Bericht: Russische Fregatte soll nahe Fehmarn aufgetaucht sein #66

Shownotes

Eine russische Fregatte soll laut dem britischen „Telegraph“ in der vergangenen Woche nahe Fehmarn gesichtet worden sein. Eine offizielle Bestätigung der Angaben gibt es bislang nicht.

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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Ostseespannungen.

00:00:04: Bericht!

00:00:05: Russische Frigate soll nahe Fehmarn aufgetaucht sein.

00:00:09: Ein Artikel von Reinhard Werner vom XXI.

00:00:11: August, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:16: Eine russische Friggatte soll laut dem britischen Telegraph in der vergangenen Woche nahe fehmaren gesichtet worden seien.

00:00:22: eine offizielle Bestätigung der Angaben gibt es bislang nicht.

00:00:27: Eine Fregatte der russischen Kriegsmarine soll in der Vorwoche in der Ostsee nahe der deutschen Ferieninsel Fehmarn aufgetaucht sein.

00:00:34: Dies berichtete zuerst der britische Vertelegraph und berief sich dabei auf Auswertung von Schiffsbewegungsdaten, eine offizielle Bestätigung durch Behörden der Anreinerstaaten inklusive Deutschland und Russland selbst gibt es bislang nicht.

00:00:48: Schiff soll vor Fehmaren mit abgeschaltetem Standort-Sender unterwegs gewesen sein.

00:00:53: Bei dem Schiff soll es sich um die Lenkwaffenfregatte Admiral Kassaton aufgehandelt haben.

00:00:58: Dieses gilt als eines der modernsten, der russische Marine und kann Marschflugkörper des Typs Calibra ebenso transportieren wie nuklearfähige Zircon Hypershall Raketen.

00:01:08: Genauer Angaben über die Dauer des Aufenthalts oder den Weg des Schiffs sollen daran scheitern, dass dieses mit abgeschaltetem Standortcenter unterwegs gewesen sei.

00:01:17: Entsprechend finden sich in der Darstellung des Telegraph auch keine genauen Angaben wie weit und wie lange sich die Admiral Kasatonov vor der Küste von Fehmarn befunden habe.

00:01:27: Der Fehmarn-Belt ist eine enge Wasserstraße mit deutschen und dänischen Hochheitsgewässern sowie angrenzenden internationalen Gewässer.

00:01:34: Doch ihn verläuft einer der wichtigsten Handelsstraßen, die von der Ostsee in die Nordsee führen.

00:01:40: Schiff soll LNG Tanker eskortiert haben.

00:01:43: Die im Jahr zwanzigzwanzig in Dienst gestellte Admiral Kasatanoff gilt als eines der modernsten Kriegsschiffe der russischen Marine.

00:01:49: einen Bericht der investigativen Plattform The Insider zufolge soll das Schiff den LNG Tanker Portovi eskottiert haben.

00:01:56: Ob das Schiff, das zum Bestand des russischen Staatskonzerns Gasprom gehören soll habe eine neue Route gewählt um möglichen ukrainischen Drohnenangriff auszuweichen.

00:02:05: Es soll das mittlerweile zweite Mal innerhalb weniger Wochen gewesen sein dass ein Schiff der russische Marine in der Ostsee aufgetaucht sei.

00:02:12: so soll Ende Juli laut der britischen Zeitung der Zerstörer Admiral Levchenko gesichtet worden seien.

00:02:18: Im Vorfeld der angeblichen Sichtung der Admiral Lev Shenko hatte der Kreml jedoch auch angekündigt, gegen Kontrollen und Beschlagnahmungen von Schiffen mit Russlandbezug durch westliche Staaten vorgehen zu wollen.

00:02:29: Zwar hat er Russland nicht von einem offiziellen Auftrag zum Schutz der Tankschiffe gesprochen – Vorfall im Juni hatten jedoch scharfe Reaktionen aus Moskau nach sich gezogen.

00:02:38: Russland hat Maßnahmen gegen Festsetzungen angeblicher Schiffe der Schattenflotte angekünstigt.

00:02:44: Großbritannien und Frankreich hatten damals mehrere Schiffe kontrolliert oder festgesetzt, unter anderem die Smirtos vor der südenglischen Küste.

00:02:52: Diese sollen zur angeblichen Schattenflotte Russlands gehören, die nach Darstellung westlicher Staaten Sanktionen umgehen und sogar in Drohnenvorfälle verbickelt sein können.

00:03:01: Russland bezeichnet das Vorgehen als Piraterie-und-Raub.

00:03:05: aus dem Kremel hieß es dazu.

00:03:06: man sehe sich sollten diese praktiken Anhalten gezwungen in angemessener Weise zu antworten Russland könne in jedem Bereich Vergeltungsmaßnahmen starten, wo man es für nötig und angemessen halte.

00:03:18: Der ehemalige russische Präsident-und heute stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats Dmitry Medvedev erklärt laut dem Telegraph dabei jedes Handelsschiff eines feindlichen Staates sind unseren oder neutralen Gewässern zum potenziellen Angriffsziel.

00:03:33: Voraussetzung sei ein hinreichender Verdacht, dass das Schiff fragt im Interesse des Feindes Transportiere.

00:03:39: Größere Nato Luftoperation in Kaliningrad Nähe.

00:03:43: Zu Beginn der Woche hat er eine größere NATO-Luftoperation über Nordpolen und dem Baltikum für Aufregung gesorgt.

00:03:49: An dieser hatten unter anderem US-amerikanische und norwegische Kampfflugzeuge ein Erwecks Flugzeug sowie Tankflugzeugeteil genommen.

00:03:57: Die NATO betonte den defensiven Charakter der Operation, allerdings gilt sie als Heikel aufgrund der räumlichen Nähe zu errussischen Exklave Kaliningrad.

00:04:05: Vom dritten bis vierzehnten August hatte in Lettland auch die NATO-Übung Baltic Trust XXVI stattgefunden – dort verwies man auf die Notwendigkeit einer besseren Koordination an gesichts mehrerer Vorfälle mit russischen Drohnen oder Aufklärungsflügen über der Ostsee.

00:04:20: Diese hätten sich mehrfach in Grenznähe zu NATO-Staaten

00:04:23: eignet.".

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