Russlands Anwerbenetz in Afrika: Tausende landen im Krieg gegen die Ukraine #249

Shownotes

Am 28. und 29. Oktober treffen sich afrikanische Staaten mit der russischen Führung in Moskau. Dort bietet sich die Gelegenheit, mit Kremlchef Wladimir Putin über ein heikles Thema zu sprechen: die Anwerbung afrikanischer Kämpfer unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. Die Hintergründe.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Russland-Afrika-Gipfel in Moskau.

00:00:05: Russlands Anwerbenetz in Afrika, Tausende Landen im Krieg gegen die Ukraine Eine Analyse von Tom Göllöf vom XXIII.

00:00:13: Oktober, am Mikrofon Alexander Siebör.

00:00:17: Am XXVIII.

00:00:18: und XXIX.

00:00:19: Oktober treffen sich afrikanische Staaten mit der russischen Führung in Moskau, dort bietet sich die Gelegenheit, mit Kremlchef Vladimir Putin über ein heikles Thema zu sprechen – Die Anwerbung Afrikanischer Kämpfer unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.

00:00:33: Am XXVIII.

00:00:34: und XXIX.

00:00:38: Oktober treffen sich zahlreiche afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Vladimir Putin in Moskau, da besteht ein heikles Thema im Raum – Russland werbt zunehmend Afrikaner für den Krieg gegen die Ukraine an offenbar vielfach mit falschen Versprechen.

00:00:52: Für die afriikanischen Gäste bietet der Gipfel eine Gelegenheit, die Rekrutierung unter Schicksal ihrer Staatsangehörigen direkt

00:00:58: anzusprechen.".

00:01:00: Täuschung, Tod und Menschenhandel – diese Themen verlangen von den afrikanischen Staats- und Regierungschefs in Moskau Antworten fordert die südafrikanische Wochenzeitung Mail and Guardian.

00:01:12: Der dritte Afrika Russland Gipfel bietet dafür eine passende Gelegenheit.

00:01:15: Mindestens zweiundzwanzigafrikaniche Staats- & Regierungchefs würden zu dem Treffen reisen.

00:01:21: Insgesamt seien mindestens dreißigafrikane Staaten vertreten.

00:01:24: Über dem Gipfl liegt jedoch ein schwerer Schatten!

00:01:27: Nach Angaben des ukrainischen Ausministeriums waren im August mindestens zweitausend neunhundertzweiundachzig Menschen aus siebunddreißig afrikanischen Ländern auf russischer Seite an der Front im Einsatz berichtet das Blatt.

00:01:39: Zudem befinden sich fünfunddreißig Menschen aus die siebzehnafrikanische Länder in den ukranischen Kriegsgefangenschaften.

00:01:45: Getäuscht!

00:01:46: Afrikaner plötzlich an der front.

00:01:48: Bereits im Mai warnte das Africa Center for Strategic Studies, ACSS in einer Analyse.

00:01:55: Russlands Täuschen des Rekotierungsprogramms für den Krieg lockt tausende junge Afrikaner in die Falle.

00:02:01: Das ACSS wird seit nineteen-neunundneinzig vom US Kriegsministerium Pentagon betrieben.

00:02:06: Über ein Schattennetzwerk, das Onlineanwerbung betreibe, habe Russland Afrikaner aus nahezu jedem Land des Kontinents angelockt.

00:02:14: Sie würden an der ukrainischen Front sowie in die Rüstungsindustrie

00:02:17: eingesetzt.".

00:02:18: Dies war nicht die Ziele auf die sich die jungen Afriker bei ihrer Anwerbung eingestellt hatten stellt das ACSS in seiner Analyse fest.

00:02:26: Viele hätten vielmehr nach Arbeit Ausbildung oder neuen Lebensperspektiven in Russland gesucht.

00:02:31: Derart getäuscht, seien einige sogar unter Waffengewalt in den Militärdienst gezwungen und an die Front getrieben worden wo die Verlustraten außergewöhnlich hoch sind stellt das ACSS weiter fest.

00:02:44: Parlament in Kenia debattiert über Anwerbung.

00:02:47: Kimane Ichung war Mehrheitsführer der Kenianischen Nationalversammlung berichtet am achtzehnten Februar in einer Rede im kenianischen Parlament, dass die Rekrutierten nach ihrer Ankunft in Russland im Grunde nur eine Waffe in die Hand gedrückt bekommen um in den Tod zu gehen.

00:03:03: Andere seien in gefährlichen Drohnenfabriken gefangen wo sich chemische Verbrennungen und andere Verletzungen erleiden ohne eine Möglichkeit zu haben in ihre Heimat zurückzukieren.

00:03:12: Die Anwerber würden vorzugsweise ehemalige Soldaten oder Polizisten ansprechen, sowie Zivilpersonen im Alter zwischen Mitte zwanzig und fünfzig Jahren die händeringend nach Arbeitsmöglichkeiten im Ausland suchen, so der kenianische Politiker.

00:03:26: Für Russland würden Agenturen vor Ort arbeiten.

00:03:29: In Kenia sei dies etwa die Global-Face Human Resources Limited, mit Sitz in Nairobi – die Festusarase am Wamba gehöre.

00:03:36: Zitat «Einige Betroffene sind nach Kenya zurückgekehrt entweder verstümmelt oder nachdem es ihnen gelungen war mithilfe der kenianischen Botschaft in Moskau aus dem Kriegsgebiet zu entkommen».

