Energie wird teurer: Strompreise steigen vor dem Winter deutlich #171

Shownotes

Schock für Stromkunden: Wer jetzt einen neuen Stromtarif sucht, muss deutlich mehr bezahlen. Die Preise für Neukundentarife sind zuletzt kräftig gestiegen – und auch am Strommarkt zeigt die Entwicklung nach oben.

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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Weitere Preisanstiege möglich, Energie wird teurer.

00:00:06: Strompreise steigen vor dem Winter deutlich!

00:00:09: Ein Artikel von Maurice Vorgang vom XXVIII.

00:00:11: September, ein Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:16: Schock für Stromkunden – wer jetzt einen neuen Stromtarif sucht muss deutlich mehr bezahlen.

00:00:21: Die Preise für Neukunten-Tarife sind zuletzt kräftig gestiegen und auch am Sturmmarkt zeigt die Entwicklung nach oben.

00:00:29: Der September ist in diesem Jahr bislang der Monat mit den höchsten Strompreisen, zuletzt stieg vor allem der Strompreis für Neukunden in Deutschland deutlich.

00:00:37: Hörer Strompreise für Neunkunden.

00:00:40: Laut Daten des Energievergleichsportals VeriWox kletterte der Neukonten-Strompreis von ca.

00:00:46: €, pro Kilowattstunde am sechzehnten September auf ca.

00:00:50: ¾ €, per Kilowattsstunde, am sechsundzwanzigsten September.

00:00:53: Das entspricht einem Anstieg von

00:00:55: ca.,

00:00:56: in nur zehn Tagen.

00:00:57: Der größte Sprung in diesem Zeitraum erfolgte im achtzehnte September auf ¼,³ €, Mit dem aktuellen Wert liegt der Preis erstmals in diesem Jahr über der dreißig Cent Marge.

00:01:08: Das Portal Stromreport gibt den aktuell neu konnten Strompreis für Privathaushalte mit Dreißig Komma Sechs Cent pro Kilowattstunde an.

00:01:17: Den höheren Strompreis bestätigt auch das portalschromauskunft.de.

00:01:21: demnach liegt dort der durchschnittliche Preis im günstigsten Tarif jetzt bei thirty-kommer zwei sechs Cent pro Kilowattstunde, wie das Portal angibt ist es eine Preisteigerung von knapp zwölf Prozent im Vergleich zum Vormonat und von zehn Komma sechs Prozent zum Vorjahr.

00:01:36: Für Bestandskunden hatte aktuelle Preisanstieg zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen.

00:01:41: Während den vergangenen Monaten einen neuen Stromtarif für twenty-fünf Cent pro Kilowattstunde oder weniger abschließen konnte, behält diesen Tarif.

00:01:48: Wie lange dieser gilt hängt vom jeweiligen Vertrag ab?

00:01:51: Singt der Strompreis in den kommenden Monaten kann sich ein erneuter Tarifwechsel nach Ablauf der jeweilige Vertragsbindung bzw im Rahmen der Kündigungsfrist lohnen.

00:02:00: Bei weiter steigenden Preisen kann es allerdings für Stromkunden teuer werden.

00:02:05: Grund für diesen Preissprung ist die weiterhin angespannte Lage durch den nun schon rund sieben Monate andauenden Iran-Krieg.

00:02:12: Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump einen möglichen Einigungsvorschlag des Iran abgelehnt, somit bleibt die Straße von Hormuz eine wichtige Mehreinge für Öl und Gastanker geschlossen – auch wenn einzelnen Schiffen die Durchfahrt gelingt.

00:02:25: Hinzu kommt mit dem sinkenden Stromertrag aus Solaranlagen müssen jetzt wieder mehr Gaskraftwerke einspringen!

00:02:31: Trotz des jüngsten Preisanstiegs haben die Strompreise noch nicht das Niveau von vor vier Jahren erreicht.

00:02:37: Durch den Ukrainekrieg stiegt der Neukonten-Strompreis hierzulande Anfang Oktober, zwanzig zweiundzwanzig sprunghaft auf bis zu siebzig Cent pro Kilowattstunde höhere Börsenstrompreise.

00:02:48: Für die Bildung der Strompreise in Deutschland ist auch der Börsenstrompreis maßgeblich.

