Rund 60.000 Migranten in Ceuta angekommen – 34 Tote bestätigt | Sa. 01.08.26 Guten Morgen-Newsletter

Shownotes

Guten Morgen!
Krisenmanagement ohne Fahrplan. Innerhalb weniger Tage zeigen sich zwei Gesichter der europäischen Krisenpolitik. Rund 60.000 Migranten erreichten aus Marokko die spanische Exklave Ceuta. Spanien reagierte mit Soldaten und einer schärferen Grenzsicherung.

Bundeskanzler Friedrich Merz forderte Madrid auf, die Lage „schnellstmöglich wieder in den Griff“ zu bekommen. Er verlangte von Marokko unverzügliche Rücknahmen und drängte auf eine rasche Umsetzung der EU-Rückkehrverordnung. Der Schutz der Außengrenzen sei, so Merz, „entscheidend” für die Bekämpfung illegaler Migration.

Fast zeitgleich wurde bekannt, dass die Bundesnetzagentur seit rund zwei Jahren einen Notfallplan gegen Strommangel vorbereitet hat, ohne die Öffentlichkeit zu informieren. Beide Fälle zeigen dasselbe Muster: Behörden handeln oft spät und intransparent, wenn Belastungsgrenzen längst erreicht sind.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.