Exil-Iraner: „Das ist das Ende“ | Vor Ort, Epoch TV

Shownotes

Unzählige persische Flaggen mit den alten Symbolen des Persischen Reiches – dem Löwen und der Sonne – waren heute auf der Theresienwiese in München zu sehen.
Auch Rufe nach Schah Reza Pahlavi hörte man immer wieder. Versammelt hatten sich Iraner aus vielen europäischen Ländern, aber auch aus Dubai und der Türkei, um für ein Ende des Mullah-Regimes einzutreten. Und dafür, dass das iranische Volk seine Zukunft selbst wählen kann.
„Heute ist ein sehr, sehr wichtiger Tag für uns Iraner. Kronprinz Reza Pahlavi hat aufgerufen, in drei Städten zu Tausenden und Abertausenden herauszugehen. Und wir sehen hier: Wir alle sind aus Europa zusammengekommen“, so Maria Shirafkan, eine der Protestteilnehmerinnen.
„Es soll vor allem im Ausland ein Zeichen setzen, dass wir nicht zulassen, dass die Stimme der stimmlosen Iraner erlischt und verstummt. Das lassen wir nicht zu. Und genau deswegen sind wir hier.“
Für die Düsseldorferin mit iranischen Wurzeln ist die Revolution kurz davor, in die Endphase überzugehen. „Das hier ist keine Etappe mehr. Das ist das finale Ende. Denn so schwach war die islamische Regierung noch nie. Und so ein Massaker hat sie noch nie durchgezogen“, so Shirafkan.
Sie geht davon aus, dass in den ersten beiden Tagen des Protestes, der am 8. Januar startete, durch die iranischen Sicherheitskräfte 90.000 Menschen getötet wurden.
„Wir sind alle pro-westlich. Wir wollen im Iran ein säkulares System haben“, erklärte Ray Kandar. Er nimmt ebenfalls am Protest teil.
Der Kölner Ingenieur wünscht sich von der Bundesregierung mehr Einsatz dafür, dass die Tage für das Mullah-Regime gezählt sind. „Und bitte, Herr Bundeskanzler Merz, bitte sprechen Sie mit unserem König Reza Pahlawi. Der ist der Einzige, der dem Iran ein wahres Referendum bringen kann.“
Shirafkan wünschte sich zudem, dass Deutschland als erstes Land iranische Diplomaten ausweist. „Das würde ein so großes Zeichen setzen. Es wäre vielleicht diplomatisch gar nicht so wichtig, aber für die Iraner wäre das ein großes Zeichen.“ Auch lebten viele Kinder von iranischen Regierungsvertretern in Deutschland. Deutsch-Iranerin forderte, dass diese ausreisen müssten.
Im Vorfeld der Demonstration auf der Theresienwiese gab Kronprinz Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs von Persien, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Pressekonferenz. Hinter dem Oppositionsführer, der seit 46 Jahren für den Fall des Mullah-Regimes kämpft, stehen Millionen Iraner im In- und Ausland.
Pahlavi erklärte, er strebe weder nach Macht, noch nach Titeln. Sein einziges Ziel sei die Freiheit des iranischen Volkes.
Für die Zeit nach dem Regime und den Übergang zu einer Demokratie hat er genaue Vorstellungen: Zentrale Prinzipien, die das zukünftige Iran prägen sollen, seien territoriale Integrität, individuelle Freiheiten, Gleichheit aller Bürger und die Trennung von Religion und Staat.
Was Europa von einem starken, freien Iran hätte, fragte ihn die Epoch Times. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, dass es aufgrund der Fortsetzung des Status quo zu einer noch stärkeren Migration nach Europa kommt. Europa ist bereits gesättigt und hat ein großes Problem, wenn es um Einwanderung geht“, so der in den USA lebende Pahlavi. Aber noch wichtiger sei die Möglichkeit für Europa, mithilfe des Irans seinen Energiebedarf zu decken.
Zum Schluss seiner Rede bat Pahlavi, in Anspielung auf Kennedys „Ich bin ein Berliner“, nun in Solidarität mit dem iranischen Volk zu sagen: „Man-e Irani“ – „Ich bin ein Iraner“.

Zum Video:
https://www.epochtimes.de/epoch-tv/vor-ort/exil-iraner-das-ist-das-ende-a5399043.html

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00:00:00: Unzählige persische Flakken mit den alten Symbolen des Persischen Reiches, dem Löwen und der Sonne sind heute hier auf den Theresienwiesen in München zu sehen.

00:00:10: Auch Rufe nach Schaar-, Reza-Pachlavi hört man immer wieder.