00:02:52: Ein Blick auf das Energieportal Energy Charge zeigt, dass der September im Schnitt die bisher höchsten Börsensstrompreise des Jahres aufweist.

00:03:00: Bis dato ist der deutsche Monatspreis für September mit onehundertzwanzig Komma zweiunddreißig Euro pro Megawattstunde angegeben.

00:03:07: Kein Monat in diesem Jahr war bisher teurer.

00:03:09: Es ist unwahrscheinlich, dass die noch verbleibenden drei September-Tage an dieser spitzen Position etwas ändern – nicht zuletzt wegen des gestiegenen Preisniveaus.

00:03:17: Dreistellig waren sonst nur der August mit hundertzwanzigkommannachtneun Euro pro Megawattstunde und der Januar mit hundzehnkommandolle neun.

00:03:26: Ebenso zeigt die Europakarte des Portals ähnlich hohe oder teilweise noch höhere Börsenstrompreise in anderen europäischen Ländern.

00:03:34: In allen italienischen Gewurz-Zonen liegen die Preise beispielsweise über zwei Hundert Euro pro Megawattstunde ebenfalls ein Jahreshöchststand.

00:03:42: Laut einer kürzlich erhobenen Umfrage des Energiedienstleisters Montell könnte Deutschland in diesem Herbst sogar ähnliche Hohe Börsensstrompreis erleben wie zwanzig, zweirundzwanzig.

00:03:52: Auch Anstieg bei Gas.

00:03:54: Ein weiterer rapider Preisanstieg war in den vergangenen Tagen beim Erdgaspreis, Natural Gas zu beobachten.

00:04:00: Er ist vor allem für den nordamerikanischen Gasmarkt maßgeblich betrifft über die USLNG-Lieferungen aber auch Deutschland.

00:04:08: Im August lag er noch bei rund zwei Komma drei bis zweikommer fünf Euro pro MMBTU – Million British Termal Units eine Maßeinheit für Energie bei Erdgaz.

00:04:17: Anschließend schwankte er im September meist um zwei Kommafünf Euro pro MmbTU.

00:04:22: Ein stärkerer Anstieg setzt er schließlich ab dem Zweiundzwanzigsten September ein.

00:04:26: Aktuell beträgt der Preis zwei Komma acht Eins Euro pro Mmbtu, das entspricht rund neun Komma sechs Euro pro Megawatt Stunde.

00:04:34: Zeitweise lag der Preis schon bei rund drei Euro pro mmbtu.

00:04:38: Dieser neuerliche Preisanstieg ist allerdings weniger auf die Entwicklung des Krieges im Dann-Osten zurückzuführen.

00:04:43: Vielmehr liegt das an einem gestiegenen Heiz und somit Gasbedarf in den USA, aufgrund niedrigere Temperaturen.

00:04:49: Gleichzeitig sank dort die tägliche Produktionsmenge und die Gasexporte stiegen – das hat das Angebot im Inland verknabbt und maßgeblich zum Preissprung beigetragen!

00:04:59: Mit dem beginnenden Herbst steigt zudem nun auch der Heizbedarf in Deutschland.

00:05:03: In Europa ist hingegen der Terminkontrakt Dutch TTF Natural Gas Futures ausschlaggewinnt, dieser weist bereits seit Mitte Juni von rund einundvierzig Euro pro Megawattstunde kommend einen überwiegend steigenden Trend auf.

00:05:17: Mitte September erreichte er sein bisheriges Hoch von rund zweiundachtzig Komma fünf Euro pro megawatt Stunde zuletzt Sankerwetter auf seventy Euro pro.

00:05:26: Ein weiterer Preisanstieg ist hier jedoch nicht auszuschließen, da vor allem die deutschen Garspeicher weiterhin nur mäßig gefüllt sind.

00:05:33: Am fünfundzwanzigsten September betrug der durchschnittliche Füllstand hierzulande siebundfünfzigkomaeins fünf Prozent.

00:05:39: Da sind neunzehnkommar drei Prozentpunkte weniger als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres.

00:05:44: Erst kürzlich hat die Bundesregierung aufgrund dieses Rückstand zusätzliches Gas einkaufen lassen, Die Befüllung läuft allerdings langsam.

00:05:51: in den vergangenen Tagen stieg der Füllstand um Null Komma Null bis Null Komma Null acht Prozentpunkten pro Tag.

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