00:03:48: Er beklagte am Ende seiner Rede Ferner.

00:03:50: Zitat, vielen dieser jungen Menschen wurden Stellen im Sicherheitsbereich versprochen.

00:03:55: man sagte ihnen sie würden als Wachleute arbeiten.

00:03:58: das sie beim Militär eingesetzt werden verschweigt man ihnen.

00:04:01: Sie gehen davon aus dass sie als wachleuter lediglich einen Schlagstock bei sich tragen oder den Eingang eines Gebäudes bewachen werden Doch sobald sie ankehmen, würden sie in die Militärlage gebracht.

00:04:12: Zitat – Sie erhalten eine Ausbildung von nur drei Wochen.

00:04:15: Nirgendwo auf der Welt bildet das Militäre-Menschenin nur drei Woche aus.

00:04:19: Es gibt sogar Fälle, in denen die Ausbildung nur neun Tage

00:04:22: dauert.".

00:04:22: Beklagte der Abgeordnete Ichungba und forderte seine Regierung zu Gegenmaßnahmen auf.

00:04:27: Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wurden Afrikaner für besonders verlustreiche Aufgaben an der Front eingesetzt.

00:04:34: Überlebende und Ermittler hätten berichtet, dass sie bei hoch riskanten Angriffen zum Einsatz gekommen seien.

00:04:41: Sie würden an die vorderste Front geschickt, um Schützengräben auszuheben, Drohnenangriffen auszuweichen und dann aussichtslosen Offensivaktionen teilzunehmen.

00:04:50: Manchmal habe es eine ganze Woche lang kein Essen gegeben, manchmal auch kein Wasser berichtete der Vater eines Südafrikaners der Nachrichtenagentur unter Berufung auf seinen Sohn.

00:04:59: Nach Ländern betrachtet stammen laut ACSS die meisten afrikanischen Kämpfer aus Kenia, Ägypten, Cameroon und Côte d'Ivoire in leicht schwächere Maße gefolgt von Algären Mali die Südsudan, Südafrika und Nigeria wie eine Karte des ACSS zeigt.

00:05:16: Anwerbung in armen Ländern verstärkt?

00:05:19: Ungeachtet der Kritik aus mehreren afrikanischen Ländern soll Russland seine Rekrutierungsbemühungen auf dem Kontinent zuletzt ausgeweitet haben – das berichtete Bloomberg am XXVI.

00:05:29: Oktober unter Berufung auf eine Präsentation aus ukrainischen Geheimdienstkreisen.

00:05:34: Demnach rekrutierte Russland von Januar bis September zwanzig sechsundzwanzig insgesamt sechshundert neunundundzig Männer aus Burundi und fünfhundertdreißig aus Zimbabwe.

00:05:43: Im gesamten Vorjahr waren es dreißig bzw.

00:05:45: fünfhundsechzig gewesen, auch in der demokratischen Republik Kongo Sierra Leone, Sudan und Kamerun sei die Zahl der Rekrutierten deutlich gestiegen.

00:05:54: Laut der Präsentation richtete Russland seine Suche verstärkt auf Länder mit schwachen demokratischen Institutionen eingeschränkter Pressefreiheit und einer Schwachen Justiz.

00:06:03: Die Entwicklung erfolgte demnach, nachdem Kenia und Südafrika versucht hatten die Abwerbung ihrer Staatsangehörigen einzudämmen.

00:06:11: Als Ziel der Rekrutierung nennt die Präsentation den Ausgleich hoher Verluste und des Manges an mobilisierbaren Personal.

00:06:17: Bloomberg zufolge steht die verstärkte Suche nach neuen Kämpfern im Zusammenhang mit dem Bedarf der russischen Armee, Verluster- und Personallengpässe auszugleichen Laut einer Analyse des Washington Think Tanks Institute for the Study of War, ISW vom ersten Oktober würden die russischen monatlichen Verluste an der ukrainischen Front die Zahl der monatlich neu rekrutierten übersteigen.

00:06:39: Allein im September hätten die rossischen Streitkräfte in der Ukraine mehr als forty-sechtausend Verluster zu verzeichnen gehabt.

00:06:45: – Zitat Die bislang höchste monatliche Verlustrate auf russischer Seite im Jahr zwanzig sechsundzwanzig schrieb das ISW was der Russland Afrika Gipfel bringen soll.

00:06:55: In Kenia leitet Peter Kamau, eine Gruppe die Präsident William Ruto um Hilfe bittet ihre von Russland für den Krieg angeworbenen Angehörigen nach Hause zu holen.

00:07:04: Nach Angaben der Gruppe sind eighthundert und vierzig Kenianer in dem Krieg verwickelt.

00:07:09: Die Regierung hat dreieinundfünfzig Fälle bestätigt.

00:07:12: Kamau forderte im südafrikanischen Wochenblatt Mail and Guardian Der kenianische Präsident Zitat Hat die besten Chancen uns zu helfen.

00:07:20: Er sollte noch in dieser Woche direkt mit Putin sprechen.

00:07:24: Da der berundliche Präsident Evaristin Dai Shimei, derzeit auch den Vorsitz der Afrikanischen Union innehat und den Russland-Afrika-Gipfel mitleitet, könne Afrika in diese Frage mit einer Stimme sprechen.

00:07:35: Hoft Kamau!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.