KI-Inhalte überschwemmen das Internet: So verändern sie schon heute unser Denken #11
Shownotes
In sozialen Netzen, im Fernsehen und sogar auf Plakaten am Straßenrand: KI-erzeugte Inhalte sind nahezu allgegenwärtig. Fachleute sehen darin eine reale Gefahr – und nennen mehrere, bereits sichtbare Beweise.
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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema.
00:00:03: KI-Inhalte überschwemmen das Internet.
00:00:06: So verändern Sie schon heute unser Denken!
00:00:09: Ein Artikel von Ordner Spraydemann vom ersten August, zwanzig sechsundzwanzig an Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:15: In sozialen Netzen, im Fernsehen und sogar auf Plakaten am Straßenrand.
00:00:19: KI erzeugte Inhalte sind nahezu allgegenwärtig.
00:00:23: Fachleute sind darin eine reale Gefahr und nennen mehrere bereits sichtbare Beweise.
00:00:30: Eine nie endende Flut von mit künstlicher Intelligenz generierten Inhalten verändert derzeit das Internet.
00:00:36: Nicht nur beeinflusst dies auch die Art und Weise wie Menschen mit Informationen interagieren, sondern es passiert schneller als jemals zuvor – egal ob Zusammenfassungen, Nachrichten, Beiträge in sozialen Netzwerken oder wissenschaftliche Arbeiten.
00:00:50: Wissenschaftler bringen die schiere Menge an maschinell erstellten Materialen mit einem Anstieg der kognitiven Auslagerung in Verbindung.
00:00:57: Bei diesem Phänomen überlassen Menschen kritisches Denken und Überprüfungen automatisierten Systeme.
00:01:03: Eine Analyse aus dem Jahr zwanzig vierundzwanzig beschäftigt er sich mit dem Einfluss von KI-Tools auf genau diese geistige Auslaggerung.
00:01:11: Sie gab eine signifikant negative Korrelation zwischen der häufigen Nutzung von KI-Tools und der Fähigkeit zu kritischem Denken bei Menschen aller Altersgruppen und Bildungshintergründen.
00:01:22: Michael Gerlich, von der Swiss Business School SBS in London kommt darin zu dem Schluss das gerade jüngere Altersgruppen eine höhere Abhängigkeit von KI Modellen aufweisen und zugleich niedrigere Werte beim kritischen Denken erzielten.
00:01:36: Menge mit Glaubwürdigkeit verwechselt.
00:01:39: Möglicherweise noch beunruhigender ist eine neue Studie vom Mai, im Auftrag der internationalen PR und Kommunikationsagentur PANGRAM.
00:01:48: Die vom Marktforschungsinstitut UGARF durchgeführte Studie zeigte, dass lediglich fifty-fünfzig Prozent der Generation Z, achtzehn bis achtundzwanzig Jahre ihre führendes KI Material identifizieren konnten in den älteren Altersgruppen bei dieser Zahl noch niedrigerer.
00:02:04: Das Problem liegt in dessen nicht immer kennen einzelner falscher Inhalte, sondern in deren Fülle.
00:02:10: Xavi Pérez, Herausgeber von KI-gestützten Websites zur Verbraucheraufklärung sagte dazu gegenüber Epoch Times.
00:02:17: KI generierte Beiträge und Kommentare können die öffentliche Wahrnehmung verzehrt darstellen, insbesondere wenn Volumen mit Glaubwürdigkeit verwechselt wird.
00:02:26: Und weiter, wenn ein Nutzer dotzende ähnlicher Beiträge über ein Produkt einen Trend eine politische Behauptung, ein Gesundheitsthema oder ein Finanzthema sieht geht er möglicherweise davon aus dass breite Übereinstimmung herrscht.
00:02:39: So Peres weiter Selbstbewusste Gleichförmigkeit.
00:02:44: Peres warnt insbesondere davor das KI-Inhalte des Volumen dessen erhöhen würden was ihr als selbstbewusster Gleichförmykeit im Internet bezeichnet.
00:02:53: Zitat
00:02:54: Viele Artikel und Beiträge wiederholen mittlerweile ähnliche Strukturen, ähnlichen Ratschläge und Ähnliche Formulierungen.
00:03:00: Bei Lesern kann dies den Eindruck erwecken, dass bei einem Thema mehr Konsens oder Gewissheit besteht als es tatsächlich der Fall ist – denn sie sehen dieselben Ideen immer wieder wiederholt in vielen Quellen", sagte Pérez.
00:03:12: Und weiter das Risiko besteht darin, dass die Menschen nicht mehr wissen welche Inhalte überprüft wurden.
