Wie KI die Musikbranche verändert #13
Shownotes
Wenn jeder per Mausklick zum Musiker wird: Branchenvertreter warnen davor, dass menschliche Künstler im KI-Dauerrauschen untergehen. Sie fordern mehr als nur eine Kennzeichnung von KI-generierter Musik.
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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Musikboom ohne Musiker.
00:00:05: Wie KI die Musikbranche verändert?
00:00:09: Ein Artikel von Autumn Spraydemann vom dritten August, twenty-sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber Wenn jeder per Mausklick zum Musiker wird.
00:00:20: Branchenvertreter warnen davor dass menschliche Künstler im KI Dauerrauschend untergehen.
00:00:25: sie fordern mehr als nur eine Kennzeichnung von KI generierter Musik.
00:00:30: Timothy Choudau Geschäftsführer von Syntax Creative kann sich noch gut daran erinnern.
00:00:36: Als die ersten Drum-Computer in der Musik eingesetzt wurden, zogen viele Menschen eine klare Grenze.
00:00:41: Zitat – als das auf den Markt kam hatten die Leute ein riesiges Problem damit, sagte Judo der Englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
00:00:50: Er ist seit fast dreißig Jahren in der Musikbranche tätig und kennt die verschiedenen Seiten des Geschäftes.
00:00:55: Sein Unternehmen vertritt hundertfünfzig Plattenlabels und neunzigtausend Songs.
00:01:01: Ich erinnere mich, dass die Leute früher sagten, Drama-Computer seien der Teufel.
00:01:05: Doch in den neunzehnneinzigen Jahren wurden sie in vielen erfolgreichen Musikproduktionen eingesetzt – obwohl sie damals umstritten waren.
00:01:12: Das selbe galt für Synthesizer, sagte Judo.
00:01:16: KI könnte die gesamte Musikindustrie auf dem Kopf stellen!
00:01:19: Doch im Gegensatz zu Trump-Computern könnte künstliche Intelligenz die gesamte Musikindustrie grundlegend verändern, sagen Branchen Insider.
00:01:28: Sie markiert einen tiefgreifenden Wandel darin wie musikalische Inhalte entstehen, konsumiert und vermarktet werden.
00:01:35: KI generierte Inhalter überschwemmen täglich die Streamingdienste so to do.
00:01:40: Dabei waren die Produktionskosten bereits vor dem Aufkommen generativer KI deutlich gesunken.
00:01:46: Heute genügt eine einfache Texteingabe und innerhalb kurzer Zeit entsteht ein kompletter Song.
00:01:51: Branchenexperten sehen die größte Herausforderung daher nicht mehr in der Erstellung von Musik, sondern darin sicherzustellen dass menschliche Musiker weiterhin Aufmerksamkeit erhalten und geschützt
00:02:02: werden."
00:02:04: Die Kosten für die Veröffentlichung digitaler Inhalte sind mittlerweile so niedrig, dass Menschen einfach alles hochladen was sie haben", sagte Chudo.
00:02:13: KI-generierte Musik hat sich innerhalb weniger Jahre von einem Nischenphänomen zu einem festen Bestandteil der Musiklandschaft entwickelt.
00:02:20: Die Streamingplattform Deezer schätzt in diesem Jahr das forty-fünfzig Prozent der täglich neu hochgeladenen Titel rund seventy fünfzehntausend Songs mithilfe von KI erstellt
00:02:30: wurden."
00:02:32: Von KI-generierte Musik ist längst kein Randphänomen mehr", schreibt dieser CEO Alexis Lentenir in einer Pressemitteilung.
00:02:39: Zitat, da die Zahl der täglichen Uploads weiter steigt, hoffen wir dass sich das gesamte Musikökosystem anschließt um die Rechte von Künstlern zu schützen und mehr Transparenz für Hörer zu
00:02:50: schaffen.".
00:02:53: Fast keiner erkennt ob die Musik KI generiert ist!
00:02:57: Für Hörers bedeutet die Flut digitaler Inhalte eine scheinbar grenzenlose Auswahl.
00:03:02: Menschliche Künstler stehen dadurch vor der Herausforderung sich in der Masse abzuheben, obwohl Musik zu komponieren und zu produzieren so einfach geworden ist wie nie zuvor.
00:03:13: Doch sich in dieser neuen Flut von Musik hervorzuhebeln könnte schwieriger sein als viele denken – die meisten höhere können kaum unterscheiden ob ein Song von einer KI oder von Menschen geschaffen wurde.
00:03:24: Eine Studie von Deezer und Ipsos aus dem Jahr twenty-fünfundzwanzig mit neuntausend Teilnehmern in acht Ländern zeigt, siebenundneinzig Prozent der Befragten konnten nicht erkennen ob ein Lied vollständig durch KI erzeugt wurde.