00:00:16: Versammelt haben sich hier Iraner aus dem Ausland, aus verschiedenen europäischen Ländern aber auch aus Dubai und der Türkei um gegen das Mullerregime zu protestieren Dafür, dass das iranische Volk seine Zukunft selbst wählen kann und seine Führung selbst aussuchen kann.

00:00:34: Heute ist ein sehr wichtiger Tag für uns Iraner.

00:00:39: Der Kronprinz Reza Pahlavi hat aufgerufen in drei Städten die Diaspora rausgehen zu Tausenden, Arbertausende, Zehntausende.

00:00:47: Und wir sehen hier Hier sind alle aus Europa zusammengekommen.

00:00:52: Es soll ein Zeichen setzen, vor allem im Ausland dass wir nicht zulassen das die Stimme der stimmlosen Irada erlicht und verstummt.

00:01:02: Das lassen wir nicht zu und genau deswegen sind wir hier.

00:01:06: Für die Disteldorferin mit iranischen Wurzeln eine der zweihundertfünfzigtausend versammelten Menschen ist die Revolution kurz davor in die Endphase überzugehen.

00:01:15: Das hier ist keine Etappe mehr, das ist das finale Ende.

00:01:19: Denn so schwach war die islamische Regierung noch nie und so ein Massaker haben sie noch nie

00:01:25: durchgezogen.".

00:01:26: Sie geht von neunzig tausend Toten im Iran aus – die in den ersten beiden Tagen des Protests, der am achten Januar gestartet ist, durch die Sicherheitskräfte getötet wurden.

00:01:41: Der Kölner Ingenieur wünscht sich von der Bundesregierung mehr Einsatz für ein Iran ohne ein Mueller-Regime.

00:02:01: Und ich

00:02:19: wünschte mir, dass wir hier in Deutschland die ersten werden, die die Diplomaten ausweist.

00:02:27: Das würde ein so großes Zeichen setzen.

00:02:30: Es wäre vielleicht diplomatisch gar nicht so wichtig, aber für die Iraner wäre das so ein großes Zeichnen.

00:02:37: und außerdem wissen wir dass sehr viele Kinder dieser großen islamische Regierung Köpfe in Deutschland leben, große Businesser haben und wir würden gerne das sie ausreisen.

00:02:48: Im Vorfeld der Demonstration auf der Theresienwiese gab Grundprinz-Resa Pachlabi Sohn des letzten Schaars von Persien am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Pressekonferenz.

00:02:59: Hinter dem Oppositionsführer, der seit forty-six Jahren für den Fall des Mueller Regimes kämpft stehen Millionen Iraner im Innen- und Ausland.

00:03:10: from Munich to Toronto, Los Angeles are standing in solidarity with the people of Iran as part my call for a global day-of-action.

00:03:22: They're sending a clear message to the leaders of Western democracies – To stand with the People Of Iran!

00:03:30: Pachlabi erklärte er Strebe weder nach Macht noch nach einem Titel.

00:03:34: Sein einziges Ziel sei die Freiheit des iranischen Volkes, für die Zeit nach dem Regime und den Übergang zu einer Demokratie hat er genaue Vorstellungen.

00:03:45: Ich habe

00:03:45: einen klaren Plan für den Üergang zur Demokratie.

00:03:47: Millionen Iraner innerhalb- und außerhalb des Iran sind sich über diese vier Grundprinzipien einig Die territoriale Integrität des Iran individuelle Freiheiten und Gleichheit aller Bürger, Trennung von Religion und Staat sowie das Recht des iranischen Volkes über eine demokratische Regierungsform zu entscheiden.

00:04:08: Was hätte Europa von einem starken freien Iran?

00:04:11: fragte der Epoch Times-Register Pachlabi.

00:04:14: Nun, sehen Sie es einmal so.

00:04:15: Wir haben jetzt die Möglichkeit einer noch stärkeren Migration nach Europa wenn der Status quo weiter besteht.

00:04:22: Europa ist bereits gesättigt und hat ein großes Problem was die Einwanderung angeht aber noch wichtiger als das ist ihre Energieabhängigkeit – ein freies Iran dass Europa mit seinem Energiebedarf versorgen kann wäre sicherlich eine Alternative zu der einzigen Quelle über die sie derzeit verfügen.

00:04:39: Zum Schluss seiner Rede Bart Pachlavi in Anspielung auf Kanadies.

00:04:43: Ich bin ein Berliner, nun in Solidarität mit dem iranischen Volk zu sagen Mann er Iranie ich bin ein Irana.

00:04:50: Laut Polizei versammelten sich heute zweihundertfünfzigtausend Menschen auf der Demonstration auf der Theresienwiese die friedlich verlief.

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