkeit reduziert, zumindest auf internationaler Ebene die Kosten eines Machtwechsels.

00:14:59: Fazit Die derzeitigen Verhältnisse im Iran ermöglichen erst den Vereinigten Staaten Menschenrechte und Völkerrechte als Begründung heranzuziehen letztlich jedoch ihre geopolitischen und strategischen Interessen durch den Sturz des Herrschenden Regimes voran zu treiben.

00:15:15: Ein solcher Schritt würde nicht nur den Einfluss der USA im persischen Golf stärken, sondern auch den Einfluß Russlands im Iran schwächen.

00:15:24: In einer möglichen Konfrontation mit China würde ein provestische Iran Washington einen entscheidenden Vorteil verschaffen und Moskau einen schweren Schlag versetzen.

00:15:33: Der Erfolg hängt jedoch davon ab drei entscheidende Fehler zu vermeiden.

00:15:38: Ein Führungswakum – das Ausnutzen der Krise nach dem Zusammenbruch durch rivalisierende Mächte und die Wiederbeliebung gescheiterter Interventionsmuster.

00:15:47: Die zentrale Frage ist jedoch nicht, ob Washington handeln wird sondern ob es sich die Kosten der Untätigkeit leisten kann?

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