Spanischer Blackout 2025: Erneuerbare Energien und Netzstabilität im Fokus | Nr. 8821
Shownotes
Frankreichs Präsident Macron sieht in Spaniens starker Abhängigkeit von erneuerbaren Energien eine zentrale Ursache für den großflächigen Blackout vom April 2025. Während Madrid diesen Zusammenhang zurückweist, laufen technische und politische Untersuchungen weiter.
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00:00:00: Willkommen zum Epochthams Podcast mit dem Thema Energiepolitik auf dem Prüfstand.
00:00:04: Spanischer Blackout, twenty-fünfundzwanzig Erneuerbare Energien und Netzstabilität im Fokus.
00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner vom thirteenth Februar zwanzig sechsundzwantzig am Mikrofon.
00:00:15: Alexander Sieber Frankreichs Präsident Macron sieht in Spaniens starke Abhängigkeit von erneuerbaren Energien eine zentrale Ursache für den großflächigen Blackout vom April zwanziv fünfundzwzig.
00:00:27: Während Madrid diesen Zusammenhang zurückweist, laufen technische und politische Untersuchungen weiter.
00:00:34: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die spanische Energiepolitik scharf kritisiert.
00:00:39: In einem Interview mit der Tageszeitung El País vom zehnten Februar machte er die aus seiner Sicht starke Abhängigkeit des Landes von Erneuerbaren Energien mitverantwortlich für den großflächigen Blackout im vergangenen Jahr – zugleich sprach er von einer falschen Debatte in Spanien über die Ursachen des Stromausfalls.
00:00:56: Am March, April, April hat er ein massiver Stromausfall, weite Teile Spaniens und Portugals sowie grenzenall Regionen Frankreichs lahmgelegt.
00:01:06: Mehrere Millionen Menschen waren zeitweise ohne Strom – in einigen Gebieten dauerte es bis in die späten Abendstunden des Folgetags eh die Versorgung vollständig wiederhergestellt war.
00:01:16: REE und Sanchez bestreiten Zusammenhang zwischen Energiewende und Blackout.
00:01:21: Obwohl Spaniens Regierung und Stromversorger eine einseitige Energieausrichtung zurückweisen, bleibt Macron überzeugt.
00:01:28: Das Problem ist dass Spanien ein zu hundert Prozent erneuerbares Energiemodell hat das das eigene inländische Netz nicht tragen kann.
00:01:36: Der Stromausfall habe nicht auf Verbindungsprobleme zurückgeführt werden können sondern auf die begrenzte Fähigkeit heutiger Technologien Eine derart hohe Abhängigkeit von Erneuerbaren Energien zu stabilisieren.
00:01:47: Ein ausgewogener Energiemix sei erforderlich, um starke System-Schocks zu vermeiden.
00:01:52: Entscheidend sei zudem nicht allein die Zahl der Verbindungen sondern die Belastbarkeit und Stabilität der
00:01:58: Netzinfrastruktur.".
00:02:00: Die Präsidentin des Netzbetreibers REE Beatriz Corredor Cardena wies Macrons Vorwurf zurück und betonte das erneuerbare Energien genauso zuverlässig wie konventionelle Kraftwerke sein.
00:02:12: Ministerpräsident Pedro Sánchez äußerte sich ähnlich.
00:02:16: Untersuchungsausschuss wird Netzbetreiber und Energieversorger befragen.
00:02:20: Ein eindeutiges Ergebnis zur Ursache des Stromausfalls gibt es bisher nicht, das oberste Gericht Spaniens stellt am zwölften Januar seine Ermittlungen ein, technische Berichte schließen einen Cyberangriff aus.
00:02:32: Im Senat wird die politische Aufarbeitung fortgesetzt – ein Untersuchungsausschuss werden Führungskräfte großer Energiekonzerne und des Netzbetreibers REE befragen.
00:02:41: Wie die Zeitung Lara Zorn berichtet, werden neben REE-Vertretern auch solche von NDSA und Ibert Rohler vorgeladen.
00:02:48: Die Energieversorger machen unterdessen den Netzbetreiber REE für den Ausfall verantwortlich und lehnen den multifaktorienllen Erklärungsansatz der Regierung ab.
00:02:57: Der Abschlussbericht des Verbandes ENZO E wird in den kommenden Wochen erwartet.
00:03:03: Kettenreaktion führte zu Blackout.
00:03:06: Der Stromausfall begann am August, April, April um etwa zwölf und dreißig.
00:03:11: Mit dem Ausfall dezentraler Wind- und Solaranlagen mit einem Leistungspotenzial von rund zweihundert acht Megawatt.
00:03:17: Kurz darauf fiel ein zweigigawatt Transformator in Granada aus was zu Überspannungen von über vierhundert fünfunddreißig Kilo Volt führte und automatische Abschaltungen auslöste.
00:03:28: Einem Zwischenbericht von ENSO Ehe zufolge war ein Verlust von fünfzehn Gigawatt an Leistung und damit rund sechzig Prozent der Nachfrage, die Konsequenz – und eine Trennung vom europäischen Verbundenetz.
00:03:39: Die Stromversorgung war größtenteils bis in die späten Abendstunden des neunundzwanzigsten April wiederhergestellt.
00:03:45: In der Lebensmittelindustrie verursachten unterbrochene Kühlketten Schäden von über eins Komma sechs Milliarden Euro!
00:03:52: Technische Auswertungen zeigen, dass mehrere Faktoren zum Auswahl beitrugen deutliche Spannungsschwankungen zeitweise über Produktion von Solar- und Windenergie sowie unzureichende Blindleistungskapazitäten.
00:04:04: Experten weisen zudem auf Defizite bei der Netzspannungsregelung hin.
00:04:08: in der Folge löste ein Kaskarteneffekt aus, bei dem automatisierte Schutzmechanismen weitere Anlagen abschalteten und die Instabilität verstärkten.
00:04:18: Fehlende Stabilität erneuerbarer als Risiko für die Netze.
00:04:22: Energieanalysten wie Andi Meier vom Institute of Economic Affairs sehen in stark erneuerbar geprägter Stromsysteme ein strukturelles Problem.
00:04:31: Wind- und Solaranlagen speisen zwar Energie ein, tragen jedoch nicht in gleicher Weise zur Netzstabilisierung bei – wie konventionelle Großkraftwerke!
00:04:39: Gas, Kohle oder Kernkraftwerke nutzen schwere rotierende Turbinen, deren kinetische Energie Frequenzschwankungen abwidert.
00:04:47: Fehlt diese sogenannte Trägheit können Störungen schneller und heftiger durch das Netz laufen.
00:04:53: Zudem erhöht die Vielzahl dezentraler Einspeisepunkte die technische Komplexität – und damit potenziell die Zahl möglicher Fehlerquellen!
00:05:02: Kritiker waren daher vor einem höheren Risiko sogenannte Auslöseereignisse, die systemische Kettenreaktionen auslösen können.
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