00:03:37: Zweiundfünfzig Prozent gaben an sich unwohl zu fühlen weil sie den Unterschied nicht feststellen konnten.
00:03:43: Zitat.
00:03:44: Die Hörer hatten bereits mit dem Einfluss großer Plattenlabels zu kämpfen, die kommerziell erfolgreiche Künstler gegenüber unabhängigen Musikern bevorzugten, sagte Chad Gerber der Epoch Times.
00:03:55: Nun überschwemmt eine enorme Flut von KI-Uploads – die Streaming-Plattformen.
00:04:00: Dadurch wird es für Menschen noch schwieriger, die Musik zu entdecken, die sie tatsächlich hören möchten statt der Inhalte, die ihnen durch Algorithmen vorgegeben
00:04:08: werden.".
00:04:11: Musiker Chad Gerber, der mit Gold- und Platinauszeichnungen geirrt wurde ist der kreative Kopf hinter den Technologieunternehmen Shadow-Jan & Melosin.
00:04:21: Seine Einschätzung nach konkurrieren heute im Wesentlichen drei Gruppen um die Aufmerksamkeit des Publikums – etablierte Künstler mit Plattenverträgen, KI-generierte Musik und unabhängige Musiker.
00:04:34: Aus wirtschaftlicher Sicht könnte KI-Musik für digitale Musikdienste zunehmend attraktiv werden, warnte Gerber.
00:04:40: Unabhängige Künstler, die bereits mit etablierten Musikern konkurrieren könnten durch die zusätzliche Konkurrenz von KI-Inhalten zum am stärksten übersehenden Teil des KI-Musikbums werden.
00:04:52: Die digitale Musikdienste reagieren unterschiedlich auf die Debatte um KI generierte Inhalte.
00:04:59: Der Streaming-Anbieter Spotify hat Maßnahmen zum Schutz menschlicher Künstler eingeführt, darunter die Bekämpfung von Identitätsbetrug, die Filterung von Spam sowie KI Kennzeichnungen nach branchenüblichen Urheberangaben.
00:05:12: Auch große Plattformen wie Deezer verlangen eine Kennzeichnung von KI-Inhalten und setzen Erkennungstechnologien ein.
00:05:19: In der Deezers-Ipsos Umfrage sprachen sich achtzig Prozent der Teilnehmer dafür aus dass vollständig durch KI erzeugte Musik klar als solche gekennzeichnet wird.
00:05:28: Doch die Erkennung von KI-Einsatz und der Schutz von Künstlern sind nur ein Teil der Debatte.
00:05:33: Einige Experten warnen, dass Musik durch die zunehmende Flut an Inhalten künftig immer ähnlicher klingen
00:05:39: könnte.".
00:05:40: Ich bin fest davon überzeugt, dass KI-Modelle derzeit mit Musik trainiert werden, die zu niedrigen Lizenzkosten verfügbar sind – das wird zu einer gewissen Verwässerung des Songwritings führen, sagte Michael Doliviro, Autor von The Streaming Media Guide.
00:05:55: Das Ergebnis dieses Trainings könne im schlimmsten Fall eine Verarmung der Inhalte und dem besten Fall eine zunehmende Vereinheitlichung der Musiksein, erklärte Dioliviro The Epic Times.
00:06:06: Zitat die Hörer könnten sich irgendwann von solchen Inhalten abwenden und nach authentischeren Erlebnissen suchen.
00:06:13: Doliviro, der seit fast zwei Jahrzehnten im Streaming-Bereich tätig ist, kennt die Auswirkungen digitale Entwicklungen auf die Branche.
00:06:20: Er spricht sich dafür aus, KI generierte Inhalte zu kennzeichnen und höher an eine Möglichkeit zum Optout zu
00:06:26: geben.".
00:06:27: Zitat – Menschen haben weiterhin starke Vorbehalte gegenüber KI und die Debatte hat noch zu keinem Konsens geführt.
00:06:34: KI-Kennzeichnungen sollten ähnlich betrachtet werden wie Hinweise auf explizite Liedtexte, sagte Doloviro.
00:06:41: Wie komponiert eine KI?
00:06:42: Die Sorge, dass KI die Musik verwässern könnte ist nicht neu.
00:06:46: Kritiker sehen darin eine mögliche Folge der Funktionsweise von KI-Modellen, da diese mit bereits verhandener Musik trainiert werden und dadurch häufig bekannte Muster
00:06:55: reproduzieren.".
00:06:56: KI kombiniert im Grunde Muster Neu, die sie aus bestehender Musik gelernt hat", sagte Gerber.
00:07:02: Ob Verbraucher daran letztlich Anstoß nehmen, ist eine andere Frage.