00:03:18: Und weiter, in Bereichen wie Finanzen, Gesundheit, Recht, Bildung oder Nachrichten müssen Leser wissen ob Behauptungen anhand vom Primärquellen überprüft, kürzlich aktualisiert und von jemanden bearbeitet worden der rechenschaftspflichtig ist.
00:03:33: So pares weiter!
00:03:35: Die Epoch Times sprach auch mit KI-Strategieberater Arman Cuccinello, dem Dritten.
00:03:40: Dieser erklärte das KI generierte Inhalte nicht nur verändern wie wir Informationen konsumieren.
00:03:46: er sagte auch dass diese ändern wie schnell wir sie verarbeiten und ihnen vertrauen.
00:03:51: Zitat
00:03:52: Wir bewegen uns weg vom bewussten Lesen hin zu einem schnell überfliegen von geschliffenen Zusammenfassungen, Kommentaren, Kurzvideos und KI-gestützten Inhalten die auf Geschwindigkeit und Interaktion ausgelegt sind", sagte er.
00:04:06: Als jemand, der im US-amerikanischen nationalen Sicherheitsumfeld gearbeitet habe, sagte Cuccinello sei einer seiner größten Sorgen dass KI Systeme unbeabsichtigt große Mengen ungenauer oder bewusst manipulierter Inhalte einfach durch Wiederholung und Skalierung verstärken können.
00:04:24: Er sagte auch, er glaube dass das große Volumen an KI-generierten Inhalten einen realen Druck auf das öffentliche Vertrauen ausübe.
00:04:31: Zitat
00:04:32: Wenn Leser in mehreren Quellen auf fast identische Formulierungen oder Interpretationen stoßen ist es nur natürlich zu hinterfragen ob die Informationen unabhängig berichtet oder einfach neu verpackt wurden, sagte er Zwischen Herausforderung und Ermüdung.
00:04:47: Karl Straut, ein PEI-Experte bei der Agentur Smoking Gunn sagte er habe ebenfalls miterlebt wie KI-Inhalte einen Tribut von der Öffentlichkeit fordern.
00:04:57: Zitat
00:04:57: das grundlegende Bedürfnis des Publikums hat sich nicht verändert.
00:05:01: die Menschen wollen dem vertrauen was sie lesen sagt der Straut der Epoch Times und weiter.
00:05:06: Was sich geändert hat ist Wie viel schwieriger dieses Urteil geworden ist?
00:05:10: KI generierte Inhalte zusammenfassungen und minderwertiger Slop Inhaltsmüll haben das Informationsumfeld lauter, flacher und verbirrender gemacht.
00:05:20: So dass das Publikum jetzt versucht herauszufinden ob er seine Originalberichterstattung liest aufgewärmte Inhalte oder etwas das niemals hätte veröffentlicht werden
00:05:28: dürfen.".
00:05:31: Abgesehen von sozialen Medien und der akademischen Welt wurden nur wenige Branchen so hart vom KI-Generit der Fehlinformation getroffen wie die Nachrichten.
00:05:40: Stroud, der zwei Jahrzehnte in britischen Medienkreisen in Redaktionen und dem Journalismus verbracht hat, sagte er sehe das KI-Inhalte zu einer Ermütung bei Lesern führen, die nach präzisen Informationen
00:05:51: suchen.".
00:05:53: Ermüdung ist gefährlich!
00:05:54: Denn wenn Menschen sich überfordert fühlen, klinken sie sich entweder aus oder lassen sich leichter in die Ehre führen, sagte ihr.
00:06:01: Bezug zur Realität verloren.
00:06:04: Ashutosh Kulbe, Gründer von RawPickAI testet KI-Werkzeuge beruflich etwa drei bis vier neue pro Woche –
00:06:11: Zitat
00:06:12: Was mir in meiner Ecke des Internets am meisten auffällt ist dass sich mittlerweile alles gleich anhört.
00:06:17: wirklich unheimlich gleich sagte er der Epoch Times.
00:06:20: Ich würde schätzen das zu diesem Zeitpunkt siebzig bis achtzig Prozent der Artikel über die besten KI Werkzeuge KI generiert sind Und weiter.
00:06:29: Es entsteht diese seltsame Rückkopplungsschleife in der KI-Rezensionen auf der Grundlage dessen schreibt, was andere KIs bereits geschrieben haben – lese davon ausgehen dass ein Konsens besteht und die tatsächliche Erfahrung bei der Nutzung dieser Werkzeuge begraben
00:06:43: wird.".
00:06:45: Als Beispiel führt er seinen Test eines Schreibprogramms an das Hunderte von positiven Bewertungen im Internet hatte, in der kostenlosen Version jedoch unbrauchbar war.
