Israels früherer Armeechef Halevi: Hamas-Angriff war „verhinderbares Versagen #261
Shownotes
Der frühere IDF-Generalstabschef Herzi Halevi hat eine Untersuchung der Versäumnisse vor dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 gefordert. Er räumte schwere Fehleinschätzungen der israelischen Sicherheitsbehörden im Vorfeld ein.
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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Israels früherer Ermehlchef Halebi.
00:00:05: Hamas Angriff war verhinderbares Versagen, ein Artikel von Reinhard Werner vom zweiten November zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:14: Der frühere IDF-Generalstabchef Herzi Hallebi hat eine Untersuchung der Versäumnisse vor dem Hamas Massaker vom siebten Oktober zwanzich dreiundzwansicht gefordert erräumte schwere Fehleinschätzungen der israelischen Sicherheitsbehörden im Vorfeld ein.
00:00:29: Der frühere Generalstabschiff der israelischen Verteidigungsstreitkräfte IDF Herzi Halebi, hat sich am Sonntag jester November erstmals seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im März twenty-fünfundzwanzig öffentlich geäußert.
00:00:42: Bei einer Veranstaltung in der Bürgerrechtsorganisation Shurat Hadin in New York trat er für eine Untersuchungskommission zum siebten Oktober zwanzig drehenzwanzigeinen.
00:00:51: Diese soll klären welche Fehler im Vorfeld auf seiten israelischer Sicherheitsbehörden Nachrichtendienste und der Armee begangen wurden.
00:00:58: Das Massaker der terroristischen Hamas in israelischen Grenzgebieten zu Gaza, sehr ein verhinderbares Versagen der israelische Sicherheitsarchitektur gewesen.
00:01:08: Halevi weist Verschwörungserzählungen zum siebten Oktober zurück.
00:01:12: Gleichzeitig wies Halebi Narrative zurück, wonach es absichtliche Versäumnisse oder Verrat aus dem politischen oder militärischen Establishment herausgegeben haben könne – damit spielte er auf eine Verschwörungserzählung an, wo nach Teile der Armeeführung die Pläne der Hamas gekannt und nichts unternommen
00:01:28: hätten.".
00:01:29: Diese Erzählung wurde laut The Times of Israel einerseits von Vertretern der extremen Rechten in Israel verbreitet, darunter Jair Netanyahu, die Ersohn des Ministerpräsidenten.
00:01:39: Andererseits spielte sie auch im Diskurs weltweiter anti-israelische Kreise eine tragende Rolle.
00:01:44: Hallevi erklärte dazu, erkenne jeden der Entscheidungsträger und keinem sei ein solches Handeln zum Schaden der eigenen Bevölkerung zuzutrauen.
00:01:52: Der frühere Generalstabchef
00:01:54: ergänzte."
00:01:55: Auch in praktischer Hinsicht würde nicht eine einzelne Person ausreichen um der Hamas zu helfen.
00:02:00: Es hätte eines sehr breiten Netzwerks bedürft das grenzüberschreitend hätte agieren müssen Und nach drei Jahren gibt es nicht einmal bei einer Person Hinweise auf eine solche Kollaboration.
00:02:11: Zudem erinnere er sich an jeden einzelnen Soldaten, den er im Laufe seiner Karriere verloren habe – Sohalewi.
00:02:18: Er würde keinen einzigen in Gefahr bringen wenn es nicht zwingend erforderlich wäre.
00:02:23: Iran und Hisbollah galten als unmittelbarere Gefahren.
00:02:27: Für die IDF sei der von mehreren Ausgangspunkten aus geführte Angriff der Hamas völlig überraschend gekommen.
00:02:33: man habe sechs bis sieben Stunden gebraucht um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.
00:02:37: Halibi, der eigene Fehler als Begründung für seinen Rücktritt nannte, sprach von falschen Prioritäten und Fehleinschätzungen im Vorfeld des siebten Oktober.
00:02:45: Für Israel und seinen Sicherheitsapparat sei der Iran in jeder Zeit stets die erste Priorität gewesen – die zweite sei die Hisbollah
00:02:52: gewesen.".
00:02:53: Die Hamas sei erst an dritte Stelle gekommen.
