Schwachstellen offengelegt: NATO-Armeen im Drohnenszenario überfordert | Nr. 8879
Shownotes
Bei der NATO-Übung „Hedgehog 2025“ sollten 16.000 Soldaten ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Doch laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ zeigten sich gravierende Schwächen im Umgang mit moderner Kriegsführung, insbesondere mit Blick auf Drohnen.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Hedgehog twenty-fünfundzwanzig.
00:00:04: Schwachstellen offen gelegt, NATO Armeen im Drohnen-Szenario überfordert.
00:00:10: Ein Artikel von Reinhard Werner vom einundzwannsichsten Februar zwanzigsechsundzwzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Bei der NATO Übung Hedgehawk twenty-chwanzwanzig sollten sechzehntausend Soldaten ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen.
00:00:23: doch laut einem Bericht des Wall Street Journal zeigten sich gravierende Schwächen im Umgang mit moderner Kriegsführung insbesondere mit Blick auf Drohne.
00:00:32: In der NATO ist viel von umfassender Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit die Rede.
00:00:36: Jungs dem Wall Street Journal, WSJ veröffentlichte Enthüllungen über den Verlauf eines Manövers das im Mai twenty-fünfundzwanzig stattgefunden hatte werfen jedoch Fragen über den Zustand einiger NATO Armeen auf.
00:00:48: Dabei sei es Drohnenspezialisten aus der Ukraine gelungen taktische Schwachstellen im westlichen Bündnis offen zu legen.
00:00:56: Front erfahrenes Team aus der Ukraine steuerte die Drohne.
00:00:59: Das WSJ hatte bekanntgemacht, dass sich die teilnehmenden NATO-Einheiten bei der Übung Hedgehog-Aufgabe gegen über Drohnenangriffen als unvorbereitet gezeigt hätten.
00:01:09: An der Übung hatten mehr als sechzehntausend Soldaten aus zwölf Mitgliedstaaten teilgenommen.
00:01:14: Der Verlauf habe gezeigt, dass westliche Streitkräfte schlecht für hochintensive Kämpfe gerüstet sind – bei denen Drohne und Schlachtfeldinformation in Echtzeit eine zentrale Rolle spielen.
00:01:24: Für das Szenario eines umkämpften und überfüllten Schlachtfeldes, dass mit unbemannten Systemen übersättigt ist, hatte man Drohnen-Spezialisten aus der Ukraine geholt.
00:01:33: Darunter befanden sich fronterfahrene Drohnentronenpiloten, die in den vergangenen Jahren reale Schlachten ausgeforchten hatten.
00:01:40: Oberstleutnant Arbo Probal von den ästnischen Streitkräften erklärte – Ziel sei es gewesen – Zitat so schnell wie möglich Reibung, Stress für Einheiten und kognitive Überlastung zu erzeugen.
00:01:52: Damit wollte man testen, wie schnell die Soldaten in der Lage wären sich der Drucksituation anzupassen.
00:01:58: Tarnung vernachlässigt – Transparenz des Schlachtfels unterschätzt.
00:02:03: Das Ergebnis sei schrecklich gewesen, räumte der Offizier ein Es sei dem fingierten Gegner gelungen, Zitat zwei Battagione an einem Tag zu eliminieren und die Einheiten damit faktisch Schachmat zu setzen.
00:02:14: Unter den Teilnehmern befanden sich unter anderem eine britische Brigade und eine ethnische Division.
00:02:19: Diese zeigten dem WSJ-Bericht zufolge schon früh nach Beginn einen kritischen Fehler.
00:02:25: In einem der Szenarien übte, eine Kampftruppe mit mehreren tausend Soldaten einen mechanisierten Angriff zu starten.
00:02:31: Dabei hatten sie jedoch offenbar die Fähigkeit der ukrainischen Dronenspezialisten unterschätzt das Schlachtfeld in erheblichem Maße transparenter zu machen.
00:02:39: Einem Teilnehmer zur Folge hatte dies folgenschwere Auswirkungen.
00:02:42: Zitat.
00:02:43: Die NATO-Kampftruppe bewegte sich einfach ohne Tarnung, stellte Zelte und gepanzerte Fahrzeuge auf – all das wurde zerstört!
00:03:14: Nur dreißig Drohnen reichten zur Vereidlung eines Angriffs aus.
00:03:18: So gelang es, Ziele zu identifizieren, Angriffe über Einheiten innerhalb von Minuten über die Zerstörungskette zu koordinieren und die auf diesem Wege geteilten Ziele auszuschalten – der aus zehn ukrainischen Spezialisten zusammengesetzte Drohneinheit gelangter Gegenangriff.
00:03:33: Innerhalb eines halben Tages führte die Gruppe dreizig simulierte Angriefer durch.
00:03:37: in das Szenario seien siebzehn Militärfahrzeuge involviert
00:03:40: gewesen.".
00:03:41: Der ästnische Koordinator für unbemannte Systeme Aiba Hanyoti führte eine weitere gegnerische Einheit an.
00:03:47: Er setzte mehr als dreißig Drohnen auf einem Gebiet von weniger als tausend Hektar ein, selbst mit wenigen Drohne als üblicherweise an den tatsächlichen ukrainischen Frontlinien zu sehen waren, erwies sich Tarnung als nahezu
00:03:59: unmöglich.".
00:04:02: Es gab keine Möglichkeit sich zu verstecken.
00:04:04: Wir haben ziemlich leicht Autos und mechanisierte Einheiten gefunden und konnten sie mit Angriffsdrohnen ziemlich schnell ausschalten.
00:04:11: Zitat Ende.
00:04:12: Gleichzeitig konnten die NATO-Einheiten kein einziges ukrainisches Dronenteam während der Übung zerstören, dem WSJ zufolge seien die Details zu der Übung erst jetzt veröffentlicht worden.
00:04:23: Dronen für die Bundeswehr.
00:04:25: Kritik kommt von Maria Lemberg, von der ukrainischen NGO Eero Rosvidgar, die hinter dem Gefechtsfeldmanagement System Delta steht.
00:04:33: Sie sieht im Blatt zufolgen bei der NATO ein grundlegendes Missverständnis des modernen Gefeichtsfeldes.
00:04:38: Entscheidend sei dabei zunehmend die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung.
00:04:42: Tausende Kampfdrohnen sollen der Bundeswehrbrigade in Litauern bei der Abschreckung gegen Russland helfen.
00:04:48: Das Bundesverteidigungsministerium hat zwei deutschen Rüstungs-Startups dafür groß Aufträge erteilt, kommende Woche soll der Haushaltsausschuss des Bundestags grünes Licht für den Deal geben.
00:04:57: – Berichte über angeblich nicht ausgereifte Technik und die umstrittene Beteiligung des Trump-Vertrauten Peter Thiel an einem der beteiligten Unternehmen näheren Zweifel an dem Vorhaben.
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