00:06:54: Zitat.
00:06:55: Man konnte nicht einmal einen Absatz beenden, bevor man ans Limit stieß, sagte er aber viel Glück dabei diese Information in einer Google-Suche zu finden Besonders bei Sorgzeiger jedoch darüber wie sich die Informationsverzerrung auf die Öffentlichkeit auswirke.
00:07:11: KI-Inhalte sind durchweg positiv gefärbt, weil sie mit Marketingseiten und Affiliatebewertungen trainiert wurden.
00:07:18: Niemand trainiert Modelle mit – ich habe das zwei Wochen lang ausprobiert und es war beschissen!
00:07:23: Das negative Signal verschwindet also einfach aus dem
00:07:25: Internet.".
00:07:28: Die Auswirkungen des Bums von KI-Enhalten lassen sich mittlerweile in den Beobachten was manche als KI Psychose oder eine Trennung der Realität bezeichnen.
00:07:37: Obwohl es sich nicht um eine klinische Diagnose handelt, ist der Begriff zu einer populären Sammelbezeichnung geworden.
00:07:43: Um zu beschreiben wenn KI eine ungewöhnliche, fixe oder sogar wahnhafte Wahrnehmung von etwas in der realen Welt verstärkt.
00:07:55: Menschen mit psychischen Erkrankungen könnten anfällig dafür sein, eine KI-Psychose zu entwickeln.
00:08:01: Aber es ist nicht auf diese Bevölkerungsgruppe beschränkt – so Dr.
00:08:04: Regie Gerges, Professor für Klinische Psychiatrie an der Columbia University und dem New York State Psychiatric
00:08:10: Institute.".
00:08:12: Das Phänomen der KI-Psychose ist quantitativ neu und könnte sehr gefährlich sein.
00:08:17: Aber qualitativ ist es dem sehr ähnlich, was seit Jahrzehnten seit dem Aufkommen des Internets passiert", sagte Prof.
00:08:24: Georges im März während eines Interviews mit der National Academy of Medicine.
00:08:29: Während das Versinken in Online-Themen durch Linkhopping kein neues Phänomen sei, würden KI und große Sprachmodelle dieses Problem extrem verstärken – waren Prof.
00:08:38: Gerges.
00:08:39: Das enge Nachahmen menschlicher Intelligenz durch moderne KI-Modelle macht es für Menschen leichter, deren Inhalte zu verinnerlichen.
00:08:46: Und die Beweise zeigen sich in fast jeder Ecke des täglichen Lebens manchmal in Form von unrealistischen
00:08:52: Erwartungen.".
00:08:54: Eine der größten Veränderungen, die ich durch die Sättigung mit KI-Inhalten gesehen habe ist das Aufkommen von synthetischen Erwartungen.
00:09:01: Insbesondere in der Schönheitsbranche, sagte Justin Killingsworth Gründer von The Color Bar gegenüber Epoch
00:09:08: Times."
00:09:09: Als jemand, der mit Salons und kundenorientierten Beautymarken arbeitet sehe ich immer mehr Kunden, die KI generierte Inspirationsfotos mitbringen den nicht widerspiegeln was bei einem echten Menschen realistisch machbar ist Und weiter.
00:09:22: Stylisten müssen zunehmend nicht nur als Künstler, sondern auch als Aufklärer und emotionale Übersätze agieren indem sie ihren Kunden helfen zu verstehen was realistisch machbar ist während sie gleichzeitig deren Selbstvertrauen und Vertrauen wahren.
00:09:36: Letztes Jahr zeigte eine Analyse des Microsoft AI for Goodlabs, dass Menschen ein KI-generites Bild in zweiundsechzig Prozent der Fälle korrekt identifizieren konnten.
00:09:46: Das liegt ihnen etwa in der Größenordnung vergleichbarer Umfragen und zeigt wie leicht wir uns hyperlisten lassen!
00:09:52: Für Cuccinello liegt die Gefahr vor allem darin, Zitat hochgradig effizient zu werden, Informationen schnell zu konsumieren während man weniger Zeit damit verbringt sich mit Mehrdeutigkeiten, Nuancen oder konkurrierenden Standpunkten auseinanderzusetzen.
00:10:07: Pérez stimmte demzu – Zitat langfristig bestätete Gefahr dass die Menschen entweder zu vertrauensselig oder zu zünisch werden sagte er.
00:10:16: Erklärte, einige werden alles glauben was wie geleckt aussieht.
00:10:20: Andere werden davon ausgehen dass alles im Internet künstlich ist und aufhören auch legitimen Informationen zu vertrauen.
00:10:26: Beide Ergebnisse schwächen das kritische Denken.
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