Berliner CDU plant separate Schulen für gewalttätige Schüler #83
Shownotes
Berlin hat ein „Gewaltbarometer“ für Schulen vorgestellt. Die Studie zeigt das Ausmaß von Gewalt und Konflikten. Kurz vor der Wahl reagiert die CDU mit neuen Plänen. Besonders gewalttätige Schüler sollen künftig separat unterrichtet werden. Ein Überblick.
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00:00:00: Herzlichen Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Gewaltbarometer Berlin.
00:00:04: Berliner CDU plant separate Schulen für gewalttätige Schüler.
00:00:09: Ein Artikel von Tom Goeller vom XXI.
00:00:11: August, ein Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:14: Berlin hat ein sogenanntes Gewaltsbarometer für Schulen vorgestellt.
00:00:18: Die Studie zeigt das Ausmaß von Gewalt und Konflikten.
00:00:21: Kurz vor der Wahl reagiert die CDU mit neuen Plänen.
00:00:24: Besonders gewalt tätige Schüler sollen künftig separat unterrichtet werden – einen Überblick!
00:00:30: Im Mai, den Berlin Spandau sticht eine dreizehnjährige auf einen zwölfjährigen Klassenkameraden ein.
00:00:36: Nehmen die Gewalttaten an Schulen zu oder hat sich nur die Wahrnehmung verändert?
00:00:44: Die Berliner Schulen stehen immer wieder im Fokus von massiver Gewalt.
00:00:48: Darauf will die in der Bundeshauptstadt regierende CDU nun reagieren.
00:00:51: Kurz vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am zwanzigsten September hat die CDU vor der Presse neue Pläne gegen Gewalt an Schulen vorgestellt, so beabsichtigt die Berliner CDU etwa Aufsichten in Gebetsräumen und mehr Befugnisse beim Umgang mit gewalttätigen Schülern.
00:01:07: Zitat – kein Kind wird von allein zum Gefährder, zum Islamisten, zum Gewalttäter!
00:01:12: wird CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers von der Presse zertiert.
00:01:16: Außerdem plant die CDU separate Schulen für besonders gewalttätige Schüler, ein Einverständnis der Eltern soll dafür nicht erforderlich sein.
00:01:23: – als Grund wird die steigende Gewalt an Schulen in der deutschen Hauptstadt genannt auch religiös motivierte Gewalt habe zugenommen.
00:01:30: nach den von der CDU vorgestellten Plänen geht es dabei insbesondere um Fälle in denen islamistische Einstellungen mit Gewalt oder anderen Formen von Druck verbunden sind.
00:01:39: Als Grundlage für die Neubewertung der Lage an den Berliner Schulen dient der CDU eine kürzlich vom Berliner Senat vorgestellte Studie.
00:01:46: Diese war von Bildungssenatorin Katharina Günther Wünsch beim Allensbach-Institut für Demoskopie in Auftrag gegeben worden, da bisher belastbare Erkenntnisse über Ursachen, Ausmaß-, Erscheinungsformen und Handlungsbedarfe fehlten heißt es in einer Pressemitteilung des Senatsverwaltungen.
00:02:01: Berlin ist damit das erste Bundesland, dass eine solche Studie vorlegt.
00:02:05: Insgesamt wurden dafür vierzehntausend Schüler der Klassenstufen sechs, neun und zwölf sowie Berufsschulen unter zweitausend fünfhundertsiebzig Lehrer zwischen November zwanzig, fünfundzwanzig und Januar zwanzixsechsundzwannzig befragt.
00:02:18: Realität Scharia steht oft über Schulregeln.
00:02:22: Aus dem Konflikt- und Gewaltbarometer geht hervor, dass neben Mobbing und Erpressung vor allem ältere Schüler der Klassen neun bis zwölf nicht nur mit offener Gewalt sondern auch mittels Anpassungsdruck angegangen werden wenn sie bestimmte islamische Regeln bei der Kleidung oder beim Essen nicht einhalten.
00:02:37: Vierzig Prozent der muslimischen Neuntklässler, vierzehn bis fünfzehn Jahre behaupten zudem islamische Regeln Sharia hätten Vorrang vor den allgemeinen Schulregeln.
00:02:47: Sechsundfünfzig Prozent der befragten Lehrer gaben an, dass die Gewalt von Schülern als großes oder sehr großes Problem wahrnehmen.
00:02:54: An Grundschulen integrierten Sekundarschulen und an Gemeinschaftsschulen sehen sogar sechsundsechzig bis fünfundsiebzig Prozent – da leerkräftet dieses Problem als besonders gravierend an!
00:03:03: Während bei Berufsschullen einunddreißig Prozent und an Gymnasien nur fünfzehn Prozent des Lehrpersonals Gewalt als Problem für ihre Schulen
00:03:09: sehen.".
00:03:10: Die Zahlen zeigen, dass Lehrkräfte an Schulen mit niedrigen Bildungsniveau häufiger von Gewalt als großem oder sehr großem Problem berichten.
00:03:19: Dort wo Gewalt unter Schülern am höchsten ist bindet nach Aussagen von neunundsebzig Prozent der Lehrkräfteten der Umgang mit Gewalt Zitat so viele Ressourcen das der übrige Schulbetrieb in hohem Maße leidet.
