„Korallen mögen es heiß“: Forscher sieht Great Barrier Reef bei bester Gesundheit #60

Shownotes

Das Great Barrier Reef gilt als Aushängeschild für die Auswirkungen des Klimawandels. Immer wieder ist sein angeblich bedenklicher Zustand in den Schlagzeilen. Tatsächlich steht es um das Riff so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der australische Physiker Prof. Peter Ridd schildert, wie robust das Naturwunder wirklich ist.

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00:00:00: Herzlich willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema positive Daten.

00:00:04: Korallen mögen es heiß!

00:00:06: Forscher sieht Great Barrier Reef bei bester Gesundheit.

00:00:10: Ein Artikel von Maurice Vorgeng vom zwanzigsten August, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: Das Great Barriers Reef gilt als Aushängeschild für die Auswirkungen des Klimawandels – immer wieder ist sein angeblich bedenklicher Zustand in den Schlagzeilen.

00:00:26: Tatsächlich steht es um das Riff so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

00:00:30: Der australische Physiker Prof.

00:00:32: Peter Ritt schildert, wie robust das Naturwunder wirklich

00:00:35: ist.".

00:00:37: Das berühmte Great Barrier Reef an der australischen Nordostküste gilt als Naturwunder – Zitat «Es ist so groß wie Italien und liegt weit entfernt von einer sehr dünn besiedelten Küste», teilte Peter Ritte der Epoch Times mit.

00:00:50: Er ist Physiker Riffforscher, Autor und ehemalige Professor der James Cook Universität in Australien.

00:00:57: Der Druck durch Tourismus ist an weiten Teilen des Riffs verschwindend gering und es liegt vollständig in einem Nationalpark.

00:01:04: Laut Rift ist das Riff das wohl unberührteste Gebiet der Erde.

00:01:09: Anzeichen einer Erholung Untertrieben.

00:01:13: Kürzlich veröffentlichte das australische Institut für Meereswissenschaften einen neuen Bericht zum Zustand des Riffs.

00:01:19: Darin ist die Rede von vielversprechenden Anzeichen einer Erholung nach einer Massenkorallenbleiche im Jahr zwanzig vierundzwanzig.

00:01:26: Allgemein wird gesagt, dass der Klimawandel die größte Bedrohung für das Great Barrier Reef darstellt.

00:01:32: Steigende Meerestemperaturen würden immer häufiger zu massiven Korallenbleichen führen.

00:01:36: Dabei stoßen die Korallen lebenswichtige Algen ab, wodurch sie abstärben.

00:01:41: Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus.

00:01:43: Bei zuwarmen Wasser tauschen die Korallen, die in ihnen lebenden bunten Algen aus, die sie zum Überleben benötigen.

00:01:49: Als Folge verlieren die Koralen über kurz oder lang ihre Farbe.

00:01:53: daher der Begriff korallenbleiche.

00:01:55: eine bleiche Koralle stirbt also nicht zwangsläufig mit.

00:01:59: unterwechselt sind nur ihre Untermeter.

00:02:01: laut dem australischen institut unterliegt das riff somit zyklen von schädigung und erholung.

00:02:06: Diese drohen die farbenprächtigen Korallengärten in von Algen dominierte Meereslandschaft zu verwandeln und dann wieder zurück.

00:02:14: Die Forscher geben jedoch an, dass diese Zyklen immer unbeständiger werden, je mehr sich unsere Welt erwärmt.

00:02:21: Ritting gegen betrachtet die Rede von Anzeichen einer Erholung als Untertrieben.

00:02:25: Er teilte mit – das Riv erfreut sich.

00:02:27: beste Gesundheit!

00:02:29: In den vergangenen sechs Jahren gab es mehr Korallen als in jeden der vorangegangenen fünfunddreißig Jahre.

00:02:34: Das ist ein unglaublich gutes

00:02:35: Anzeichend.".

00:02:37: Zitat Ende.

00:02:39: Bleichen doch nicht tödlich für Korallen?

00:02:41: Dabei wie es Ridd auf die Warmwasser-Bleichereignisse in den Jahren, zwanzig, sechzehn, zwantig, siebzehnt, zwansicht, zweieinzwanzig und zwanzivundzwanzigen.

00:02:51: Diese hätten das Great Barrier Reef eigentlich verwüsten müssen.

00:02:55: Letztlich weist es jedoch laut dem Physiker einen Rekordbestand an Korallen.

00:03:00: Zitat, das bedeutet dass bei diesen Bleiereignissen nicht viele Korallen abgestorben sein können.

