Trump verteidigt Diesel-Deal mit Moskau – EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland #215

Shownotes

US-Präsident Donald Trump verteidigt das geplanten Abkommen über russischen Diesel und kritisiert die EU. Moskau beziffert seine Energieexporte in die EU seit 2022 auf 320,7 Milliarden Dollar. Brüssel nennt deutlich geringere Zahlen.

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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Energiepolitik der USA.

00:00:04: Trump verteidigt Diesel-Deal mit Moskau, EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland.

00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner vom US-Präsident Donald Trump verteidigt das geplante Abkommen über russischen Diesel und kritisierte EU.

00:00:24: Moskau beziffert seine Energieexporte in die EU seit twenty-zweiundzwanzig auf dreihundertzwanziggommer sieben Milliarden Dollar, Brüssel nennt deutlich geringere Zahlen.

00:00:34: US-präsident Donald Trump und US Finanzminister Scott Bessent haben die Vereinbarung der Regierung in Washington mit Russlands Präsident Vladimir Putin zum Kauf von russischem Diesel verteidacht.

00:00:44: Trump schrieb am Montag zwölf – Oktober auf Truth Social Die EU habe Russland zweihundertfünfzig Milliarden US-Dollar, rund zweihundertdreiundzwanzig Milliarden Euro für Energielieferungen bezahlt ohne dass dies medial problematisiert werde.

00:00:59: Der Präsident schrieb auch er habe mit der Vereinbarung mit Russland die richtige Entscheidung für das amerikanische Volk getroffen.

00:01:11: WeChump am Freitag mitteilt der Werte Russland sofort mehr als dreihunderttausend Tonnen Diesel zur Lieferung für die USA und den Weltmarkt freigeben.

00:01:19: Damit wolle man sorgen, bezüglich steigender Energiekosten in Folge weltweiter Treibstoffengpässe entgegenwirken – im November soll der Putin weitere fünfhunderttaussend Tonne frei geben und unmittelbar danach eine Million Tonnen.

00:01:32: Zusätzliche drei Millionen Tonnen sollten folgen wenn es die russischen Raffineriekapazitäten erlaubten.

00:01:38: Aus der EU und aus Kyiv kam Kritik, weil der Kreml mit den Exporterlösen den Krieg in der Ukraine weiter finanzieren könne.

00:01:46: US-Finanzminister Scott Bessent warf den Europäern am Sonntag heuchelei vor – diese wurden selbst weiterhin Vladimir Putin finanziert, während sie Zitat vorgeben, dass wir keine Atempause beim Dieselpreis erhalten

00:01:58: können.".

00:02:00: Die EU hat seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar twenty-zweiundzwanzig mehrere Sanktionspakete gegen Russland verabschiedet.

00:02:07: Bis heute gelangt jedoch nach wie vor Öl und Gas aus Russland in die EU.

00:02:12: Diesen Umstand griff auch bessend in seiner Aussage auf.

00:02:15: Kremel spricht von europäischem Zynismus.

00:02:18: Ähnlich äußerte sich Kremlsprecher Dmitry Peskov.

00:02:21: Er sprach am Dienstag gegenüber der staatlichen Nachrichtagentur TASS von europäischem Zynismus, europäische Länder blieben – zitat wie alle anderen Länder – eifrige Käufer von russischem Öl und russischen Produkten der Petrochemie.

00:02:35: Der für energiezuständige russische Vizierierungschef Alexander Novak sagte, sein Land habe seit twenty-zweiundzwanzig Erdöl und Erdgas im Wert von dreihundertzwanziggommer sieben Milliarden Dollar an EU-Länder verkauft.

00:02:47: Die Summe übersteigt damit die von Trump genannten zweieinhalbzig Milliarden Dollar.

00:02:52: Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hätten Novak zufolge EU-Staaten russischekohlen Wasserstoffprodukte im Gesamtwert von einundzwantiggommern drei Milliarden Dollar erworben.

00:03:03: Frankreich zuletzt Spitzenabnehmer von Yamal LNG.

00:03:08: Die deutsche Umweltorganisation Urgewalt, die Daten des Analysedienstes Kapler ausgewertet hat, führt für diesen Zeitraum Flüssig-Erdgas LNG aus dem russischen Jamalprojekt im Wert von sieben Komma acht Acht Milliarden Euro auf wie EuroNews berichtete.