00:03:29: für Präventionsarbeit bleibt deshalb keine Zeit gaben die befragten Pädagogen in der Studie an Und je älter die Schüler werden, desto stärker steigt die Gewalt.
00:03:38: Das Gewaltbarometer nennt als Gewalterfahrungen Anschreien Ausgrenzungen Schlagen treten Unangemessene Berührungen im Bereich sexualisierter Gewalt bis hin zu Bedrohungen mit Waffen.
00:03:49: Als mögliche Gründen nannten die befragten Pädagogen mangelnde Frustrationstoleranz und eine niedrige Impulskontrolle.
00:03:56: Für Grundschulen gaben dies einundneinzig Prozent der befragte Lehrkräfte an.
00:04:01: Polizei!
00:04:02: Schulen spiegelt der Gesellschaft.
00:04:04: Wie nimmt die Berliner Polizei die Sicherheitslage an den Berliner Schulen wahr?
00:04:08: Benjamin Jendro, Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei GDP in Berlin nennt gegenüber Epoch Times als häufigste Straftaten an Schulen, Diebstahl, Sachbeschädigungen, Beleidigungen und verschiedene Formen der Körperverletzung.
00:04:21: Es gibt Vorfälle mit Pfefferspray.
00:04:23: diese seien eine gefährliche Körperverletzung, da Pfefferspray als Waffe eingesetzt werde.
00:04:28: Gelegentlich wurden aber auch Messerbedrohungen, sexual Straftaten und Drogendelegte von der Polizei
00:04:33: festgestellt.".
00:04:34: Wenn die Polizei an eine Schule gerufen wird, käme es auch manchmal zu Angriffen auf die Beamten in Form von Beleidigungen bespucken und in einigen Fällen auch zu Körperverletzungen.
00:04:44: Jendro macht zudem darauf aufmerksam das Schulhöfe offene Plätze sind, die auch von Personen, die nicht zur Schule gehören betreten werden können – auch durch diese Personen kämen es zu Gewalttaten an Schulen etwa durch Drogendealer.
00:04:56: Grundsätzlich könnten die Schulen nach Ansicht des Gewerkschaftsvertreters selbst mehr dafür tun, Gewaltvorfälle auf Schulhöfen zu reduzieren.
00:05:03: Als Beispiel nennt er von den Schülern gestellte Schulordner.
00:05:07: Diese würden etwa bereits an einigen Schulen in verschiedenen Bundesländern erfolgreich eingesetzt.
00:05:12: Als weitere Maßnahme zur Vorbeugung von Gewalttaten an Schulen nennt Jendro mehr Präventionsarbeit, insbesondere beim Umgang mit sozialen Medien.
00:05:20: Diese könnten zur Vorbereitung und Verschärfungen von Konflikten beitragen.
00:05:24: Diese können, seine Meinung nach auch im Deutschunterricht oder anderen Fächern durchgeführt werden und müsse sich nicht nur auf eigens dafür vorgesehene Präventionsmaßnahmen beschränken.
00:05:33: Es gebe zwar Präensionsbeauftragte der Polizei für Schulen doch könne seiner Meinung nach die beste Prävention im Elternhaus geleistet werden.
00:05:40: Die Polizei habe ohnehin eine große Palette an Aufgaben.
00:05:43: Insgesamt stellt Jendro fest Zitat Wir haben eine generelle Verrohrung in der Gesellschaft.
00:05:48: Schulen sind ein Spiegel dieser negativen Entwicklungen Lage in Deutschland.
00:05:55: Doch eine ähnliche und teilweise sogar schlimmere Lage als im Berlin weisen andere Bundesländer auf, ein Beispiel ist den Vorfall am Wilhelm Dörbfeld-Gymnasium in Woportal im August twenty fünfundzwanzig bei dem ein siebzehnjähriger Schüler mit einem Messer Mitschülerangriff.
00:06:08: Das deutsche Schulportal, das unter anderem von der Robert Bosch-Stiftung getragen wird, alarmierte im Oktober vergangenen Jahres, dass die Gewalt an Schulen deutschlandweit zunehmend zitat.
00:06:17: In einigen Bundesländern haben sich die Zahlen innerhalb von zwei Jahren bis zum Jahr zwanzig vierundzwanzig um mehr als sechzig Prozent erhöht, heißt es dort.
00:06:25: Der höchste Anstieg von Gewalttaten um seventy-kommar sechs Prozent sei in Bremen festgestellt
00:06:29: worden.".
00:06:30: Aus der jüngsten Polizeistatistik, PKS geht hervor.
00:06:33: Das twenty-kannbar neun Prozent der Gewaltkriminalität die von Kindern unter vierzehn Jahren und Jugendlichen bis achtzehn Jahre ausgeübt wird im Bildungswesen also an Schulen stattfinden.
00:06:44: Zwar stieg der Anteil von Kindern an der Gesamtzahl aller Tatverdächtigen von drei Komma acht Prozent im Jahr zwanzig sechzehn auf Vier Komma sechs Prozent im Ja zwanzich Dreiundzwanzig.
00:06:53: gleichzeitig ging Gezahl der Tatverdechtigen in diesen Altersgruppen insgesamt zurück Bei Kindern um mehr als sechs Prozent und bei Jugendlichen um mehr zehn Prozent.
00:07:01: Im Kinder- und Jugendbereich seien die Tatverdächtigen überwiegend männlich, stellt die PKS fest!
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