00:03:05: So RID selbst dem schnellsten wachsenden Korallen benötigen mindestens fünf bis zehn Jahre um nachzuwachsen.

00:03:12: Demnach dürfte es jetzt nur noch wenige Korallen dort geben.

00:03:14: stattdessen verzeichnen wir Rekordmengen.

00:03:17: Beim Blick auf die neuesten Entwicklungen des Riffs fällt auf das beim nördlichen und mittleren Teil des Rifs die korallen Bedeckung zugenommen hat.

00:03:25: sie befindet sich auf hohem Niveau.

00:03:27: Anders erscheint hingegen die jüngste Entwicklung im südlichen Riff.

00:03:30: Hier zeigen die Daten einen weiteren Rückgang der Korallenbedeckung.

00:03:34: Red widersprach dem jedoch, Zitat Im Süden ist die Korallen-Bedeckung nicht weiter zurückgegangen.

00:03:40: Sie ist in den vergangenen Jahren zurück gegangen nachdem die Korallenbestände viele Jahre lang rapide zugenommen hatten.

00:03:45: Das ist typisch für die Funktionsweise des Great Barrier Reef.

00:03:49: Zitat Ende Ein natürlicher Zyklus.

00:03:52: Er erklärte, dass das Riff durch tropische Wirbelstürme und Ausbrüche von Dornenkronenseesternen riesige Mengen an Korallen verlieren könnten.

00:04:01: Zitat Beides ist völlig natürlich – dann holt es sich wieder!

00:04:04: Wiederholt man das eine Million Jahre lang erhält man das Great Barrier Reef so read.

00:04:10: Er teilte mit, dass der Great Barriereef aus rund dreitausend einzelne Riffen besteht.

00:04:15: Jede Region jeder Sektor durchläuft diese enormen Schwankungen über Zeiträume von Jahren bis Jahrzehnten.

00:04:22: Aus Sicht von Ridd begründet sich der jüngste Korallenverlust im Süden größtenteils durch Dornenkronenseesterne.

00:04:28: Zitat, aber es wird sich wieder erholen, schätzt der Physiker.

00:04:31: Er merkte an das bisher keines der dreitausend einzelnen Rifle verloren gegangen seien.

00:04:36: Alle weisen blühende Korallen auf.

00:04:38: keine einzige Art ist ausgestorben.

00:04:42: Zügeln von Absterben und Nachwachsen sind für das Great Barrier Reef ganz normal, ergänzte RID.

00:04:47: Aber da es in jedem Jahr immer einen Teil des Great Barriers Reef gibt der Korallen verloren hat können die Katastrophen Propheten die Welt immer wieder mit einer Untergangsgeschichte täuschen.

00:04:57: sie sind Meister der

00:04:58: Meinungsmache.".

00:05:01: Aus seiner Sicht sei's erschütternd dass viele wissenschaftliche Institutionen weltweit davon überzeugt sind ,dass das RIF am Rande des Untergang steht.

00:05:09: zahlreiche Medien berichten entsprechend Steigende Temperaturen eher von Vorteil.

00:05:14: Zudem sagt er Ridd, dass sich Korallen an gar nichts anpassen müssten – auch nicht einen wärmer werdenden Ozean!

00:05:20: Er verwies hierbei auf das sogenannte Korallendreieck rund um Indonesien und Papua Neuguinea.

00:05:26: Es ist das Gebiet der Welt mit den am schnellsten wachsenden und artenreichsten

00:05:30: Korallen.".

00:05:31: Dieses Gebiet wird auch als Indo-pazifischer Warmpool bezeichnet da es sich um das Gebied mit dem wärmsten Ozeaan der Erde handelt, schilderte er.

00:05:40: Die selben korallen Arten würden zu einem großen Teil auch im Great Barrier Reef vorkommen, somit sei ein Laudrit langsam steigende Temperaturen wie wir sie in den letzten Jahrzehnten beobachtet haben für das Great Barriereaf eher von Vorteil als von Nachteil.

00:05:54: Dennoch erwartet Dritt dass es in einigen Jahren weniger Korallen geben wird.

00:05:58: dies begründet er jedoch damit dass das Riff aktuell Rekordmengen an Korallen aufweist und mit dem erwähnten natürlichen Zyklus.

00:06:06: Nach der Verringerung der Korallen werde sich der Bestand aber erneut erholen.

00:06:10: Zitat, auf lange Sicht wird es dem Great Barrier Reef gut gehen.

00:06:13: Die Korallen werden wahrscheinlich etwas schneller wachsen wenn sich die Welt weiter erwärmt.

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