00:03:23: Die Liefermenge betrug diese Aufstellung zufolge zwölf Komma eins Acht Millionen Tonnen und lag damit neun Komma fünf Prozent über den Vorjahreszeitraum.

00:03:32: Frankreich sei Abnehmer der Lieferungen von LNG aus dem Jamalprojekt gewesen.

00:03:36: Im September sollen nahezu drei Viertel aller für EU-Länder bestimmten Ladungen, von dort nach Dünnkirchen, Montoir de Bretagne oder zu anderen französischen Terminals gelangt sein.

00:03:49: EU nennt deutlich geringere Zahlen als Moskau.

00:03:52: Die EU nennt geringere Zahlen als Moskau, was den Wert an Öl- und Gasimporten aus Russland seit Beginn des Krieges in der Ukraine angeht.

00:03:59: Zwischen März zwanzig zweihundzwanzig und Juli zwanzzig sechsundzwansig haben sich die Importe auf einen Wert von hundertsebundneinzig Milliarden Euro belaufen wie eine Sprecherin der EU Kommission um Dienstag in Brüssel mitteilte.

00:04:10: Das ist deutlich weniger als Norbach angegeben hatte.

00:04:13: Die Angaben aus Moskau beziehen sich zwar auf einen anderen Zeitraum als die Zahlen der EU-Kommission, trotzdem lassen sie sich nicht in Einklang bringen.

00:04:21: Die russischen Zahlen sind fast eineinhalbmal so hoch obwohl Moskow nur wenige Monate mehr einrechnet.

00:04:27: Unklar ist ob Russland weitere Öl und Gasprodukte oder andere europäische Länder außerhalb der EU einrechnet.

00:04:33: Die Kommissionssprecherin in Brüssel betonte, die EU-Staaten hätten ihre russischen Energieimporte bereits drastisch heruntergeschraubt.

00:04:40: Zitat «Wichtig ist die Tendenz!

00:04:43: Wir müssen die Arbeit anerkennen, wie viele unserer Mitgliedstaaten in Rekordzeit geleistet haben – obwohl die meisten nicht gedacht hätten, dass so eine schnelle Wende möglich ist», sagte sie.

00:04:53: Vollständiger Importstopp von russischem Gas.

00:04:55: Die EU hat seit Beginn des russischer Angriffskriegs in der Ukraine zahlreiche Sanktionen gegen Russland verhängt darunter ein Importverbot für russisches Öl.

00:05:04: Ungarn und die Slowakei profitieren allerdings von einer Ausnahmeregelung, sie dürfen russisches Öl über ihre Pipelines beziehen.

00:05:11: Für ein Ende dieser Lieferungen gibt es bislang kein Datum.

00:05:14: Für Gas gibt das dagegen eine feste Frist.

00:05:16: Spätestens zum ersten November twenty-sevenundzwanzig darf kein Gas mehr aus Russland in die EU eingeführt werden.

00:05:22: Der Importstop für Pipeline Gas gilt ab dem dreißigsten September.

00:05:25: zwanzigzehnundzwzig LNG aus Russland ist schon ab dem Jahreswechsel.

00:05:32: Das Gesetz sieht nur für den Fall einer Energiekrise einen Notfallklausel vor.

00:05:37: Aktuelles Russland mit rund siebzehn Prozent der zweitgrößte LNG-Lieferanz der EU, vor Russland liegen nur die USA, die inzwischen rund sechzig Prozent der europäischen LNG Importe ausmachen.

00:05:48: Neue EU Sanktionen.

00:05:50: Jenseits von Energie hat die EU am Montag neue Sanktionen gegen Russland verabschiedet.

00:05:55: Diese betreffen zusätzlich fast ein Tausend sechshundert Neue Verantwortliche und Organisationen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

00:06:02: Die EU-Außenbeauftragte Kaya Kalas sprach am Montage von der bislang größten Erweiterung unserer Sanktsionsliste seit Beginn des Krieges im Februar, zwanzig zweiundzwanzig.

00:06:11: Mehr als die Hälfte der Sankzionen stehe – Mit der Produktionskette für ballistische Raketen in Verbindung schrieb sie im Online

00:06:17: Dienstex.".

00:06:18: Mit dieser neuesten Sanktionsrunde steigt die Zahl der Menschen und Einrichtungen, die mit Einreise verboten und Kontensperren belegt sind auf insgesamt rund viertausend fünfhundert.

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