00:07:06: Ich glaube jedoch dass weiterhin ein Unterschied besteht zwischen echter Originalität und der bloßen Erzeugung von Variationen bereits vorhandener
00:07:13: Werke.".
00:07:15: Erste Anzeichen deuten daraufhin das viele Hörer dieser Entwicklung skeptisch gegenüberstehen.
00:07:20: Einem januar veröffentlichte Studie von Luminate stellte ein wachsendes Unbehagen gegen den Musikfest die ganz oder teilweise durch KI erzeugt wurde.
00:07:29: Neunundzwanzig Prozent der Befragten gaben an, deutlich weniger Interesse an KI-generierte Musik zu haben.
00:07:35: Fünfunddreißig Prozent erklärten, sie fühlten sich sehr unwohl bei einem KI-Song, der im Stil oder Klang eines menschlichen Künstlers erstellt wurde.
00:07:44: Tantiemenverbot für KI – Fehlanreize für Kreativität.
00:07:48: Nathan Green, CEO von New Level Radio warnt davor, dass auch die Einnahmen menschlicher Künstler durch den KI-Bomben unter Druck geraten könnten.
00:07:57: Die Entwicklung könne kreative Arbeit entmutigen und die wirtschaftlichen Grundlagen für
00:08:02: Musikerschwächen.".
00:08:03: Zitat.
00:08:15: Dadurch entsteht eine algoritmische Kontrollinstanz, bei der er sich kreative mit der effektivsten KI-Optimierung hervorheben und während unentdeckte menschliche Künstler darum kämpfen den digitalen Lärm zu durchbrechen.
00:08:28: Zitat Ende Beim branchenüblichen ProRata-Modell werden sämtliche Streamingeinnahmen gesammelt und anschließend nach dem Anteil eines Künstlers an den Gesamtstreams verteilt.
00:08:39: Durch die wachsende Zahl KI-generierte Titel müssen sich menschliche Urheber denselben begrenzten Einnahmentopf mit Millionen künstlicher Zeug das Songs teilen.
00:08:48: Einige Streamingdienste wie Tidal haben inzwischen Maßnahmen gegen rein KI generierte Musik ergriffen und schließen solche Titel von Tantiemenzahlungen aus, um menschlichen Künstler zu schützen!
00:08:59: Zitat Ende.
00:09:18: Da vollständig AI-generierte Musik nach geltendem Urheberrecht nicht als eigenständige menschliche Schöpfung geschützt werden kann, haben sich einige Branchenvertreter wie Judo dazu entschieden ausschließlich mit Zitat echten menschlichen Künstlern die echte Musik geschrieben haben zusammenzuarbeiten.
00:09:35: Während Produzenten und Streamingdienste versuchen Künstler und deren Einnahmen zu schützen, spürt Jet Gerber die Auswirkungen der Entwicklung bereits
00:09:44: persönlich."
00:09:45: Ich habe Aufträge verloren, weil Produzenten und Labels inzwischen Zeit-und Geld sparen indem sie einfach die KI anweisen ihnen kostenlos das zu liefern was sie benötigen", sagte Gerber.
00:10:00: Dennoch sind sich für diesen Artikel befragten Branchenexperten einig dass es für etablierte und aufstrebende Musiker weiterhin Hoffnung gibt.
00:10:07: Sie gehen davon aus dass von Menschen geschaffene und gespielte Musik künftig an Wert gewinnen
00:10:12: könnte.".
00:10:14: Tatsache ist, dass die Entstehung großartiger Musik menschlicher Interaktion, kreative Kontrolle, technische Bearbeitungen und eine präzise Abstimmung des Klangs erfordert", sagte Nathan Green.
00:10:25: Und weiter... Michael Doliviero betonte, dass Zitat die künstlerische Verarbeitung von Erfahrungen den Menschen einzigartig macht.
00:10:42: Nicht nur unter den Lebewesen sondern auch unter allem auf diesem Planeten das zu sinnvollem Schaffen fähig ist.
00:10:49: Zitat Ende.
00:10:50: Timothée Choudau ist der Ansicht, dass neben menschlicher Urheberschaft auch Live-Auftritte an Bedeutung gewinnen werden.
00:10:56: Zittat Der Vorteil echter Künstler liegt darin live Konzerte zu geben.
00:11:00: Das kann man weiterhin nicht nachbilden.
00:11:04: Auch Chad Gerber teilt diese Einschätzung.
00:11:07: Während des größten Teils der Menschheitsgeschichte war Musik vor allem ein Live-Erlebnis, sagte er.
00:11:13: Aufgenommener Musik ist eine vergleichsweise junge Entwicklung.
00:11:16: KI könnte letztlich dazu führen dass ein Teil der Branche wieder stärker auf Erlebnisse setzt die Algorithmen nicht reproduzieren können.
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