00:02:56: Nach den kurzen Eskalationen im Mai, und dem August, sei man in Israel davon ausgegangen, dass über vereinzelnde Raketenabschüsse und Grenzprovokationen hinaus nicht viel mehr zu erwarten sei.
00:03:08: Bei der Eskalation im August, hatte sich die Hamas allerdings aus den Kämpfen Israels mit dem palästinensischen islamischen Chihad herausgehalten.
00:03:17: Hallebi erklärte, Zitat.
00:03:18: Die vorherrschende Einschätzung in IDF, Shinbeth – Inlandsgeheimdienst und politischer Entscheidungsetage war das Hamas keinen Krieg wolle.
00:03:26: Zitat Ende.
00:03:28: Hamas setzte laut Halleibi auf ausbleibenden Einmarsch.
00:03:32: Die Hamas habe auch einigen Aufwand betrieben um diesen Eindruck zu erzeugen.
00:03:36: In Jerusalem sei man davon ausgegangen dass das ungestörte Regieren des Gaserstreifens der Terrororganisation wichtiger sei als eine aktive Konfrontation.
00:03:45: Halibi hält auch die These für verfehlt, wonach der später getötete Hamasführer Yahwa Sinbar Israel durch den Terrorakt in einen langen Bodenkrieg habe zwingen wollen.
00:03:54: Er habe vielmehr geglaubt dass Israel einen solchen aufgrund der schwierigen Kampfbedingungen auf jeden Fall vermeiden wolle.
00:04:00: Der frühere Generalstabchef ergänzt er Zitat Bedauerlicherweise haben wir zu dieser Einschätzung beigetragen.
00:04:07: Tatsächlich habe es Sinwa eher vorgeschwebt, die Reservisten dazu zu bringen, Zuhause zu bleiben und die Hisbollah zur Angriffen zu bewegen.
00:04:15: Diese haben jedoch zurückhaltend reagiert weil der damalige Herr Massführer sie nicht in sein Vorhaben eingeweiht hatte.
00:04:21: Zudem habe Israel der Hisbolla noch am Tag des Massakas eine Ankündigung übermittelt, wonach ein Eingreifen ihrerseits eine groß angelegte Offensiver Israels zufolge haben würde.
00:04:31: Halevi hielt Bodenoffensive zur Erreichung der Ziele für unabdingbar.
00:04:36: Der frühere Generalstab-Chef trat auch Darstellungen entgegen, wonach die Regierung die Armee zur Offensiva in Gaza hätte drängen müssen.
00:04:43: Man habe nach dem siebten Oktober mehrere Optionen erörtert.
00:04:46: zu Hallewi – man habe auf Fragen eine professionelle Antwort gegeben!
00:04:50: Die Bereitschaft sowie die Überzeugung einer Militäroperation erfolgreich durchzuführen, habe er jedoch bei seinen Soldaten selbst
00:04:57: gesehen."
00:04:58: Wir wussten das ist schwierig würde aber wir waren sicher dass wir es
00:05:01: schaffen!".
00:05:03: Ausschließlich mit Luftschlägen zu arbeiten wäre aus Sicht Hallibis keine Option gewesen, nur durch die Bodenoffensive habe es gelingen können einen erheblichen Teil der für den Angriff verantwortlichen Hamas-Terroristen zur Rechenschaft zu ziehen.
00:05:16: Auch sei eine Befreiung der Geißeln und der gefangenen Soldaten nur auf diese Weise möglich gewesen!
00:05:22: Die Armee habe lange gebraucht, um die Regierung von einer Bodenoffensive zu überzeugen.
00:05:27: Ohne den militärischen Druck innerhalb des Gaserstreifens hätten die Geiseln nicht zurückgebracht werden können, betonte Halibi.
00:05:33: Allerdings seien auch Geislen durch israelische Bomben
00:05:35: gestorben.".
00:05:37: Halibi äußerte dazu – man habe Zitat «nicht gewusst», dass sie dort waren.
00:05:41: Eine Untersuchungskommission soll nun die Fehler im Vorfeld des Hamas-Massagers aufarbeiten.
00:05:46: Zitat »Wir müssen dem Versagen ins Auge blicken, um Korrekturen vornehmen zu können«.
00:05:51: Zitat in dem.
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